U2 - Das Pannenjahr 2014
Wenn eine Band vom Range U2s vor einem Publikum aus Elektromarktkunden und Privatradiohörern aufspielt und sich dabei – exklusiv – von der Boulevardpresse über die Schulter blicken lässt, dann ist etwas faul im Staate Dänemark, dann hat der Rock’n’Roll seine Zähne und Krallen verloren, und der Künstler macht sich zum ausführenden Organ von Institutionen, mit denen er eigentlich nichts zu tun haben sollte. Und im Falle von U2 ist es bereits das zweite Fettnäpfchen innerhalb von zwei Monaten.
Erst der Apple-Deal, den sich der Telekommunikationsgigant 100 Millionen US-Dollar kosten ließ und der dafür sorgte, dass das dreizehnte U2-Epos „Songs Of Innocence“ einfach auf die Mobiltelefone von 500 Millionen Kunden geladen wurde – ob diese das wollten oder nicht. Eine Aktion, die einen wahren Shitstorm auslöste und als Marketingaktion gewaltig in die Hose ging. Was mittlerweile auch Bono realisiert hat.
