POLYMOON pflegt die Kunst der psychedelischen Verwandlung

POLYMOON pflegt die Kunst der psychedelischen Verwandlung

So verführerisch können hypnotische Sounds klingen: Auf ihrem neuen Album „Mariposa Magic!“ nehmen uns Polymoon mit auf einen intensiven Trip durch schillernde psychedelische Klangwelten. Die kreative Reise der Combo aus dem finnischen Tampere sei längst nicht abgeschlossen, erklären Jesse Jaksola (Gitarre, Synthesizer) und Sänger Kalle-Erik Kosonen im Interview. Doch schon jetzt sei man ganz bei sich.

eclipsed: „Caterpillars Of Creation“, „Chrysalis“ und „Mariposa Magic!“: Raupe, Kokon, Schmetterling. Wenn man eure Albumtitel betrachtet, könnte man meinen, ihr hättet von Anfang an einen großen Plan verfolgt. War das so?

Kalle-Erik Kosonen: Diese Alben sind ein Spiegelbild derer, die wir zu jenen Zeitpunkten in unserem Leben waren. Schon in den Texten des Debüts geht es um die Metamorphose und darum, unser wahres Ich zu finden und zu wachsen. Als wir anfingen, das zweite Album zu schreiben, war uns klar, dass wir eine Trilogie machen würden, die unser Leben und unsere Entwicklung wiedergibt.

eclipsed: Steht der Schmetterling für die Vollendung oder für den Beginn von etwas Neuem?

Jesse Jaksola: Auf dem neuen Album haben wir zu uns selbst gefunden. Das Komponieren war viel stärker songorientiert. Die Musik ist geradliniger und härter geworden. Das fühlt sich im Moment gut an. Wir breiten unsere Flügel aus. Mal sehen, wohin sie uns tragen.

eclipsed: Welche Vision hattet ihr zu Beginn von Polymoon, von der ihr euch inzwischen entfernt habt?

Kosonen: Von Anfang an wollten wir die harten und schönen Seiten der Musik miteinander verbinden, so viel Dynamik wie möglich zwischen den einzelnen Passagen schaffen und die Spannung so lange wie möglich aufrechterhalten, bis wir sie schließlich auflösen. Daran hat sich nichts geändert.

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