Mai 2014

EWIGES LEBEN - Das Alice-Cooper-Interview

29. Mai 2014

Alice Cooper

eclipsed-Autor Michael Lorant interviewte Alice Cooper in den letzten drei Jahrzehnten neunmal. Darunter waren Telefonate, aber auch Gespräche, bei denen man sich gegenübersaß. Dazu noch etliche sogenannte Meet and Greet-Treffen am Rande von Konzerten. Das letzte Mal traf er den altgedienten Schockrocker im April in Essen während der „Rock meets Classic“-Konzertreihe.

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IQ - Die Entdeckung der Langsamkeit

29. Mai 2014

IQ

London, Anfang Mai. IQ sind soeben von einigen umjubelten Konzertstippvisiten auf dem europäischen Festland zurückgekehrt (s. Kasten). Kurz vor der Show anlässlich des Release von „The Road Of Bones“ in der Islington Assembly Hall sprach eclipsed mit Gitarrist Mike Holmes über Selbstkritik, Perfektion und Serienmörder.

eclipsed: Für eure letzten Alben habt ihr jeweils zwischen vier und fünf Jahre gebraucht. Sind Geduld und Langsamkeit die wichtigsten Bestandteile der IQ-Formel?

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ANATHEMA - Auf der Suche nach Licht und purer Schönheit

29. Mai 2014

Anathema

Der erste Eindruck trügt: Zunächst erscheint einem Anathemas aktuelle Veröffentlichung „Distant Satellites“ wie eine Fortsetzung des gefeierten, kommerziell erfolgreichen Vorgängers „Weather Systems“. Immerhin hat die Band die Platte ebenfalls mit dem norwegischen Produzenten Christer-André Cederberg in dessen Osloer Studio aufgenommen, Steven Wilson hat erneut zwei Songs abgemischt, und Dave Stewart zeichnet wieder für die herrlichen Orchesterarrangements verantwortlich. Alles wie gehabt, so scheint’s.

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ECLIPSED ON TOUR - Pink Floyd auf Mongolisch

Pink Floyd und Mongolei – diese Wörterkombination hat etwas ähnlich Abenteuerliches wie, sagen wir mal, Prog und Dschingis Khan. Die gleichnamigen Discoschlagertrampel („Hey Leute, ho Leute“) lieferten in den Siebziger- und Achtzigerjahren ja das Gegenteil zu filigraner oder gar psychedelischer Musik. Was insofern passt, als auch die Mongolen selbst ihren legendären Weltherrscher achthundert Jahre nach seinem Wirken als unfiligrane Erscheinung präsentieren. Jedenfalls auf dem zentralen Platz seiner Heimat.

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EELS - Sagt mir, wer ich bin

29. Mai 2014

Eels

Mark Oliver Everett alias E ist und bleibt ein komischer Kauz. In seinen Songs findet er die poetischsten Bilder für jede Lebenslage, auf der Bühne gibt er die plappernde Rampensau. Sitzt man ihm jedoch Auge in Auge gegenüber, druckst er herum, als würde er sich für alles, was er tut, schämen. Er freut sich über kleine Komplimente, hört sich aufgeregt an, was über seine Musik von anderen gesagt wird, und findet selten die richtigen Worte, um einen Kommentar über seine Songs abzugeben. Vielleicht braucht er das auf der neuen Platte auch gar nicht.

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SWANS - Der Marathon-Mann

29. Mai 2014

Swans Michael Gira

Swans waren immer düster und schwer, setzten sich über alle Trends von Mainstream oder Alternative hinweg. Ihr letztes Album „The Seer“ mochte in seiner Wucht schwer verdaulich gewesen sein, die neue Einspielung „To Be Kind“ schließt wieder an die etwas transparentere Klangästhetik von Alben der frühen Neunziger wie „Love Of Life“ an. Michael Gira, der die Schwäne von Anbeginn an führt, ist kein Mann der Freundlichkeiten, obwohl privat derzeit alles optimal läuft und der Sechzigjährige in diesem Jahr heiratet.

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LED ZEPPELIN - Stratosphonic Rock

29. Mai 2014

Led Zeppelin Jimmy Page

51°28’31N 0°14’27”W/51.4752°N 0.2407°W – Koordinaten, die das Herz eines jeden Rockfans höher schlagen lassen. Dahinter verbirgt sich 117 Church Road im Londoner Stadtteil Barnes, die Adresse eines legendären Studios, in dem vierzig Jahre lang Rockgeschichte geschrieben wurde und das bis zu seiner Schließung im Jahr 2009 in einem Atemzug mit Abbey Road genannt wurde. Die größten Namen des Pop- und Rock haben in den Olympic Studios gearbeitet: Beatles, Stones, Who, Eagles, Clapton, Hendrix, Pink Floyd, King Crimson oder auch Led Zeppelin. Die nahmen bzw.

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EPITAPH - Kreativer Stromausfall

29. Mai 2014

Epitaph Krautrock

Ihre Karriere begann Ende 1969 im Keller des angesagten Dortmunder Musikclubs „Fantasio“, wo sie ihren Proberaum hatten. Während sie sich dort auf kommende Aufgaben vorbereiteten, spielten oben im Club angehende Startruppen wie Yes, Black Sabbath oder Colosseum. Der Stern von Epitaph sollte nicht so hell strahlen wie der der englischen Kollegen. Dennoch war das, was die deutsche Formation in den Siebzigerjahren im Bereich Prog, Hardrock und Jazziges ablieferte, absolut konkurrenzfähig. Mitte der Achtziger ging Epitaph jedoch die Puste aus; die Band löste sich auf. 2001 dann das Comeback.

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Das Lied mit der Glocke - Die britische Band ARCHIVE bleibt sich treu, indem sie sich neu erfindet

29. Mai 2014

Archive

Es gab schon viele Versuche, die Musik der Londoner Band Archive zu beschreiben. Doch mit jeder Platte strafte die Band um Darius Keeler und Danny Griffiths all ihre Genrearchivare Lügen. Festlegen wollten sie sich nie. Das neue Album „Axiom“ weist nun jedoch noch einmal eine völlig neue Qualität auf. Die CD besteht aus einem einzigen langen Stück, das alle Koordinaten von Pop oder Rock hinter sich lässt. „Das letzte Album war kein schwieriges Album, aber wir hatten dennoch alle Zeit der Welt, um darüber nachzudenken“, erzählt Keeler. „Bei der neuen Platte war es ganz anders.

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