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BETH HART & JOE BONAMASSA „Kaffee ist schlecht für die Stimme“

08. März 2018

Im verflixten siebten Jahr ihrer Zusammenarbeit setzt es mit „Black Coffee“ das dritte Studiowerk des ungleichen Paares Beth Hart & Joe Bonamassa. Da ist sie, die ihr Herz auf der Zunge trägt und keine 08/15-Interviews zu geben in der Lage ist, und da ist er, der Tausendsassa des Bluesrock, der gerne als Eric Clapton der Neuzeit wahrgenommen werden möchte. eclipsed sagte Bonamassa am Rande seines Londonkonzerts mit Black-Country-Communion-Konzerts kurz Hallo. Mit Beth Hart sprach das Magazin ausführlich.

Die Karriere von Beth Hart stagnierte, als Joe Bonamassa 2011 mit ihr das erste Mal Soul- und Rhythm-&-Blues-Klassiker aufnahm. Zwar hatte die Sängerin im Jahr zuvor mit „My California“ ein großartiges Balladenwerk im Bereich Rockpop veröffentlicht, aber der Star, der 1999 den „LA Song“ zum Leuchten brachte, kam nicht vom Fleck. Hart spielte Shows vor wenigen hundert Leuten. Schnee von gestern.

eclipsed Nr. 185 / 11-2016

31. Dezember 2016

PINK FLOYD - Die frühen Jahre

Ein halbes Jahrhundert nach der Bandgründung und zwei Jahre nach dem durch David Gilmour verkündeten Ende von Pink Floyd legt die Artrocklegende mit „The Early Years 1965-1972“ eine mit 27 CDs prallgefüllte Box voller Raritäten ihrer frühen Jahre vor. Wir nehmen diese Veröffentlichung zum Anlass, um diese acht prägenden Jahre zu rekapitulieren – die Vorgeschichte einer Weltkarriere. Zudem lassen wir Nick Mason ausführlich zu der gewaltigen Archivbox und seinen Erinnerungen an jene Phase zu Wort kommen.

GROBSCHNITT - Rockpalastrevolte

Mit der „Solar Movie“-Box erfüllen sich Grobschnitt einen lang gehegten Traum: Die Hagener Progband legt ihr erstes vollwertiges Videoerzeugnis vor. Ein dickes Überraschungspaket bestehend aus DVD, Doppel-CD, LPs, Kunstdruck und Booklet. Der hierbei im Mittelpunkt stehende Rockpalast-Auftritt vom 8. Dezember 1978 in der Dortmunder Westfalenhalle hat bei Grobschnitt-Fans wie den Musikern selbst einen hohen Stellenwert. Das Konzert lässt sich nun erstmals auf einer professionell produzierten DVD nacherleben. Zudem wurde die Musik zu „Solar Music Berlin 1978“ neu animiert.

Vulkan im Garten - BETH HART scheint angekommen, dennoch geht ihre Reise ans Ende der Nacht weiter

26. Oktober 2016

Auch mit ihrem zwölften Studioalbum „Fire On The Floor“ wird Beth Hart ihrem Ruf als Hohepriesterin des weißen Blues gerecht. Die 44-jährige US-Amerikanerin ist einfach eine emotionale Urgewalt, ein nie erlöschender Vulkan. Sie heult, stöhnt und schreit, als ginge es bei jedem Lied um ihr Leben, das einzig aus Schmerz, ungezügelter Lust und Sehnsucht zu bestehen scheint.

BETH HART „Better Than Home“

26. März 2015

Ein zweigeteiltes, aber beileibe kein zwielichtiges Werk ist „Better Than Home“ geworden. Während Beth Hart im ersten Teil musikalisch an den soul-geprägten Blues des Vorgängers „Bang Bang Boom Boom“ (2012) und ihre Bonamassa-Kooperationen anknüpft, kommen im Verlaufe des Albums immer mehr pop- und rockmusikalische Aspekte zum Tragen.

The Art Of Sysyphus Vol. 81

26. März 2015

STEVE HACKETT - The Wheel's Turning (7:23)
Album: Wolflight (2015)
Label/Vertrieb: InsideOut/Universal
www.hackettsongs.com

Wieder einmal nimmt uns der Meistergitarrist und Komponist mit auf eine ereignisreiche Reise durch verschiedene Länder und Epochen, die man so schnell nicht vergessen wird. Dass sich der einstige Genesis-Saiten-Akrobat dabei nie kopiert und dennoch immer er selbst bleibt, ist fast schon ein Wunder.

eclipsed Nr. 135 / 11-2011

11. April 2014

MIKE OLDFIELD
Nicht zu Branson: Oldfields turbulente Zeit bei Virgin Records

Vor 40 Jahren betrat Mike Oldfield Richard Bransons noch halbfertiges Studio The Manor. 1972/73 nahm er dort sein rockgeschichtsträchtiges Album „Tubular Bells“ auf. Der Überraschungserfolg legte den Grundstein zu Bransons Virgin-Imperium. Vor 20 ging die Geschäftsbeziehung zwischen Virgin Music und dem Jahrhundertmusiker zu Ende – Freunde waren Oldfield und der Labelboss da schon lange nicht mehr.

PETER GABRIEL
Eigenbluttherapie

2010 schwor Peter Gabriel mit einem minimalistisch orchestrierten Cover-Album plötzlich allem ab, was bis dahin seinen musikalischen Wiedererkennungswert ausgemacht hatte. Mit Ausnahme seiner Stimme. Mit dem Fortsetzungswerk „New Blood“ steht jetzt der Umkehrschluss von „Scratch My Back“ an: Gabriel interpretiert Gabriel. Wieder ohne Samples und Gitarren, dafür mit Unterstützung von Tochter Melanie.