Aktuelle News

FLYING CIRCUS sind auf dem besten Weg zur ultimativen Prog-/Hardrock-Fusion

1990 in Grevenbroich gegründet, boten Flying Circus schon immer einen Mix aus Hardrock und Prog, doch griffen die Rädchen nicht immer passgenau ineinander. Mit dem neuen Werk „The Eternal Moment“ sind diese Zeiten wohl endgültig passé. Das liegt auch an den schon 2012 dem Zirkus beigetretenen Musik-Akrobaten Rüdiger Blömer (Keyboards, Geige) und Ande Roderigo (Drums, Gesang), die dem progressiven Rock weitaus stärker zugetan sind und ihre kompositorischen Fähigkeiten jetzt entsprechend einbringen können.

„ROCK MEETS CLASSIC“ findet 2026 zum letzten Mal statt

Ian Gillan, Alice Cooper, John Wetton, Paul Rodgers ... die Liste der bekannten Künstler, die im Rahmen von „Rock Meets Classic“ auf der Bühne standen, ist lang. Nun aber ist Schluss, 2026 ist das Abschiedsjahr. Veranstalter und Produzent Manfred Hertlein über die Beweggründe und die spannende Geschichte des Konzepts.

eclipsed: Manfred, lass uns die Zeitmaschine anwerfen. Wie war das damals, als „Rock Meets Classic“ geboren wurde?

Für DRY CLEANING war es höchste Zeit für ein neues Album

In den späten 80er-Jahren träumte der Autor, Sonic Youth würden ein gemeinsames Album mit Laurie Anderson aufnehmen. Als 2021 dann das erste Album der britischen Band Dry Cleaning auf den Markt kam, hatte man das Gefühl, dieser Traum wäre wahr geworden. Fünf Jahre später geht das Quartett mit „Secret Love“ in die dritte Runde. Um es vorwegzunehmen: Dry Cleaning halten hier den hohen Standard, den sie mit ihrem ersten Album gesetzt haben. 

Wie machen sie das? „Wir hatten genug Abstand zu unserer letzten Platte“, lacht Florence Shaw, deren sonorer Sprechgesang zuweilen an die Stimme Susanne Daubners in der „Tagesschau“ erinnert. „Als wir uns verabredet haben, neue Songs zu schreiben, war ich eher aufgeregt als eingeschüchtert. Es kommt darauf an, sich wieder in den Zustand zu versetzen, etwas ganz Neues zu machen, sodass man das Gefühl hat, dass alles möglich ist. Wir lieben dieses Gefühl.“

FESTIVALS Teil 1: Von Newport über Woodstock bis Live Aid

Festspiele mit Musik gab es schon im antiken Griechenland und alten Rom, doch ab den Sechzigerjahren des letzten Jahrhunderts haben große Rockfestivals im Freien die Menschen in Massen wie nie zuvor vereint und wurden zu soziokulturellen Meilensteinen. 2025 jähren sich viele FestivalGeburtstage, weshalb wir in einer zweiteiligen Story den Spirit berühmter Festivals Revue passieren lassen, insbesondere im Vereinigten Königreich und den USA (Teil 1) sowie in Deutschland (Teil 2). Wir beleuchten die bedeutendsten Ereignisse, spezielle Sternstunden, Wiedervereinigungen und Schwanengesänge. Eine Chronologie der wichtigsten Festivals unserer Zeit.

MARILLION „Misplaced Childhood“ Vs. „Afraid Of Sunlight“

1985 war Prog keinesfalls tot, aber der Mainstream ignorierte die aus Großbritannien überschwappende Welle des Neoprog mit erstaunlicher Konsequenz. Dann kam, wie aus dem Nichts, ein Album, das diese für die 70er Jahre paradigmatische Musik für diese Generation neu erfand, weil es Türen in die Vergangenheit wieder öffnete und gleichzeitig eine Zukunft für die progressive Rockmusik aufzeigte. „Misplaced Childhood“ machte Marillion zu Superstars und öffnete für unzählige junge Menschen das Tor zu neuen Welten. Zehn Jahre später mussten sie mit „Afraid Of Sunlight“ sich dann neu erfinden. eclipsed blickt auf beide Jubiläen und zwei verschiedene Ansätze des Mainstream Prog.

SPOCK’S BEARD - Das Prog-Comeback des Jahres?!

Gehofft hatten sie es vielleicht, ernsthaft damit rechnen wollten aber wohl nicht einmal mehr die härtesten Fans von Spock’s Beard. Und doch ist „The Archaeoptimist“ nun da – das neue Album eines der populärsten Progrock-Acts der letzten 30 Jahre. Ted Leonard, Sänger und Rhythmusgitarrist der US-Band, sprach mit eclipsed über die Gründe für die lange Wartezeit, die ungewöhnliche Entstehungsgeschichte der Disc und über das neue Mitglied der Band. „Nach ‚Noise Floor‘ beschlossen wir, dass wir vorerst keine Platten mehr machen würden, vielleicht sogar nie wieder“, versucht Leonard die siebenjährige Pause seit dem letzten Studiowerk zu erklären. „Keiner von uns hatte damals wirklich Freude an den Aufnahmen – es war anstrengend und nervenaufreibend.“ Nach Abschluss einer recht kurzen Europareise zum 2018er-Album passierte dann tatsächlich nicht mehr viel.

PETER BURSCH - Gitarrenlehrer der Nation

Der Duisburger Peter Bursch ist nicht nur Mitgründer, Gitarrist und Sänger der Band Bröselmaschine. Als Autor landete er einen wahren Bestseller mit seinem „Gitarrenbuch“, das ganz ohne Noten seit Jahrzehnten mit bekannten Songbeispielen aus Folk, Rock, Blues und Pop Nachwuchsgitarristen den Weg zum Erfolg ebnet. Anlässlich des 50. Jahrestags der Veröffentlichung sprachen wir mit dem Musiker über die Entstehungsgeschichte.

Du brauchst von nix ’ne Ahnung zu haben – leg einfach los!“ So macht Peter Bursch seit 1975 all jenen Mut, die mit dem Gedanken spielen, ohne große musikalische Vorkenntnisse in eine Rockband einzusteigen. Seit der Erstauflage von „Peter Bursch’s Gitarrenbuch“ sind weit über zwei Millionen Exemplare verkauft worden.

eclipsed: Peter, Du hast ab 1968 bei Bröselmaschine gesungen, Gitarre, Flöte und Sitar gespielt. Aber wann hast du überhaupt das Gitarrenspiel erlernt?