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MARK HOLLIS - Die Greta Garbo des Pop

21. Februar 2018

Mark Hollis ist eines der größten Rätsel der Popgeschichte. Der enigmatische Musiker veröffentlichte vor zwanzig Jahren nach vier Alben als Frontmann und Chefdenker der britischen Artpopband Talk Talk sein Solodebüt und entschwand kurz danach aus dem Blick der Öffentlichkeit. Abgesehen von einigen wenigen, fast unbemerkten Kooperationen, ist er nie wieder auf die Bildfläche zurückgekehrt. Wie entstand der Mythos um Mark Hollis, der sich wie einst die Schauspielerin Greta Garbo gänzlich verweigert, und was hat es mit diesem Legendengespinst überhaupt auf sich? eclipsed entwirrt die Fäden.

eclipsed Nr. 141 / 6-2012

12. April 2014

GENESIS Die Band für alle Fälle Genesis kennt jeder, der ein Radio besitzt. Somit hat letztlich auch jeder Rockfan eine Meinung zu der facettenreichen Formation. Freilich nicht jeder eine gute. Ist schon der Progressive Rock, dessen Aushängeschild die Band in ihrer spannendsten Phase war, nicht jedermanns Sache, sind sich Rockliebhaber in der negativen Beurteilung der Popphase der Briten in der Regel einig. Die Wahrheit indes ist: Genesis sind Magier, ihre Musik verzaubert bis heute. eclipsed lässt sich zusammen mit Steve Hackett in die wohligen Klänge seiner alten Gruppe fallen und präsentiert einen Einkaufszettel SPEZIAL. TALK TALK Die Ästhetik des Widerstands Talk Talk legten in den Achtzigerjahren eine der erstaunlichsten künstlerischen Kehrtwendungen in der Popgeschichte hin. Nach eleganten Hits wie „It’s My Life“, „Such A Shame“ oder „Life’s What You Make It“ konvertierte die Londoner Synthiepop-Formation zu einer kompromisslosen Rock-Esoterik. Mit dem Fokus auf die Feinchemie orchestraler Texturen wurde die Gruppe um ihren geheimnisumwitterten Kopf Mark Hollis zur Inspiration für Artrockbands wie Radiohead. Vier Fünftel ihres Backkatalogs kommen jetzt über EMI wieder in den Handel.