Februar 2017

BLACKFIELD „V“

9. Februar 2017

Blackfield

Fast hatte es den Anschein, dass es mit Blackfield – dem Duo aus Israels Superstar Aviv Geffen und Prog-/Artrock-Tausendsassa Steven Wilson – ohne großes Tamtam zu Ende gehen würde. Die Alben erschienen sowieso immer nur dann, wenn Wilsons prall gefüllter Terminkalender es zuließ. Zudem schien Wilson mit den letzten beiden Blackfield-Releases mehr und mehr Geffen die Führung zu überlassen. Nun melden sich Blackfield zurück.

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DEWA BUDJANA „Zentuary“

15. Februar 2017

Dewa Budjana

Nach vier hochkarätigen Alben für MoonJune Records ist der indonesische Gitarrist Dewa Budjana drauf und dran, seinen Status als Geheimtipp zu verlieren. Mit Hilfe von Steve Vais Label Favored Nations, das er als Lizenzpartner gewinnen konnte, sollte dies auch gelingen. Auf dem Doppelalbum „Zentuary“ – eingespielt mit Gary Husband (dr, key, p), Jack DeJohnette (dr, p) und Tony Levin (b, stick) – demonstriert Budjana sein ganzes Können als Komponist und Instrumentalist.

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HORISONT „About Time“

9. Februar 2017

Horisont

Dicke Schnäuzer, enge Jeans – für viele sind Horisont längst die heimlichen Stars der skandinavischen Retro-Bewegung. Vor allem in der Metalszene haben sich die Jungs aus Göteborg in den letzten zehn Jahren eine fette Reputation erarbeiten können. Zu Recht, dann was das Quintett auf seinem inzwischen fünften Album „About Time“ zaubert, dürfte erneut jedem Classic-Rock-Fan das Herz aufgehen lassen.

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KLANGSTOF „Close Eyes To Exit“

9. Februar 2017

Klangstoff

Die Geschichte von Klangstof liest sich wie ein Musikermärchen. Im Alter von 14 Jahren zieht Koen Van De Wardt mit seinen Eltern von den Niederlanden nach Norwegen. Dort sucht und findet der einsame Teenager Halt und Wärme in der Musik. Inspiriert von Radioheads „OK Computer“ („mein einziger Freund für ein Jahr“) lernt er verschiedene Instrumente und schreibt seine ersten eigenen Songs.

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MOTHER’S CAKE „No Rhyme No Reason“

9. Februar 2017

Mother´s Cake

Prog und Funk gehen normalerweise nicht zusammen. Eine Ausnahme bilden die drei Österreicher mit der Anspielung auf Wienerische Sachertorten-Kunst. Der Titelsong knallt rein mit hammerwuchtigen Rhythmen, überdrehter Stimme und explosiver Gitarrenarbeit, wie im Punk und Crossover üblich.

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MY DYNAMITE „Otherside“

15. Februar 2017

My Dynamite

Australien gilt als Retrorock-Paradies, auch zu Zeiten, als dieses Genre noch nicht boomte. Deshalb könnte man auch eine Band wie My Dynamite schnell als Normalfall einer australischen Rockformation abtun, würde der Band, die nun ihr zweites Album abliefert, sehr unrecht tun, vor allem auch, weil sie ungeniert und verdammt gut in Gefilden wildert, die in den US-amerikanischen Südstaaten ihren Ursprung haben.

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ORANGO „The Mules Of Nana“

9. Februar 2017

Orango

Gerade in dem Monat, in dem wir uns den Backkatalog von Golden Earring in unserer Rubrik „Einkaufszettel“ vornehmen, flattert uns das neue Album des norwegischen Trios Orango ins Haus. Haben wir etwa ein Earring-Album vergessen, in dem sie sich nochmal an ihren Psychedelic Folkrock gegen Ende der Sechziger erinnern?

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OTIS TAYLOR „Fantasizing About Being Black“

15. Februar 2017

Otis Taylor

Mit seinem aktuellen Album setzt Otis Taylor erneut Maßstäbe. In Bezug auf Intensität und Ausdruck kann ihm wohl kaum ein zeitgenössischer Musiker das Wasser reichen. Seine eindringliche, vereinnahmende Stimme bannt den Hörer dermaßen, dass er sich von der Musik nicht mehr losreißen kann und sich in einen regelrechten Flow hineingezogen wähnt.

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PAIN OF SALVATION „In The Passing Light Of Day“

9. Februar 2017

Pain Of Salvation

Oftmals entsteht große Kunst aus der Konfrontation mit Extremsituationen. Bei Pain-Of-Salvation-Mastermind Daniel Gildenlöw war es Anfang 2014 eine lebensbedrohliche Streptokokkeninfektion, deren Folgen der 43-jährige Schwede monatelang im Krankenhaus ausheilen musste... und es verwundert nicht, dass auch „In The Passing Light Of Day“ nun Zeugnis gibt von Wut, Verzweiflung, Resignation und Hoffnung. Es ist ohne Zweifel Gildenlöws persönlichstes Album.

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REBEKKA KARIJORD „Mother Tongue“

9. Februar 2017

Rebekka Karijord

Im vorletzten Jahr landete Julia Holter mit ihrem Album „Have You In My Wilderness“ in mehreren Jahrespolls auf dem ersten Platz. Ihr ätherischer, gleichsam hochkomplexer Artpop hatte offenbar einen Nerv getroffen. Die Norwegerin Rebekka Karijord schlägt in eine ähnliche Kerbe, nur sind ihre auf „Mother Tongue“ versammelten Kompositionen zumindest textlich weniger abstrakt als die ihrer seelenverwandten US-Kollegin.

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