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BLACK COUNTRY COMMUNION - Vier gewinnt!

20. September 2017

Alles zurück auf Anfang! Nur gut einen Kilometer entfernt von dem Kölner Hotel, in dem das Interview zur aktuellen Platte von Black Country Communion stattfindet, explodierte vor fünf Jahren Glenn Hughes. Damals promotete er deren drittes Album „Afterglow“: Dass kein anderer aus der Band sich bequemte, mit der Presse zu sprechen, und es auch keine Tour geben sollte, brachte Hughes in Rage. Die Folge: Joe Bonamassa und sein Manager Roy Weisman zogen die Reißleine und schoben BCC aufs Abstellgleis. Doch nun ist das Quartett zurück, und zwar mit der besten Mannschaftsleistung seit dem Debüt. Und Hughes ist sichtlich zufrieden.

Going to California - Nach Black Country Communion setzen Glenn Hughes und Jason Bonham jetzt auf CALIFORNIA BREED

29. Mai 2014

Da haben sich zwei Brüder im Geiste im kalifornischen Exil wiedergefunden: die Engländer Glenn Hughes (ex-Trapeze, ex-Deep Purple) und Jason Bonham. Nachdem Bonham seinen Vater auf grandiose Weise beim schon jetzt legendären 2007er O2-Gig vertreten hatte und es nach mehreren Sessions mit John Paul Jones und Jimmy Page sowie Sängern wie Steven Tyler (Aerosmith) oder Myles Kennedy (Slash, Alter Bridge) letztlich doch nicht zu einer Fortführung von Led Zeppelin ohne Robert Plant gekommen war, gab der Schlagzeuger plötzlich den Pulsschlag einer Supergroup vor: Black Country Communion. Stilistisch in den Siebzigerjahren verankert, hatte die Band auch einen jener Zeit entsprechenden Output: drei Alben in drei Jahren. Als sich Hughes lautstark darüber beschwerte, dass Black Country Communion wie eine Hobbyband für Joe Bonamassa agiere und sich so nicht als eigenständige Kraft etablieren könne, zog das Management des Stargitarristen den Stecker.

eclipsed Nr. 145 / 11-2012

12. April 2014

JIMI HENDRIX
To everything there is a season

Um ein Haar wäre er im Knast gelandet. Der Eintritt in die Armee bewahrte ihn davor. Dort traf er auf Billy Cox, mit dem er später unter anderem in Woodstock zusammenspielen sollte. Bis es dazu kam, musste der US-Amerikaner Jimi Hendrix jedoch den Weg über England nehmen, um in seinem Heimatland als Star anerkannt zu werden. Wir erinnern an wichtige Stationen im kurzen Leben des unvergänglichen Rockgitarristen, der am 27. November 70 Jahre alt geworden wäre.

STEVE HACKETT
Volle Kraft zurück

Nachdem die Möglichkeit einer Genesis-Reunion in der klassischen Besetzung in weite Ferne gerückt, wenn nicht gar unmöglich geworden ist, springt Steve Hackett mit „Genesis Revisited II“ als rühriger Nachlassverwalter in die Bresche. Überraschend neben der Songauswahl ist gerade auch die Liste der Gastmusiker.

eclipsed Nr. 132 / 7/8-2011

11. April 2014

MYTHOS MONTREUX
Musiker-Defilee am Genfer See

Montreux – diese acht Buchstaben haben in der Welt der Musikfestivals einen beinahe sakralen Klang. Man muss nicht betonen, man sei auf dem Montreux Jazz Festival aufgetreten. Es reicht dieses eine Wort: Montreux. Wir spüren in dieser Ausgabe dem Mythos Montreux nach: mit einem Special zur Geschichte der genreübergreifenden Veranstaltungsreihe, mit einem Interview mit Festivalgründer und -leiter Claude Nobs sowie mit einer DVD mit Höhepunkten aus vier Jahrzehnten Montreux.

DIE GESCHICHTE DES PROGRESSIVE ROCK,
Teil 3 Nordamerika/Szeneportrait: Progmetal

Auf der dritten Etappe unserer Reise durch die Geschichte des Progressive Rock machen wir in Übersee Station. Dort traf die Kunde von der neuen Musik mit etwas Verspätung ein. Jedoch rechtzeitig genug, um in den Siebzigern noch ein gewichtiges Wörtchen mitzureden. Von Nordamerika nahm auch eine Mutation des Progressive Rock seinen Ausgang: Bis heute stammen die wichtigsten Progmetal-Bands aus den USA.

eclipsed Nr. 124 / 10-2010

11. April 2014

JIMI HENDRIX
I don’t live today

Als Jimi Hendrix die Bühne in Woodstock verließ, blieben ihm noch 397 Tage. Die Zeit nach dem 18. August 1969 war geprägt von persönlichen Problemen und den Versuchen einer musikalischen Neuorientierung. Protokoll eines Jahres, das am 18. September 1970 in London mit dem tragischen Tod des Gitarrenrevolutionärs endete.

THE FLAMING LIPS
Pink Floyd 2.0

Es ist nicht das erste Mal, dass eine Band ein komplettes Album covert. Pussy Galore machten sich über „Exile On Main St.“ her, Camper Van Beethoven holten Fleetwood Macs „Tusk“ aus der Versenkung, Gov’t Mule replizierten erst kürzlich Led Zeps „Houses Of The Holy“ und Phish führen alljährlich Topalben der Rockgeschichte auf. Wenn die Flaming Lips jetzt Pink Floyds Jahrhundertopus „The Dark Side Of The Moon“ updaten, hat das jedoch einen ganz anderen Stellenwert.