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THE QUIREBOYS - Beautiful Curse

Kategorie: CD-Reviews | Genre: Heavy Rock | Heft: Jahrgang 2013, eclipsed Nr. 153 / 9-2013 | VÖ-Jahr: 2013 | Wertung: 8/10 | Label: Cargo | Autor: ML


The Quireboys sind mächtig in Form. Wie damals, als sie begannen, die englischen Pubs nicht nur von der Theke aus zu dominieren. Im Mittelpunkt steht Spikes‘ Reibeisen-Röhre. Bei manchem Track, bezeichnenderweise ganz besonders bei „Chain Smokin’“, vermutet man, kurz vor Ende des Songs würde seine Stimme versagen. Aber wahrscheinlich wird er noch zwanzig weitere Jahre damit durch die Clubs ziehen, saufen, rauchen und räudige hardrock-affine Rock’n’Roll- Nummern von sich geben. Selten seit der 1990er Debüt-LP „A Bit Of What You Fancy“ mit den Hits „7 O’Clock“, „I Don’t Love You Anymore“ und „Hey You“ haben sie es so auf die Reihe bekommen wie auf „Beautiful Curse“. Besonders gelungen ist die hymnische Ballade „Mother Mary“. Sie hat nicht nur etwas von den oft genannten Vorbildern The Faces und den Stones. Sie hätte ebenso ein Song aus der Feder von Ian Hunter für Mott The Hoople sein können. Aber das Album beginnt auch schon mit dem schmissigen Track „Too Much Of A Good Thing“ sehr vielversprechend. „Beautiful Curse“ ist das stärkste Quireboys-Album seit 1990 und der ideale Soundtrack für die nächste Sauftour mit Kumpels.

Top-Track: Mother Mary

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