TEN YEARS AFTER legen nach fast einem Jahrzehnt Studiopause ein neues Album vor

Dass uns Ten Years After noch mal mit einem Studioalbum überraschen, davon konnte man nicht unbedingt ausgehen. Die Truppe war schon abgestempelt als ihre eigene Tributeband, die auf immerwährender Greatest-Hits-Tour ist. „Evolution“, der schwache Vorgänger, hat inzwischen neun Jahre auf dem Buckel. Jedoch hat sich die Stimmung in der Band, seitdem Gitarrist und Sänger Marcus Bonfanti und Basslegende Colin Hodgkinson 2014 eingestiegen sind, gewandelt...

PRIMUS überraschen mit Kinderbuch-Vertonung und einem Comeback in Originalbesetzung

Les Claypool, 54, ist ein komischer Typ: grauer Ziegenbart, Strohhut, schwarze Klamotten, runde Brille und ein fast philosophischer Redefluss. Wenn man es nicht besser wüsste, könnte man meinen, einen Maler, Schriftsteller oder Uniprofessor vor sich zu haben. Doch der Mann aus San Francisco ist Musiker. Rockmusiker. Und was für einer...

RAY WILSONS Livealbum „Time & Distance“ bietet Genesis-Songs in teils überraschenden Versionen

Nach dem Ausstieg von Phil Collins im Jahr 1996 war Ray Wilson für den Rest der Neunziger der Leadsänger von Genesis. Für das einzige Album dieser Formation, „Calling All Stations“, hat er an drei Liedern mitgeschrieben. Seine Songwriterqualitäten hat er auf mehreren Soloalben verfeinert...

The Art Of Sysyphus Vol. 95

WOBBLER - Fermented Hours (edit) (7:57)
Album: From Silence To Somewhere (2017)
Label/Vertrieb: Karisma/Soulfood
wobbler.bandcamp.com

Sechs Jahre haben die norwegischen Retroprogger ihre Fans auf die Geduldsprobe gestellt. Aber die werden gnädig sein. Das vierte Album des Fünfers wirkt bei allem Ideenreichtum nicht nur reifer, sondern offenbart dank feiner Produktion auch einen Detailreichtum, der die Klasse der Band deutlich unterstreicht.

GENESIS - Show über zwölf Runden

Im Oktober jährt sich der Erscheinungstermin des Genesis-Klassikers „Seconds Out“ zum vierzigsten Mal. Zahlreiche Rockfans unterschiedlichster Couleur bezeichnen den Monolithen mit dem aus dem Boxsport entlehnten Titel als eines der aufregendsten Livealben, das je aufgenommen wurde. Gleichzeitig markiert er das Ende der progressiven Phase der weltberühmten Gruppe – nicht zuletzt wegen der Entscheidung ihres Gitarristen, nach Ende der hier verewigten Tour Genesis zu verlassen, um sich ausschließlich seiner Solokarriere zu widmen. Die zwölf Songs von „Seconds Out“ bildeten für die Band Gipfel- und Wendepunkt. Danach machte sie als Trio weiter, und die Pophits begannen zu fließen.

THRESHOLD - Kraft getankt

Fast dreißig Jahre nach ihrer Gründung sind Threshold auf dem Höhepunkt ihres kreativen Schaffens. Die englische Formation hat sich auf zwei Positionen neu formiert. Jetzt, so hat es den Anschein, ist sie schlagkräftiger denn je. Zumindest scheint Gitarrist Karl Groom im Gespräch über das neue Studioalbum vor Stolz zu platzen.

CALIGULA’S HORSE - Über die Kunst, ein Künstler zu sein

Mit „In Contact“ haben Caligula’s Horse ihr wohl bis dato ambitioniertestes Werk geschaffen. In diesem beschäftigen sich die Australier mit der Kunst als solcher und den Menschen, die sie erschaffen. Die dazugehörige Musik gestaltet sich erwartungsgemäß facettenreich und spiegelt sowohl die tragischen als auch optimistischen Untertöne der Geschichte wider.

GIZMODROME - Platz für Dingsbums

Wollte man den Kunstnamen der neuen Band von Stewart Copeland, Adrian Belew, Mark King und Vittorio Cosma entschlüsseln, erhielte man in etwa dies: Platz für Dingsbums. Und tatsächlich passiert auf dem ersten Album von Gizmodrome so viel, dass – würden die All-Stars nicht immer wieder mit viel Popappeal zu Werke gehen – einem schwindelig werden könnte. In Berlin standen Ex-Police-Schlagzeuger Stewart Copeland und der King-Crimson-Gitarrist a. D. Adrian Belew anlässlich der ersten Bestandsaufnahme dieser neuen spannenden Bandkonstellation zu Auskünften bereit.