März 2017

AIMEE MANN „Mental Illness“

28. März 2017

Aimee Mann

Die 56-jährige Wahlkalifornierin ist ein Schelm – und zwar ein äußerst attraktiver. Weil sie von Kritikern wie Fans stets als lyrischer Trauerkloß und musikalischer Softie bezeichnet wird, lebt sie diese beiden Extreme nun ganz bewusst aus.

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ALL THEM WITCHES „Sleeping Through The War“

20. März 2017

All Them Witches

Mit einer Collage animalischer Geräusche – Vogelgezwitscher, ein Käuzchen – lockt das Quartett aus Nashville in sein viertes Werk und somit in seine ganz eigene Welt der immer leicht rauchgeschwängerten, psychedelischen Klänge. Sänger und Bassist Charles Michael Parks, Jr. nölt sich zumeist lakonisch durch die acht Tracks, schreit ab und an, lehnt Kaffee ab und beschwört Bruce Lee, einen Cowboy Kirk und das Internet.

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ATAVISMO „Inerte“

28. März 2017

Atavismo

Schon das vor zwei Jahren erschiene Atavismo-Debüt „Desintegración“ sorgte allerorten für offene Münder und Ohren. Und nun „Inerte“, das schwierige zweite Album. Auf fünf Tracks lebt das Powertrio hier fünf Spielarten psychedelisch orientierter Klänge aus.

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CRYSTAL FAIRY „Crystal Fairy“

28. März 2017

Crystal Fairy

Es wird Frühling (bei Redaktionsschluss). Diesem Umstand wird die Veröffentlichung des Debüts der neuen Band des Musikerpaars Teri Gender Bender und Omar Rodriguez-Lopez gerecht. Alles hier klingt nach Aufbruch, Kraft und Zuversicht. Die elf Stücke seien an einem einzigen Tag aufgenommen worden, berichtet die extrovertierte Sängerin/Keyboarderin.

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DAMNATIONS DAY „A World Awakens“

28. März 2017

Damnations Day

Damnations Day stammen aus der australischen Stadt Geelong und haben in ihrer zwölfjährigen Karriere schon einiges erreicht. So spielten sie u. a. im Vorprogramm von Nightwish und Helloween und durften 2014 als Support-Act von Accept während deren Europa-Tour auftreten. Auf dem zweiten Album „A World Awakens“ wird schnell deutlich, warum sich die von den Brüdern Mark und Dean Kennedy geleitete Band so gut behaupten konnte...

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GRANDADDY „Last Place“

28. März 2017

Grandaddy

Ist es wirklich schon 17 Jahre her, dass Grandaddy mit „The Sophtware Slump“ ein monumentales Lo-Fi-Indie-Album mit Prog-Untertönen – und nebenbei eine der größten Platten der 2000er – abgeliefert haben? Danach begann ein steter qualitativer Abstieg. Irgendwann legte Mastermind Jason Lytle das „Grandaddy“ ab und veröffentlichte noch zwei mediokre Alben unter eigenem Namen. Und nun also ein neues Grandaddy-Werk?!

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KAREN ELSON „Double Roses“

28. März 2017

Karen Elson

Sieben Jahre nach ihrem Debüt „The Ghost Who Walks“ hat Karen Elson viel zu beweisen: dass sie mehr ist als nur ein Ex-Model mit halbwegs netter Stimme; dass ihr Erstlingswerk nicht nur auf den Fähigkeiten ihres Ex-Gatten Jack White als Produzent basierte; dass sie auch allein klarkommt, dass sie singen, schreiben, arrangieren und spielen kann und sich für nichts und niemanden zu rechtfertigen hat.

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KLONE „Unplugged“

20. März 2017

Klone

Eigentlich hätte man es sich ja denken können! Die Songs der französischen New Artrocker von Klone eignen sich exzellent für die Umsetzung in Akustikversionen. Trotzdem kam die Band mehr zufällig dazu, ein „Unplugged“-Album einzuspielen. Erst als sie 2016 einige akustische Supportshows für Anneke van Giersbergen spielten, dachten sie sich: Daraus kann man doch mehr machen.

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MASTODON „Emperor Of Sand“

28. März 2017

Mastodon

Sie sehen aus, als könnte sie so schnell nichts umhauen. Mastodon sind vier bullige, kantige, ganzkörpertätowierte Mittvierziger aus Atlanta, die tatsächlich was von Mammuts haben. Und die ihre Alltagssorgen in der Musik kompensieren.

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MICHAEL CHAPMAN „50“

20. März 2017

Michael Chapman

Der Engländer Michael Chapman ist ein Künstler, der es nie in die erste Reihe geschafft hat. Er blieb stets ein Geheimtipp, obwohl nach seinem Debütalbum „Rainmaker“ aus dem Jahr 1969 die Voraussetzungen gegeben waren: Die Platte war beim legendären Harvest-Label erschienen, aufgenommen hatte sie der spätere Elton-John-Produzent Gus Dudgeon. Chapman spielte mit Leuten wie Mick Ronson (den David Bowie erstmals auf einem Chapman-Album hörte) oder Rick Kemp. Doch wollte er ohnehin kein Popstar sein.

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