26. März 2015

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Steve Hackett , Genesis

Lange hat Steve Hackett mit seinen Veröffentlichungen die Fahne des Progressive Rock der Siebzigerjahre hochgehalten, um schließlich mit „Genesis Revisited“ diese Hochphase in eigener Sache noch einmal groß abzufeiern und damit zugleich die verdiente Ernte seiner Standfestigkeit einzufahren. Hierzu und vor allem zum neuen Album, dem Konzeptalbum „Wolflight“, steht uns der smarte Brite Rede und Antwort.

26. März 2015

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Toto , Steve Lukather

Mit ihrem neuen Studioalbum „Toto XIV“, dem ersten seit neun Jahren, wollen Toto an ihre Großtaten in den Achtzigern anknüpfen. Und auf dem Papier stehen die Chancen dafür nicht schlecht, immerhin befinden sich im aktuellen Line-up drei Gründungsmitglieder sowie Sänger Joseph Williams, der einst die Alben „Fahrenheit“ und „The Seventh One“ veredelte. Dennoch verharrt die US-Band mit ihrem Sound nicht in der Vergangenheit, vielmehr hat sie ein vielschichtiges Werk abgeliefert, das dem Vergleich mit jüngeren Gruppen locker standhält. Doch es könnte ihre letzte Platte gewesen sein.

26. März 2015

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Arena , Marillion , Pendragon

Als sie sich 1995 gründeten, war Progressive Rock langsam wieder im Aufwind und wurde nicht mehr als geradezu obszön abgetan. Inzwischen blickt die englische Formation Arena auf eine zwanzigjährige Geschichte zurück. Diese begeht die Bombastrocker standesgemäß mit einem neuen Album. Dem zweiten mit Sänger Paul Manzi. Im Rückblick auf die eigene Karriere sinnieren die Arena-Bosse Clive Nolan und Mick Pointer auch über das unstete Line-up ihrer Band.

26. März 2015

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Van Der Graaf Generator

Van der Graaf Generator wollen ihr Publikum und gerade auch sich selbst nicht langweilen. Deshalb wartete die letzte Tournee der britischen Progunikate mit einem Programm auf, wie es die Band bis dahin noch nie präsentiert hatte – gespickt mit den aufwändigsten Rockepen ihrer Karriere. Dokumentiert ist dieser spektakuläre Ansatz auf ihrem jüngsten Livealbum „Merlin Atmos: Live Performances 2013“.

26. März 2015

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Nightwish

Vier Jahre nach „Imaginaerum“ schlagen Nightwish mit dem von Charles Darwin inspirierten „Endless Forms Most Beautiful“ ein neues Kapitel in ihrer überaus erfolgreichen Karriere auf. Vielleicht ist es sogar der Beginn einer neuen Ära: Die Niederländerin Floor Jansen, die bereits auf der imposanten Live-DVD „Showtime, Storytime“ zu hören war, veredelt nun als festes Bandmitglied mit ihrem ganz eigenen Gesangsstil das achte Studioalbum der finnischen Bombastspezialisten.

26. März 2015

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Europe

Davon träumt insgeheim jede Band: mit jedem neuen Album qualitativ noch einen draufzusetzen. Die schwedischen Europäer haben – abgesehen von einem kleinen Aussetzer kurz nach der Reunion – genau diese Richtung eingeschlagen: immer weiter aufwärts. Europes Frontmann Joey Tempest nimmt unsere Gratulation zum zehnten Album „War Of Kings“ gelassen entgegen und sieht noch Luft nach oben.

26. März 2015

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Ryley Walker

Es passiert nicht so oft, dass man eine CD einlegt und alles stehen und liegen lässt, mit dem man gerade beschäftigt ist. Ryley Walkers „Primrose Green“ ist ein Kandidat für einen derartigen Kontrollverlust, denn ein solches Album hat es schon lange nicht mehr gegeben. Es baut aus alten Tugenden der freien Improvisation eine völlig neue Variante von Folk. Aber der junge Singer-Songwriter aus Chicago steht mit beiden Beinen auch in ganz unterschiedlichen Traditionen.

26. März 2015

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Paul Vincent , Panikorchester

Paul Vincent ist ein deutsches Rockurgestein. Seit den Sechzigerjahren aktiv, hat er den Bogen vom frühen Engagement in Beatkapellen (Park Lane) und Psychedelicbands (Missus Beastly) hin zum professionellen Wirken als Studiomusiker geschlagen. Über Kontakte zu Keith Forsey, Klaus Doldinger und Olaf Kübler war er rasch in den Musikerszenen von München und Hamburg integriert, war von 1975 bis 1980 Mitglied von Udo Lindenbergs Panikorchester. Danach spielte unter anderem auf Meat Loafs „Bad Attitude“ und Freddie Mercurys „Mr. Bad Guy“. Aus der Wolle Kriwanek Band, der er jahrelang angehörte, entwickelte sich nach Kriwaneks Tod 2003 Vincents seine Formation Vincent Rocks. Unter eigenem Namen hat Paul Vincent jetzt die Vier-CD-Box „L.O.V.E.“ vorgelegt.