RADIOHEAD-Gitarrist ED O’BRIEN hat jetzt enthüllt, dass die Gruppe sich im Zuge der Aufnahmen von „In Rainbows“ (2007) beinahe aufgelöst hätte. Grund für die internen Spannungen sei die Länge des Aufnahmeprozesses gewesen. So sei die Zukunft der Gruppe ab einem gewissen Punkt völlig ungewiss gewesen. „Das Album aufzunehmen hat drei Jahre gedauert“, erklärte O’Brien in einem Interview mit dem Online-Portal „Midem.com“. „Das ist eine lange Zeit – nach jedermanns Standard. Das hat uns um ein Haar gekillt. Ob die Band weitermachen würde, war in dem Moment absolut offen.“ Was die Briten letztlich wieder zusammengeschweißt hat, sei die positive Aufnahme und das ungewöhnliche Preismodell des zunächst ausschließlich als Download angebotenen Albums gewesen. So konnten die Fans für den Stream zahlen, was sie wollten – also auch gar nichts.
