TEN YEARS AFTER legen nach fast einem Jahrzehnt Studiopause ein neues Album vor

25. Oktober 2017

Ten Years After

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Dass uns Ten Years After noch mal mit einem Studioalbum überraschen, davon konnte man nicht unbedingt ausgehen. Die Truppe war schon abgestempelt als ihre eigene Tributeband, die auf immerwährender Greatest-Hits-Tour ist. „Evolution“, der schwache Vorgänger, hat inzwischen neun Jahre auf dem Buckel. Jedoch hat sich die Stimmung in der Band, seitdem Gitarrist und Sänger Marcus Bonfanti und Basslegende Colin Hodgkinson 2014 eingestiegen sind, so gewandelt, dass die Ten-Years-After-Urgesteine Ric Lee und Chick Churchill nicht mehr Nein zu einem Studioaufenthalt sagen konnten.

eclipsed: Im unserem letzten Interview mit Bandmitbegründer Leo Lyons hat dieser erklärt, er hätte 2014 TYA mit Gitarrist und Sänger Joe Gooch verlassen, weil er endlich neue Songs aufnehmen wollte, anstatt immer wieder dieselben ollen Kamellen live zu spielen. Und nun gibt es mit „A Sting In The Tale“ doch ein neues Album.

Ric Lee: Es stimmt nun eben wieder innerhalb der Band. Das ist der Grund, weshalb ein Studioalbum jetzt Sinn macht. Die letzten Jahre mit Joe und Leo waren nicht immer der reine Spaß. Es hat die beiden niemand aus der Band getrieben, aber es war klar, dass wenn man bei TYA spielt, die TYA-Termine Vorrang haben müssen. Und soweit ich weiß, spielen sie mit Hundred Seventy Split zum Teil immer noch viele alte TYA-Klassiker.

eclipsed: War auch das schwächere Album „Evolution“ ein Grund dafür, dass ihr nicht so schnell wieder ins Studio gegangen seid?

Lee: Ja. Selbst wenn ich den Vorgänger „Now“ etwas besser finde, muss ich mir eingestehen, dass diese Songs es nicht mit den Stücken aus den Sechziger- und Siebzigerjahren aufnehmen können.

Lest mehr im eclipsed Nr. 195 (11-2017).

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