THE PRETTY THINGS „Wir sind nicht Verdi“

THE PRETTY THINGS „Wir sind nicht Verdi“

Im Dezember 1968 veröffentlichten die Pretty Things mit der Geschichte über „S.F. Sorrow“ einen Psychedelic-Klassiker, der oft als erste Rockoper der Musikgeschichte bezeichnet wird. Fünfzig Jahre später, am 13. Dezember 2018, schließt sich der Kreis: Die Gruppe bittet nach einer ausgiebigen Herbsttournee zum „Final Bow“ ins Indigo at The O2 nach London – zur „Last Ever Show“ der Pretty Things.

THE PINEAPPLE THIEF - Gruppenarbeit mit Geistern

THE PINEAPPLE THIEF - Gruppenarbeit mit Geistern

„Dissolution“, die zwölfte Studioveröffentlichung der englischen Formation The Pineapple Thief, ist laut ihrem Chefstrategen Bruce Soord „eher ein Bandalbum“ geworden. Das ist umso erstaunlicher, als sich er und seine drei Kollegen während des gesamten Entstehungsprozesses nicht ein einziges Mal im Studio über den Weg gelaufen sind.

MARILLION - Am Ziel

MARILLION - Am Ziel

Sie haben es geschafft – Marillion sind mit einem einzigen Auftritt im Musikerolymp angekommen. Am 13. Oktober 2017 spielte die britische Neoprogformation in Londons altehrwürdiger Royal Albert Hall ein vielumjubeltes Konzert. Für Steve Hogarth, Steve Rothery und Co. kam die Möglichkeit, dort aufzutreten, wo Größen wie Jimi Hendrix, Led Zeppelin oder Lou Reed den Raum bereits mit ihrer Energie befüllt haben, einem Ritterschlag gleich. Nachzuerleben ist dieses „Live-Feuerwerk in der Royal Albert Hall“ („Stern“) auf dem jetzt veröffentlichten Mitschnitt „All One Tonight“.

URIAH HEEP - Forever 49

URIAH HEEP - Forever 49

Der Traum dauert nun schon fast fünfzig Jahre. 1969 begann das Rockabenteuer Uriah Heep. Jetzt fügen die Briten mit „Living The Dream“ ein neues Kapitel hinzu. Beim Interview mit eclipsed waren Phil Lanzon und Mick Box bemüht, die volle Aufmerksamkeit auf eben dieses neue Album zu lenken. Die Band lebt ihren Traum immer noch im Hier und Jetzt, auch wenn sie tief in den Soundbaukasten der letzten neunundvierzig Jahre greift. Das Jubiläum will sie denn auch erst 2020 begehen.

BARCLAY JAMES HARVEST - Jubiläum für zwei

BARCLAY JAMES HARVEST - Jubiläum für zwei

Ihre Berlinauftritte vor dem Reichstag und im Treptower Park zählen bis heute zu den größten Einzelkonzerten, die dieses Land gesehen hat. Jeweils rund 200.000 Menschen bescherten Barclay James Harvest 1980 beziehungsweise 1987 die triumphalsten Momente ihrer Karriere. Einer Karriere, die vor fünfzig Jahren begonnen und grundlegende stilistische Wandlungen mit sich gebracht hat: Von melodieseligem Symphonic Rock über hymnischen Prog bis zu elegantem Poprock reichen die Fertigkeiten der englischen Gruppe, die noch heute besteht. In doppelter Ausführung.

DEEP PURPLE 50 - Teil 5: Livealben, Tributes und Epigonen

DEEP PURPLE 50 - Teil 5: Livealben, Tributes und Epigonen

Was wird von Deep Purple bleiben, wenn die „The Long Goodbye Tour“ einmal vorbei ist? Werden die Tributebands und Epigonen die Geschäfte übernehmen und der Hardrocklegende gerecht werden? Können sie in ihren Songs oder bei ihren Konzerten den Mythos Deep Purple neu heraufbeschwören? Oder bleibt die Gruppe, die als die Liverockband gefeiert wird, wegen all ihrer Facetten einzigartig? Diesen und weiteren Fragen gehen wir im fünften Teil unserer Artikelserie zu einem halben Jahrhundert Deep Purple nach.

Das New Yorker Trio INTERPOL präsentiert sich lockerer, redseliger und geräuschvoller denn je

Das New Yorker Trio INTERPOL präsentiert sich lockerer, redseliger und geräuschvoller denn je

Von wegen Düstermänner vom Dienst: Ihr sechstes Album „Marauder“ haben Paul Banks & Co. beim Chillen an tropischen Stränden komponiert. Dass es trotzdem nicht richtig fröhlich klingt, versteht sich von selbst.

Bei PHILLIP BOA AND THE VOODOOCLUB läuft’s derzeit mal wieder richtig rund – und regelmäßig

Bei PHILLIP BOA AND THE VOODOOCLUB läuft’s derzeit mal wieder richtig rund – und regelmäßig

Auf „Earthly Powers“ beweisen Phillip Boa And The Voodooclub einmal mehr ihr Händchen für innovative Sounds und wunderbar eingängige Melodien. Auch reitet die Indie-Ikone trotz des Abschieds von Co-Sängerin Pia Lund im Jahr 2014 seit einigen Jahren wieder auf einer Welle der Anerkennung: Die Konzerte sind gut besucht, die Alben können sich mit Boas Klassikern aus den frühen Neunzigern messen. Wir trafen den deutschen Kosmopoliten zu einem Gespräch über Gegenwart und Vergangenheit.