Mit „Genotype“ kehren TEXTURES in die Progmetal-Szene zurück

21. Februar 2026

Textures

Mit „Genotype“ kehren TEXTURES in die Progmetal-Szene zurück

Völlig überraschend hatten Textures Ende 2017 nach dem Album „Phenotype“ (2016) ihre Auflösung bekannt gegeben. Es war ein Paukenschlag, der die Modern-Progmetal-Szene, die die Niederländer mit Alben wie „Drawing Circles“ (2006), „Silhouettes“ (2008) und „Dualism“ (2011) maßgeblich mitgeprägt hatten, wie aus heiterem Himmel traf. „Viele Bands haben uns später gesagt, dass wir sie inspiriert hätten: TesseracT, Periphery, Animals As Leaders oder VOLA…“, erzählt Daniël de Jongh. „Gojira, Architects, The Ocean… viele, die wir als Vorbands dabeihatten, spielen inzwischen in großen Hallen.“

Jetzt, neun Jahre später, kehrt die Band aus Tilburg mit „Genotype“ zurück. „Das Leben an sich ist uns dazwischengekommen“, schmunzelt der Sänger über die lange Pause. „Unser Drummer Stef Broks war damals gerade Vater geworden und sich nicht mehr sicher, ob er Band, Job und Familienleben noch unter einen Hut bekommen würde“, erinnert sich de Jongh, der im Hauptberuf mit geistig behinderten Menschen arbeitet. „Sein Vorschlag: ,Am besten sucht ihr euch einen neuen Drummer!‘ Aber das kam auf keinen Fall in Frage. Stef ist als Schlagzeuger quasi unersetzbar, er ist Gründungsmitglied und auch eine der treibenden Kräfte hinter der Band. Also haben wir beschlossen, dass wir zumindest eine Pause einlegen sollten. Nach außen hin sagten wir aber: ,Okay, wir hören auf, und das war’s! 2023, bei unserem jährlichen Grill-Treffen, lieferte Stef dann den Anstoß zur Reunion“, erzählt der Sänger weiter.

Lest mehr im aktuellen Heft ...