» The Art Of Sysyphus Vol. 51

1. TRANSATLANTIC
The Whirlwind/Pt. VI: Rose Colored Glasses (7:50)
Album: The Whirlwind (2009)
LABEL/VERTRIEB: INSIDEOUT/EMI
WWW.TRANSATLANTICWEB.COM
„Referenz-Prog der einzig wahren Supergroup. Harte Gitarren gibt’s in der bombastischen TRANSATLANTIC-Ballade „Rose Colored Glasses“ zwar nur selten, dafür begeistern fette Orgelteppiche, traumhafte mehrstimmige Vocals und Ohrwurmmelodien im Dutzend. Der von Neal Morse gesungene Song steigert sich zu einem pompösen Finale der Extraklasse.
2. GOV’T MULE
Broke Down The Brazos (edit) (4:59)
Album: By A Thread (2009)
LABEL/VERTRIEB: PROVOGUE/MASCOT/ROUGH TRADE
WWW.MULE.NET
„Ein Bass und ein Schlagzeug, hart, kantig, forsch, unversöhnlich. GOV’T MULE auf dem harten Rocktrip. Ein programmatischer Song, dessen Intro eine Richtungsänderung manifestieren soll, dann aber mit allen stilübergreifenden Ingredienzien aufwartet, die man von der Band um Warren Haynes erwartet. Southern-Brillanz für das nächste Jahrzehnt.
3. NEW MODEL ARMY
Autumn (4:03)
Album: Today Is A Good Day (2009)
LABEL/VERTRIEB: ATTACKATTACK/ALIVE
WWW.NEWMODELARMY.ORG
„Das vielleicht eingängigste Stück auf dem neuen Album steigert sich im Laufe seiner vier Minuten zu einem ironischen Abgesang auf den Mut machenden Folksong, indem Justin Sullivan der Welt den Spiegel vorhält. Die Mitsingzeilen am Ende sind trügerisch, weil nur scheinbar fröhlich beschwingt. (Review: eclipsed 10/09)
4. MOUTH
Medusa (3:56)
Album: Rhizome (2009)
LABEL/VERTRIEB: BLUNOISE/ALIVE
WWW.MYSPACE.COM/MOUTHSOUND
„Mit „Rhizome“ legte die Kölner Band MOUTH jüngst ein überraschendes Album vor, weil es das Beste von Prog-Giganten vom Schlage King Crimson oder Gentle Giant mit einem Schuss Modern-Rock-Attitüde verbindet. Dass diese gewagte Kombination durchaus möglich ist, beweist auch das wunderbare, kompakte Stück „Medusa“. (Review: eclipsed 10/09)
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5. BIGELF
Money, It's Pure Evil (3:16)
Album: Cheat The Gallows (2009)
LABEL/VERTRIEB: PLASTIC HEAD/SOULFOOD
WWW.BIGELF.COM
„Es ist eine turbulente Zeitreise in die Siebziger, zu der BIGELF auf „Cheat The Gallows“ einladen. Wann hat man schon mal die Gelegenheit, den Beatles, Pink Floyd, Genesis, Deep Purple und Black Sabbath bei einer gemeinsamen Session zu lauschen? „Money, It’s Pure Evil“ kommt sogar als Jam von John Lennon und Lenny Kravitz daher. (Review: eclipsed 10/09)
6. PARZIVALS EYE
Chicago (5:58)
Album: Fragments (2009)
LABEL/VERTRIEB: RED FARM/ROUGH TRADE
WWW.PARZIVALS-EYE.COM
„Projektleiter Chris Postl gibt Graham Nashs Hymne an die Freiheit einen neuen Anstrich. Gastsängerin Christina Booth (Magenta) singt leidender, das Piano klingt weniger wütend als im Original. Die Interpretation wirkt so ernsthafter als etwa das Cover von Gilmour/Geldof/Hynde. Dass Postl mit Country-Elementen spielt, verleiht dem Stück eine weitere besondere Note. (Review: eclipsed 09/09)
7. THE BRIMSTONE SOLAR RADIATION BAND
Crazy Rainbow (4:32)
Album: Smorgasbord (2009)
LABEL/VERTRIEB: KARISMA/SOULFOOD
WWW.BRIMSTONE.NO
„Den Riesensatz nach vorn, den THE BRIMSTONE SOLAR RADIATION BAND mit ihrem dritten Album „Smorgasbord“, getan haben, ist in allen zwölf Songs zu spüren. „Crazy Rainbow“ überzeugt durch wunderbare Melodien, liebevolle Arrangements, ausgezeichnetes Songwriting – und nicht zuletzt durch die Gitarrenlinie, wie sie hier zelebriert wird
8. GOMER PYLE
Drawback (4:42)
Album: Idiots Savants (2009)
LABEL/VERTRIEB: SPACE JAM/CARGO
WWW.GOMERPYLE.NL
„Wer schon immer eine Mischung aus dem Heavy-Psych-Rock von Colour Haze und dem kraftvollen New Artrock der Schweizer Band Monkey3 gesucht hat, wird bei den Niederländern von GOMER PYLE fündig. „Drawback“, der Opener des neuen Albums „Idiots Savants“, entpuppt sich als kräftiger Rocker mit furioser Gitarre als krönendem Abschluss.
9. ENGINEERS
Clean Coloured Wire (4:58)
Album: Three Fact Fader (2009)
LABEL/VERTRIEB: KSCOPE/SNAPPER/SPV
WWW.KSCOPEMUSIC.COM/ENGINEERS
„Shoegazing-Artpop at its best! Zwar weisen einige Songs auf dem neuen Album der ENGINEERS kleine Schwächen auf, doch gibt es gleich mehrere herausragende Tracks. Zu ihnen gehört zweifelsohne der Opener „Clean Coloured Wire“. Sein merkwürdiger Synthesizer-Loop und die Drums bilden genau den richtigen Groove. Somit stimmt hier eigentlich alles. (Review: eclipsed 10/09)
10. SOAPBOX
White Window (6:31)
Album: Odenwald Democracy (2009)
LABEL/VERTRIEB: NOISEPOLLUTION
WWW.MYSPACE.COM/SOAPBOXMUSIC
„Welch eine Kraft verbirgt sich in diesem Track! Welch eine Finesse in den Arrangements! Der Odenwälder Formation SOAPBOX gelingt der Spagat aus alternativem New Artrock und überraschenden Soundspielereien, die auf dem hier präsentierten „White Window“ von seltsam verfremdeten Gitarren bis hin zu ganz kurz eingestreuten Ethno-Vocals reichen.
11. VIC CHESNUTT
Coward (5:13)
Album: At The Cut (2009)
LABEL/VERTRIEB: CONSTELLATION/ALIVE
WWW.VICCHESNUTT.COM
„„Coward“, der „At The Cut“-Einstand, könnte als Blaupause für das gesamte künstlerische Schaffen des VIC CHESNUTT festgemacht werden. Mehr Schmerz und Qual in einen Song zu packen ist beinahe unmöglich. Dazu lärmt die Silver-Mt.-Zion-Bagage gewaltig und wuchtig. Obwohl sich diese Wucht im Lauf des Albums zu einem Strange Folk modifiziert. (Review: eclipsed 10/09)
12. GONG
Guitar Zero (4:51)
Album: 2032 (2009)
LABEL/VERTRIEB: A-WAVE/INDIGO
WWW.PLANETGONG.CO.UK
Die GONG-Senioren klingen noch genau so flippig und unternehmungslustig wie zu ihren Zeiten als frischgebackene 70er Space-Hippies. Nur dass ihr Mix aus Hypno-Gitarren, Space-Whispers, Jazz-Sax und Fernostklang nun noch zwingender klingt. Hier verdichtet sich die Alterweisheit von Freak-Globetrottern zu packender interkultureller Musik. (Review: eclipsed 10/09)
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Veröffentlicht am 21:16:31 22.10.2009 unter dem Titel The Art Of Sysyphus Vol. 51
Administrator
Letzte Aktualisierung
21:55:40 22.10.2009