Das Arbeitsethos stimmt bei den französischen Experiemental-Proggern. Nach ihrem Debüt „The Lost Tapes“ folgt nun mit „Music For Broken Elevators“ eine EP mit Stücken, die zum Teil während ihrer zweijährigen Tour entstanden und die Wartezeit auf das bereits in Arbeit befindliche zweite Album verkürzen sollen. Drummer und Bandgründer Teddie Burton erzählt vom Entstehungsprozess, warum sich die neuen Stücke überwiegend sehr von denen des Vorgängeralbums unterscheiden und warum die Band sich entschieden hat, einen unbekannteren Joy-Division-Song zu covern.
eclipsed: Als wir uns das letzte Mal unterhielten, hast du gesagt, dass auf dem nächsten Album mehr Vocals und mehr Lyrics zu hören sein werden und es vorab eine EP geben wird. Das scheint ja alles so einzutreffen.
Ohne ein Album veröffentlicht zu haben, waren Lucifer Was in den 1970ern Prog-Pioniere. Nun legt die norwegische Band bereits das achte Werk seit ihrer Neugründung Ende der 90er Jahre vor - und präsentiert erstmals Songs in ihrer Heimatsprache. eclipsed sprach mit Gitarrist und Band-Mastermind Thore Engen über Geschichte und Gegenwart.
Mitte der 70er-Jahre überschritt die progressive Rockmusik ihren Zenit und begann, sich in übertriebenem Bombast und Selbstgefälligkeit zu verlieren. Der Aufstieg des mainstreamaffineren AOR und die Disco-Welle setzten ihr ebenfalls mächtig zu. Der neue Feuilleton-Liebling des Vereinigten Königreichs, der Punk, der sich auch als Gegenbewegung zum verkünstelten, aufgeblasenen Rock der „langweiligen alten Säcke“ sah, erschien dann wie der Sargnagel des Genres. Anfang der 80er war Prog nicht mehr hip, sondern geradezu ein Schimpfwort. Doch Totgesagte leben länger: Ende 1983 waren Genesis und Yes mit ihren Hits „Mama“ bzw. „Owner Of A Lonely Heart“ wieder in aller Munde. Zugleich wurde das alte Genre von einer jungen Garde von Musikern wiederbelebt, die erste Erfolge feierten, allen voran Marillion. Im Folgenden beleuchten wir, wie es zu diesen Entwicklungen kam und was den speziellen progressiven Sound der 80er-Jahre ausmachte.
1971 markiert eine Zäsur in der Geschichte der progressiven Rockmusik: In diesem Jahr fanden viele der Bands, die heute zu den wesentlichen Begründern dieser Musikrichtung gezählt werden, zu ihrer musikalischen Vision. Zu Beginn eines Jahrzehnts, in dem der Progressive Rock eine herausragende Rolle spielen sollte, erschienen zahlreiche Alben, die heute nicht nur als Klassiker des Genres gelten, sondern auch den Grundstein für die Karrieren einiger seiner zentralen Protagonisten legten – seien es „The Yes Album“, „Fragile“, „Aqualung“ oder „Pictures At An Exhibition“.
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eclipsed befasst sich dabei eingehend mit den Rockgrössen der 60er und 70er in den Bereichen Artrock, Prog, Psychedelic, Blues, Classic, Hardrock uvm. genauso wie mit der aktuellen Szene in diesen Bereichen.
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