CD-Sampler „Jubiläums-Highlights“ (250. Ausgabe)

1. DEEP PURPLE - Uncommon Man (6:59)
Album: Now What?! (2013)
Label/Vertrieb: earMusic/Edel
www.deeppurple.com

Seitdem Alice-Cooper-Produzent Bob Ezrin die DEEP PURPLE-Alben „dirigiert“, wird die Band wieder ernst genommen. Einer der Songs, die noch heute als Teil ihres Live-Sets Bestand haben, ist „Uncommon Man“ – mit einem schönen Gitarren-Intro und einer Keyboard-Phrase, die stark von ELPs „Fanfare For The Common Man“ inspiriert ist.

2. JOE BONAMASSA - The Ballad Of John Henry (live) (13:16) 
Album: Tour De Force (2013)
Label/Vertrieb: Provogue/Mascot/Rough Trade
www.jbonamassa.com

Der Titelsong des Albums „The Ballad Of John Henry“ (2009) zählt bis heute zu den absoluten Top-Tracks von JOE BONAMASSA und sorgt bei seinen Konzerten immer noch für Begeisterungsstürme. In der umwerfenden Live-Version hat der Ausnahmegitarrist noch mehr Gelegenheit, seine Jimmy-Page-Gedächtnis-Soundorgien auszuleben.

3. IQ - Born Brilliant (5:21)
Album: Dark Matter (2004)
Label/Vertrieb: GEP/Soulfood 
www.iq-hq.co.uk

Mit „Dark Matter“ haben IQ ein düsteres Statement gesetzt, das ihren zukünftigen Sound definiert. „Born Brillant“ ist ein zwar kompakter, aber komplexer Song, wie nur IQ ihn hinbekommen: Hier ist erneut die besondere Stärke dieser Band erkennbar, gerade in kurzen Stücken progressive Strahlkraft zu entfachen.

4. RPWL - Sleep (7:15) 
Album: World Through My Eyes (2005)
Label/Vertrieb: Tempus Fugit/Gentle Art Of Music/Soulfood 
www.rpwl.net

„World Through My Eyes“ kam einer bunten Reise durch den RPWL-Kosmos durch floydige Atmosphären und progressive Soli gleich. Der Album-Opener bereitete dafür perfekt den Boden: von psychedelisch-indischen Anklängen über ein Genesis-artiges Zwischenspiel mit Mellotron bis hin zum ekstatischen Ende mit Slidegitarren-Solo.

5. THRESHOLD - Slipstream (4:56)
Album: Dead Reckoning (2007)
Label/Vertrieb: Nuclear Blast/Rough Trade
www.thresh.net

„Dead Reckoning“ markierte eine Zeit des Umbruchs bei THRESHOLD (u.a. war es das letzte Album mit Sänger Andrew „Mac“ McDermott). Mit dem Riff-Kracher „Slipstream“ bewiesen die Engländer darauf erneut ihr Händchen für gigantische und super-eingängige Opener. Als Gastsänger sorgt Dan Swanö für das gewisse Etwas!

6. MY SLEEPING KARMA - Agni (6:31)
Album: Moksha (2015)
Label/Vertrieb: Napalm/Universal 
www.mysleepingkarma.de

„Moksha“ ist ein Phänomen: Auf ihrem fünften Album gelingen MY SLEEPING KARMA unglaublich viele brillante Gitarrenlicks und hypnotische Rhythmen. „Agni“ ist mit seinen begnadeten Melodien und dem dynamischen Wechselspiel aus hell und dunkel, aus brachial und flirrend ein absolutes Highlight des Albums.

7. LAZULI - Mes amis, mes frères (5:46)
Album: Saison 8 (2018)
Label/Vertrieb: L’Abeille Rôde/Just For Kicks 
www.lazuli-music.com

Mit dem Album „Saison 8“ feierten die französischen Ethno-Progrocker LAZULI ihr 20-jähriges Bestehen. In seiner Tiefe und Vielschichtigkeit ist es bis heute unübertroffen. Das eindringliche bis dramatische „Mes amis, mes frères“, das Filigranes, Gefühlvolles und Rockpower spannend verbindet, macht dies mehr als deutlich.

8. ZUN ZUN EGUI - Mr. Brown (7:28)
Album: Katang (2011)
Label/Vertrieb: Bella Union/Cooperative/PIAS/Rough Trade 
zunzunegui.bandcamp.com

Mit „Katang“ legten die Südafrikaner ZUN ZUN EGUI ein Album vor, das jegliche musikalische Konventionen ignoriert und so bunt daherkommt wie die Welt an sich. Beispielhaft für diese Farbenvielfalt steht „Mr. Brown“: Eine ungezügelte Kraft treibt den Song in immer neue Wendungen und bildet eine energiegeladene Liaison aus Progrock und World Music.

9. OVERHEAD - Point Of View (5:17)
Album: Metaepitome (2005)
Label/Vertrieb: Musea/Just For Kicks 
www.overhead-band.com

Bis heute klingt das OVERHEAD-Zweitwerk „Metaepitome“ total frisch und kann als eines der Referenzalben an der Schwelle von Artrock und Prog bezeichnet werden. Das sich langsam steigernde „Point Of View“ besticht als eines der Albumhighlights nicht nur mit seiner melodischen Kraft, sondern auch mit einem fulminanten, exzessiven Gitarrensolo.

10. MARILLION - Neverland (10:59)
Album: Marbles (2004)
Label/Vertrieb: Intact/Racket Records 
www.marillion.com

Dass MARILLION noch alle Tassen bzw. Murmeln im Schrank hatten, bewiesen sie mit dem Konzeptalbum „Marbles“ über den Wahnsinn in der Welt. Das finale „Neverland“ in cineastischer Überlänge ist der Höhepunkt. Massive Gänsehaut gleich zu Beginn, doch wie sich Hogarth, Rothery & Co. in einen Rausch steigern, sucht seinesgleichen.