PHIL COLLINS - Der Spielkamerad

Kaum einer hat seine musikalische Duftmarke bei so vielen namhaften Kollegen hinterlassen: Nun versammelt Phil Collins seine Kollaborationen mit anderen Künstlern in der Vier-CD-Retrospektive „Plays Well With Others“, die die Jahre 1969 bis 2002 abdeckt.

OPETH - Im Garten der Titanen

Sieben Jahre währt der mit „Heritage“ begonnene, zumindest im Studio anhaltende Verzicht auf gutturalen Gesang bereits. Ein Livedokument dieser Ära blieben Opeth (von einer exklusiven Magazinveröffentlichung 2011 abgesehen) lange schuldig. Auf „Garden Of The Titans: Live At Red Rocks Amphitheatre“ zeigen sie nun, wie gut „alte“ und „neue“ Opeth zusammengehen – und dass sie laut Gitarrist Fredrik Åkesson sogar besser klingen als auf Platte.

Die Geschichte des Red Rocks Amphitheatre als gefragter Ort für Musikkultur beginnt mit dem einstigen Inhaber des Modemagazins „Cosmopolitan“: John Brisben Walker veranstaltet 1906 das „Grand Opening of the Garden of the Titans“. Für Fredrik Åkesson, der auf den Monat genau 111 Jahre später dort auftritt, ist die Felsformation eine der bemerkenswertesten Venues überhaupt. Auch deshalb entschieden sich Opeth, es U2 und Neil Young gleichzutun und dort einen Konzertfilm zu produzieren.

„Ich begreife mich nicht als Progger“ - STEVEN WILSON hat keine Lust, sich festzulegen

„Home Invasion: In Concert At The Royal Albert Hall“ lautet der Titel des jüngsten Livemitschnitts von Steven Wilson. Die darin enthaltene Anspielung auf sein Album „Hand. Cannot. Erase.“ macht deutlich, dass es ihm hier nicht in erster Linie um die Dokumentation des Tourzyklus zum aktuellen Album „To The Bone“ geht. Vielmehr zeigt der umtriebige Musiker damit, wo er 2018 künstlerisch steht. Auch Bollywoodtänzerinnen spielen dabei eine Rolle…

eclipsed: Im Rahmen der „To The Bone“-Tour warst du dreimal in der Royal Albert Hall (RAH). Warum hast du für die DVD die letzte Show ausgewählt?

Der umtriebige RAY WILSON gab zuletzt Konzerte vor eindrucksvoller Kulisse in Dessau und Posen

Sein neuestes Liverelease „ZDF @ Bauhaus“ zeigt Ray Wilson in intimer Atmosphäre im Bauhaus Dessau. Der ehemalige Sänger von Stiltskin und Genesis hat sich mit seinem Auftritt am 17. April dieses Jahres der kunstgeschichtsträchtigen Umgebung angepasst und ein schnörkelloses Unplugged-Set präsentiert. Anlässlich seines fünfzigsten Geburtstags am 8. September ist der Schotte dann an einem weiteren außergewöhnlichen Ort aufgetreten, im neoromanischen Residenzschloss seiner Wahlheimat Posen, wo er mit Fans aus aller Welt gefeiert hat.

eclipsed: Wie kam es zu dem Auftritt im Rahmen der Veranstaltungsreihe „zdf @ bauhaus“?

Ray Wilson: Ich war gerade auf Tour und wurde gefragt, ob ich für eine andere Band [My Indigo von Within-Temptation-Sängerin Sharon den Adel; Anm.] einspringen könne. Also haben wir das buchstäblich in letzter Minute in den Tourplan integriert. Alles geschah auf den letzten Drücker, was Teil der Magie war.

Geoff Barrow will für seine Band BEAK> mehr Experimente

Sechs lange Jahre ist es her, dass die britische Band Beak> ihr zweites Album „>>“ an den Start brachte. Das Markenzeichen des Trios um den Portishead-Instrumentalisten Geoff Barrow ist Spontaneität. Ihr neues Opus „>>>“ mag etwas kalkulierter und domestizierter klingen als seine beiden Vorgänger, doch Barrow, Billy Fuller und dem neuen dritten Mann Will Young ging es auch diesmal mehr um experimentelle Offenheit im Klang als um vollendete Songs.

Trackpremiere: PAVALLION "Stratospheria"

Die vier Krefelder von PAVALLION veröffentlichen heute ihr zweites Album "Stratospheria"...

Trackpremiere: ARENA "Poisoned"

Die legendären UK Rocker ARENA sagen dem Krebs den Kampf an mit der Single "Poisoned" und kündigen Tourdaten für 2019 an...

NOSOUND - Alter Kern in neuer Schale

Auf dem neuen Album „Allow Yourself“ leitet der Italiener Giancarlo Erra mit seiner Band Nosound einen Richtungswechsel ein. Der Artrock und der Progressive früherer Alben sind nur noch in Spurenelementen vorhanden, nun liegt der Schwerpunkt im Alternative-Bereich. Das für Nosound charakteristische, sanfte, melancholische Gesamtklangbild bleibt aber bestehen. eclipsed sprach mit Erra über seine künstlerischen Ambitionen.

eclipsed: Auf dem neuen Album hast du den Fokus weg vom Artrock/Progrock zu eher songkompatiblen Strukturen sowie Alternativ und Electronic verschoben. Wieso das?