BRIAN ENO - Der Macher der Popkultur

BRIAN ENO - Der Macher der Popkultur

Gründungsmitglied von Roxy Music, Produzent von Bowie, U2 und Talking Heads, Erfinder des Ambient, Schöpfer aufwendiger Multimediainstallationen und rastloser Geist in Sachen Klanginnovationen: Brian Eno ist der Macher der Popkultur. Der Mann, der sie erneuert und vorantreibt. Der öffentlichkeitsscheu ist, kaum Interviews gibt und gerade seinen siebzigsten Geburtstag gefeiert hat – oder auch nicht, wie er beim Treffen mit eclipsed verrät.

Trackpremiere: EYEVORY "Inphantasia"

Trackpremiere: EYEVORY "Inphantasia"

Auf ihrem aktuellen Album „Inphantasia“ nehmen die Prog-Rocker von EYEVORY ihre Zuhörer mit auf eine Reise zurück in die Kindheit. Im gleichnamigen Titeltrack beginnt das Abenteuer und läd zum Träumen ein. Die Videoaufnahmen lagerten über ein Jahr in einer staubigen Schublade, weil die Ideen für eine zweite Ebene des Mini-Films noch nicht ausgereift waren. Aber getreu dem Motto „Was lange währt wird endlich gut“, hat man diese inzwischen gefunden und mit viel Liebe zum Detail umgesetzt...

Trackpremiere: DEAD MAN'S EYES "Words Of Prey"

Trackpremiere: DEAD MAN'S EYES "This Old Place"

Nachdem sich die Band DEAD MAN'S EYES zwei Jahre in ihrem Proberaum einschloss und laut Promotext "lediglich von Kaffee und ihren eigenen Haaren ernährte", treten sie nun zurück ins Tageslicht. Das neue Album "Words Of Prey" wird über Tonzonen Records als limitierte farbige LP, CD und Digital erscheinen. Hört hier exklusiv einen ersten Song...

KLAUS MEINE - Leben zwischen Wedemark und Mexico City

KLAUS MEINE - Leben zwischen Wedemark und Mexico City

Siebzig ist Klaus Meine am 25. Mai geworden. Und obwohl die Scorpions vor einigen Jahren verkündeten, dass die Band aufs Altenteil geht, ist das Gegenteil der Fall. Als wir ihren Frontmann treffen, sitzt er schon wieder auf gepackten Koffern für eine Minitour durch Mexiko. Und der Mann mit der Lederkappe, die seit etlichen Jahren sein schütter gewordenes Haupt bedeckt, ist auch nach einem halben Jahrhundert in Diensten der Hardrockformation immer noch aufgeregt und euphorisch, wenn es auf Konzertreisen geht. In einem exklusiven Gespräch zu seinem runden Geburtstag blickt der weltweit gefeierte Star für uns zurück auf sein Leben im Business.

DEEP PURPLE 50 - Teil 3: Die Sänger

DEEP PURPLE 50 - Teil 3: Die Sänger

„It’s the singer, not the song“, diese These traf nur sehr selten auf Deep-Purple zu. Einerseits war die instrumentale Präsenz und Potenz in all den fünf Bandjahrzehnten mindestens immer auf einer Stufe mit dem Leadgesang. Und solange Ritchie Blackmore in der Band war, versorgte er die Band mit Songideen, die auch mit anderen Vokalisten bestens funktioniert hätten. Auf der anderen Seite gibt es doch diese vokalen Sternstunden: „Child In Time“ gehört Ian Gillan und „Soldier Of Fortune“ David Coverdale.

KLAUS SCHULZE - Das Elektronikhirn

KLAUS SCHULZE - Das Elektronikhirn

Seit Klaus Schulze im vergangenen Jahr 70 geworden ist, läuft eine Veröffentlichungsoffensive seiner Plattenfirma. So erschienen Ende 2017 elf remasterte Platten aus dem massereichen Katalog des Berliner Elektronikhexers, im Februar noch mal so viele. Und jetzt hat er mit „Silhouettes“ gleich noch ein Studioalbum mit neuem Material herausgebracht. Eine Kraftanstrengung für einen Menschen, der derzeit regelmäßig im Krankenhaus vorstellig werden muss.

GRAVEYARD - Es ist noch lange nicht vorbei

GRAVEYARD - Es ist noch lange nicht vorbei

Manchmal tut eine Auszeit einfach not. Im Falle der schwedischen Retrorocker Graveyard hat sie in Verbindung mit einer personellen Umbesetzung für eine enorme Schubkraft gesorgt, die das neue Studiowerk „Peace“ hervorgebracht hat. Ein Meilenstein in der Bandgeschichte, der mit Tracks wie „The Fox“ und „It Ain’t Over Yet“ Signature-Songs liefert, die dem Klassiker „Hisingen Blues“ mindestens ebenbürtig sind.

SUBSIGNAL huldigen Lateinamerikas Sensenfrau mit einer ihrer optimistischsten Platten

SUBSIGNAL huldigen Lateinamerikas Sensenfrau mit einer ihrer optimistischsten Platten

Der Titel des fünften Subsignal-Albums „La Muerta“ ist etwas irreführend. Die Themen Trauer und Verlust, die das Vorgängerwerk prägten, sind nämlich einer deutlich optimistischeren Haltung gewichen, die sich in großartigen Chorsätzen und einer stärkeren AOR-Lastigkeit widerspiegelt. Zudem hat die Münchener Progband, die 2007 von den Sieges-Even-Mitgliedern Arno Menses (voc) und Markus Steffen (g) gegründet wurde, auf überladene Arrangements verzichtet, sodass ihre Songs besser atmen können. Der sympathische Frontmann Arno Menses ist mit „La Muerta“ jedenfalls rundum glücklich, was auch an den RPWL-Machern Kalle Wallner und Yogi Lang liegt, die der Platte den letzten Schliff gegeben haben.

eclipsed: „La Muerta“ ist euer erstes Album für Gentle Art Of Music. Labelinhaber Kalle Wallner hatte ja schon bei „Touchstones“ die Gitarren aufgenommen und war auf „The Beacons Of Somewhere Sometime“ als Gastgitarrist dabei.