THE DARKNESS lassen erneut ihrer Vorliebe für Glam-Metal und Queen-Chorgesänge freien Lauf

Obwohl die britischen Hardrocker The Darkness bisher noch kein schwaches Album abgeliefert haben, steht schon nach wenigen Durchläufen fest, dass „Pinewood Smile“ dem famosen Debüt „Permission To Land“ (2003) mindestens ebenbürtig ist. Unter den zehn neuen Songs ist kein einziger Lückenfüller, und die Attitüde und der Spielwitz der Band sind absolut mitreißend. Eine Rückkehr zur Bestform? Kann man so sagen!

Das deutsche Retrorock-Trio KALAMAHARA kennt nur Herausforderungen, keine Grenzen

Jüngst hat das in Hamburg und Leipzig beheimatete Trio aus Schlagzeuger Alex Beyer, Gitarrist Clemens Heger und Bassist Hans-Christian Puls sein zweites Album „Greener Fields“ veröffentlicht. Darauf verbindet die Band Heavy-70ies-Gitarren-Psychedelic mit Doom, progressiven Elementen, eleganten Passagen und eingängigen Melodien. Und zwar auf so beeindruckende Weise, dass die Jungs allen Grund haben, selbstbewusst in die Zukunft zu blicken. eclipsed sprach mit Alex Beyer über die Hintergründe.

Music From Time And Space Vol.66

KOYO - Strange Bird In The Sky (5:36)
Album: Koyo (2017)
Label/Vertrieb: 88 Watt/Cargo
www.koyoband.com

Ein viel versprechender Opener, der Lust auf eine ganze Welt macht, die sich in der darauf folgenden dreiviertel Stunde offenbart. Keyboards, Drums, Gitarre und Geräusche von Vögeln verdichten sich zu einer modernen Proghymne, die sogar Porcupine-Tree-Standards durcheinanderwirbelt. Ganz großes Kino und ein noch viel größeres Versprechen. 

JIMI HENDRIX - Der Sprung ins Bodenlose

Nein, ein Ruf wie Donnerhall eilte Jimi Hendrix wahrlich nicht voraus, als er am 24. September 1966 in London an der Seite seines neuen Managers, des Ex-Animals-Bassisten Chas Chandler, aus dem Flugzeug kletterte. Doch schon wenige Monate nach seiner Ankunft war der Mann aus Seattle in aller Munde. Und zum Ende des Jahres 1967 hatte er nicht nur das Gitarrenspiel, sondern die Rockmusik insgesamt in eine neue Dimension befördert.

LUNATIC SOUL - Das Ende naht

Nur wenigen Frontleuten einer Progressive-Rock-Formation gelingt, was Mariusz Duda gelungen ist: nämlich mit einem Soloprojekt ähnlich für Furore sorgen wie mit der Hauptband. Der Sänger und Bassist der Artrocker Riverside legt mit „Fractured“ das fünfte Album seiner leidenschaftlich gepflegten Nebenbeschäftigung Lunatic Soul vor. Im Interview deutet der Pole indes an, dass in nicht allzu ferner Zukunft Schluss sein könnte mit Lunatic Soul.

BLUES PILLS - We want more, we want more

In Zeiten des einbrechenden Tonträgermarktes gehörten Blues Pills von Anfang an zu den Bands, die nach dem Prinzip „Du hast keine Chance, also nutze sie“ verfahren. Der multinational besetzten Retrorockformation ging es darum, so viel wie möglich live zu spielen. Und so scheut sie seit ihrem Bestehen kein Festival, keinen Supportslot und auch keine noch so abwegige Location. Auf dem europäischen Festland sind sie längst zum Headliner avanciert. Einen Beweis ihrer Livegüte liefert die Band nun auch mit „Lady In Gold: Live In Paris“.

SONS OF APOLLO - Von wegen Dream Theater 2.0!

Schlagzeugerlegende Mike Portnoy und Keyboardhexer Derek Sherinian sind sich sicher: Ihre neue Formation Sons Of Apollo ist mehr als nur Progressive Metal. Gemeinsam mit Billy Sheehan, Ron „Bumblefoot“ Thal, Jeff Scott Soto und der Debüt-LP „Psychotic Symphony“ schicken sich die beiden an, die Musikwelt neu zu erobern.

TANGERINE DREAM - Elektronisches Getöse nach Froese

Nach dem Tod von Edgar Froese war lange unklar, ob und wie es mit Tangerine Dream weitergehen würde. Jetzt steht ihr fünfzigjähriges Jubiläum an, was Deutschlands dienstälteste Elektronikformation gebührend zu feiern gedenkt. So veröffentlicht die Gruppe, der kein Gründungsmitglied mehr angehört, das Studioalbum „Quantum Gate“. Auf diesem hat Froese noch seine Spuren hinterlassen. Gleichzeitig erscheint auch seine schon mehrmals angekündigte Autobiografie.