26. August 2015

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Kadavar

2015 wird in die Geschichte von Kadavar eingehen als das Jahr, in dem die Band ihren ersten Albumklassiker platziert hat. Wer das neue Werk „Berlin“ das erste Mal hört, wird von seiner Wucht fast erschlagen. Doch schon vor „Berlin“ galt die Band als die deutsche Stoner-Hoffnung.

26. August 2015

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Grateful Dead

Die Grateful Dead begehen den fünfzigsten Jahrestag ihrer Gründung mit mächtigem Theaterdonner. Ganz so, wie es ihrem Status als Ikonen der Gegenkultur, die längst auch von Vertretern des Establishments verehrt werden, entspricht. Höhepunkte der Feierlichkeiten waren die fünf Auftritte in Santa Clara und Chicago – die letzten, die die Musiker als Grateful Dead spielen werden. Aus allen Winkeln der USA strömten die Deadheads zu den Shows und verwandelten profane Footballstadien in Schauplätze eines beinahe unwirklichen Happenings. eclipsed war mittendrin.

26. August 2015

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Live Aid

Dreißig Jahre nach der ehrgeizigsten Wohltätigkeitsveranstaltung der Musikgeschichte ist es traurige Gewissheit: Sechzehn Stunden Superstars am laufenden Band haben zwar für ein historisches Konzertereignis gesorgt, die Probleme in Äthiopien aber nicht einmal im Ansatz gelöst.

26. August 2015

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Led Zeppelin

Mit „Presence“, „In Through The Out Door“ und „Coda“ endet eine der erfolgreichsten Remasters-Serien der Rockgeschichte – und die Reihe an quartalsmäßigen Audienzen bei Gitarrengott Jimmy Page in London. Der plaudert zum Abschluss noch einmal aus dem Nähkästchen und verspricht ein baldiges Wiedersehen in einer ganz anderen Mission. Hoffentlich.

26. August 2015

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Bureau B , Krautrock

Es fällt auf, dass es überwiegend deutsche Künstler sind, mit denen Bureau B zusammenarbeitet. Buskies: „Bei den Wiederveröffentlichungen haben wir uns auf Deutschland konzentriert. Das ist kein Muss. Es hat sich so ergeben. Die Kontakte sind einfacher, weil wir uns in diesem Umfeld bewegen.“ Das Angebot mag eine Nische bedienen, es hat sich aber dennoch erweitert. Reihse: „Das Spektrum ist größer geworden. Roedelius, Qluster, Schnitzler, Asmus Tietchens, Pyrolator oder die Sachen vom Atatak-Label. Von keinem anderen Label besitze ich selbst mehr Platten.“

26. August 2015

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Chris Squire , Yes

Ein Vollblutmusiker, ein Arbeitstier, ein lockerer, sympathischer Kerl, ein sensibler Riese – so erinnern sich Wegbegleiter, Freunde und Journalisten an Chris Squire. Der Mitbegründer von Yes war nicht nur ein formidabler Bassist, sondern auch menschlich ein ganz Großer. Squire ließ nie den Rockstar raushängen. Er war nie abweisend, selten schlecht drauf. Als im Mai bekannt wurde, dass er an Leukämie erkrankt war, trudelten von allen Seiten und über alle Kanäle Genesungswünsche ein. Doch bereits am 27. Juni erlag Squire im Alter von 67 Jahren der Krankheit.

26. August 2015

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Neil Young , Neil Young & Promise Of The Real

Youngs Erregung auf dem neuen Album ist echt. Sie erinnert an sein Engagement für Bewegungen wie No Nukes in den späten Siebzigerjahren oder Farm Aid ein Jahrzehnt später. Auf „The Monsanto Years“ wettert der alte Rocker gegen alles und jeden, scheut sich auch nicht davor Namen zu nennen. Am prominentesten sind die Konzerne Monsanto und Starbucks. „Monsanto and Starbucks: Mothers want to know what they feed their children“, heißt es unter anderem in dem Song „A Rock Star Bucks A Coffee Shop“.

26. August 2015

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Ian Gillan , Deep Purple

„Als Kind hasste ich es, wenn ich an meinem Geburtstag immer von den Tanten abgeküsst wurde. Daraus erklärt sich wohl meine Abneigung, meinen Geburtstag zu feiern“, sinniert Ian Gillan, angesprochen auf sein Jubiläum am 19. August. „Auch den Siebzigsten werde ich nicht feiern.“ Wohl aber seine Fans.

Ian Gillan, 1945 in London geboren, wuchs im Vorort Hounslow, in der Nähe des Flughafens Heathrow auf. Seine erste ernst zunehmende Band hieß Episode Six. Als sich im Juni 1969 Ritchie Blackmore, Jon Lord und Ian Paice die Gruppe anschauten, war vor allem Blackmore so von dem markanten Sänger begeistert, dass er ihm sofort einen Job bei Deep Purple anbot. Der brachte seinen Episode-Six-Kollegen Roger Glover als Mitgift in die Liebesheirat mit ein. „Von da ab änderte sich mein Leben komplett.“