QUEENSRŸCHE - Wieder in der Wohlfühlzone

Es gibt nur ein Queensrÿche! Und in diesem hat der frühere Herrscher Geoff Tate absolut nichts mehr zu sagen, dafür Scott Rockenfield und Michael Wilton. Sie fühlen sich wieder pudelwohl in ihrer Band, das hört man live, wenn sie sogar ihre erste Hymne „Queen Of The Reich“ wieder in der Setlist haben, aber vor allem spürt man das bei jedem Ton auf ihrem neuen Album „Condition Hüman“.

GEOFF TATE’S OPERATION: MINDCRIME - Der Konzeptkünstler

Operation: Mindcrime ist jetzt nicht mehr nur der Titel des alles überstrahlenden Queensrÿche-Albums – auf diesen Namen hört nach der außergerichtlichen Einigung mit seinen alten Mitstreitern Geoff Tates neues Bandprojekt. Und Queensrÿches früherer Konzeptalbumideenlieferant denkt wie immer in größeren Dimensionen, und so legt er mit „The Key“ gleich fulminant los. Dabei ist das erst der Anfang einer Trilogie.

IRON MAIDEN - Volle Schubkraft

40 Jahre und kein bisschen müde: Mit „The Book Of Souls“ legen die Metal-Pioniere Iron Maiden das 16. Studioalbum ihrer Karriere vor. Es ist ihr ambitioniertestes: ein opulentes Doppelalbum mit bis zu achtzehnminütigen Progressive-Perlen und vielen weiteren Überraschungen. Laut Sänger Bruce Dickinson ist die Platte der Ausdruck von Erfahrung, Reife und geballtem Spaß.

SPOCK’S BEARD - Ende der Umbauarbeiten

Zwanzig Jahre nach Veröffentlichung ihres Debütwerks „The Light“ sind die US-amerikanischen Sonnenschein-Progger Spock’s Beard immer noch gut im Geschäft. Den Ausstieg von Frontmann Neal Morse und seines Nachfolgers Nick D’Virgilio hat die Band inzwischen endgültig verkraftet und kompensiert – was gerade auch auf dem aktuellen Studioalbum „The Oblivion Particle“ deutlich wird.

RIVERSIDE - Zurück aus der Midlife-Crisis

Mit ihrem sechsten Album „Love, Fear And The Time Machine“ untermauern Riverside ihre Ausnahmestellung in der heutigen Prog-Landschaft. Ihrem einzigartig melancholischen Stil fügt das polnische Quartett nun auch Pop-Elemente der Achtzigerjahre hinzu und wirkt daher gleichermaßen spannend, geheimnisvoll und vertraut.

ROBERT CRAY - Der Überredungskünstler

Wenn das kein Grund zum Feiern für Robert Cray, einen der wichtigsten Bluesrocker der Jetztzeit, ist: Auf „4 Nights Of 40 Years Live“ glänzt der Gitarrengroßmeister mit allen Fertigkeiten, die er sich in über 40 Bühnenjahren draufgeschafft hat. Und beweist so eindrucksvoll, dass er nicht mehr länger im Schatten seiner Förderer und Freunde Albert Collins und Eric Clapton steht.

THE DOORS - Das ungeliebte Doppel

Jim Morrison war tot, die Doors noch nicht. Die drei Musiker veröffentlichten ohne ihren exzentrischen Frontmann Anfang der Siebzigerjahre die Platten „Other Voices“ und „Full Circle“. Diese galten seitdem Fans und vor allem Kritikern als zu vernachlässigende Größe. Jetzt erfahren sie die späte Rehabilitierung in Form ihrer ersten offiziellen Veröffentlichung auf CD.