BLACK STAR RIDERS - Unter schwerem Beschuss

15. Februar 2017

Black Star Riders

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Als sich im Dezember 2012 aus Thin Lizzy die Black Star Riders schälten, war Skepsis angesagt: Würde die letzte Lizzy-Version – abzüglich Schlagzeuger Brian Downey und Keyboarder Darren Wharton, dafür mit Ur-Lizzy Scott Gorham und dem Songwriter-Team Damon Johnson/Ricky Warwick – als eigenständige Band bestehen? „All Hell Breaks Loose“ (2013) wischte im Mai 2013 alle Bedenken weg. Den Bandursprung nicht leugnend, schufen die Riders ein hookline-gesättigtes Hardrockalbum. „The Killer Instinct“ (2015) schließlich machte klar, dass sie keine Eintagsfliege waren. Es war die erste Zusammenarbeit mit Produzent Nick Raskulinecz. Nachdem sich Gorham, Johnson und Warwick im letzten Jahr mit Aerosmith-Bassist Tom Hamilton, Judas Priests Scott Travis und Darren Wharton live wieder ihrer Leidenschaft Thin Lizzy widmeten, haben sie jetzt mit Raskulinecz und dem bewährten BSR-Rhythmusteam Jimmy DeGrasso (dr) und Robbie Crane (b) „Heavy Fire“ aufgenommen.

eclipsed: Schon wieder ein neues Album? Damon Johnson: Wir haben die Band gegründet, um neue Songs zu veröffentlichen, also hier sind sie.

Scott Gorham: Im Gegensatz zu den anderen Kerlen in der Band bin ich um einiges älter, da sollte man seine Möglichkeiten schon nutzen [Gorham wird im März 66, während der Rest zwischen 48 und 53 Jahre alt ist; Anm.].

eclipsed: Das Qualitätslevel ist erstaunlich hoch, auf allen drei BSR-Alben. Das habt ihr selbst bei Lizzy nicht so hingekriegt, oder?

Gorham: (blättert gerade im Lizzy-Kapitel des aktuellen, dritten eclipsed-„ROCK“-Buches) Ich überlege, in welche Kategorie unsere BSR-Alben passen würden. Aber das ist zum Glück euer Job, wir liefern die unserer Meinung nach besten Tracks ab, und damit hat es sich. Aber im Gegensatz zu den turbulenten Lizzy-Zeiten, die dafür sorgten, dass nicht jede unserer damaligen LPs das Toplevel erreichte, sind wir in diesen Tagen sehr viel fokussierter, so dass die Qualität der Alben konstanter ist.

eclipsed: Läuft es weiterhin so, dass du und Ricky die Songs schreibt und Scott das abnickt, was er für gut genug hält?

Johnson: In der Regel, ja, aber inzwischen liefern alle Mitglieder Ideen. Gorham: Das ist das Wichtigste bei „Heavy Fire“, dass es ein richtiges Gruppenalbum ist.

Lest mehr im eclipsed Nr. 188 (03-2017).

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