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DEEP PURPLE "Infinite"

12. April 2017

20 Studioalben in 49 Jahren – ob damit die Reise zu Ende ist, darüber sind sich die Musiker selbst noch im Unklaren. „Wir alle haben die Aufnahmesessions mit Bob Ezrin sehr genossen“, erzählt Keyboarder Don Airey und macht auf einen Umstand aufmerksam, den dieses Album ausstrahlt. Es ist ein Wohlfühlalbum.

DEEP PURPLE - Reise in die Unendlichkeit

22. März 2017

Als Deep Purple 1993 – damals noch mit Ritchie Blackmore und Jon Lord – eines ihrer schwächeren Alben unter dem programmatischen Titel „The Battle Rages On“ veröffentlichten, dachte die ganze Welt, dass sich die alten Herren da verhoben hatten. Vierundzwanzig Jahre später trifft dieses Motto auf die neue Platte „Infinite“ zu wie auf keine andere seitdem. Und ausgerechnet diese soll nun ihre letzte sein. Wir sprachen mit Airey, Glover, Morse und Paice sowie mit Produzent Bob Ezrin über das neue Kapitel – den möglichen Epilog – in der langen Karriere der Hardrockgranden.

MONSTERS OF ROCK - Ritchie Blackmore zelebriert auf der Loreley seine ureigenen Rock-Klassiker

22. Juni 2016

All der Schlamm und Regen wurden augenblicklich nebensächlich als Ritchie Blackmore mit seinen für drei Konzerte neuformierten Rainbow an der Loreley, nach dieser Sequenz aus "The Wizard of Oz" mit "Highway Star" startet. Zuvor hatten Thin Lizzy und Manfred Mann´s Earth Band die Neuauflage der "Monsters Of Rock" eingeläutet. Blackmore, der 19 Jahre kein Rockkonzert mehr gespielt hatte, war der "Master of Cermony", und führte die gut 15.000 Besucher souverän durch einen 13-Song-Klassiker-Set mit Tracks, die er für Rainbow und Deep Purple schrieb. Der chilenische Sänger Ronnie Romero avancierte zum "besten Ronnie seit Ronnie (Dio)" und die Version von "Stargazer" war atemberaubend.

Geburtstag in Abwesenheit - Am 19. August ist IAN GILLAN 70 geworden

26. August 2015

„Als Kind hasste ich es, wenn ich an meinem Geburtstag immer von den Tanten abgeküsst wurde. Daraus erklärt sich wohl meine Abneigung, meinen Geburtstag zu feiern“, sinniert Ian Gillan, angesprochen auf sein Jubiläum am 19. August. „Auch den Siebzigsten werde ich nicht feiern.“ Wohl aber seine Fans.

Ian Gillan, 1945 in London geboren, wuchs im Vorort Hounslow, in der Nähe des Flughafens Heathrow auf. Seine erste ernst zunehmende Band hieß Episode Six. Als sich im Juni 1969 Ritchie Blackmore, Jon Lord und Ian Paice die Gruppe anschauten, war vor allem Blackmore so von dem markanten Sänger begeistert, dass er ihm sofort einen Job bei Deep Purple anbot. Der brachte seinen Episode-Six-Kollegen Roger Glover als Mitgift in die Liebesheirat mit ein. „Von da ab änderte sich mein Leben komplett.“

WHITESNAKE - Purple reloaded

27. Mai 2015

David Coverdale drückt die Reset-Taste und geht zurück zu seinen Anfängen als Shouter von Deep Purple. Doch „The Purple Album“ ist weit mehr als eine weitere Verneigung vor der lorbeerumkränzten Hardrockformation. Es ist sowohl eine Standortbestimmung – und möglicherweise Neuorientierung – von Whitesnake als auch eine Respektbekundung gegenüber Coverdales Mentoren Ritchie Blackmore und Jon Lord.

RITCHIE BLACKMORE - 70 Jahre - und ein bisschen leise

23. April 2015

Er hat das Bild des Gitarrenhelden mitgeschaffen. Seine Riffs kennt die ganze Welt. Seine Genialität ist ebenso unbestritten wie sein Hang zum Despotismus. Ritchie Blackmore steht für eine ganze Ära. Nun wird der Engländer, den seine Frau Candice Night vor wenigen Jahren, noch mal zum Vater gemacht hat, siebzig Jahre alt. Wir würdigen den außergewöhnlichen Musiker mit launigen Versatzstücken aus seinem ereignisreichen Leben.

JON LORD - The last farewell

23. Oktober 2014

„Celebrating Jon Lord At The Albert Hall“ (DVD, Blu-ray, CD) ist eine Würdigung des vielfältigen musikalischen Schaffens von Jon Lord. Ian Paice, der mit der Zwillingsschwester der Witwe seines 2012 an den Folgen einer Krebserkrankung verstorbenen Freundes verheiratet ist, spielte mit dem Hammondorganisten bei Deep Purple und Whitesnake. Bei Whitesnake traf Paice auch Gitarrist Bernie Marsden wieder. Mit beiden hatte er beim spannenden Bandprojekt PAL (Paice, Ashton, Lord) zusammengearbeitet.

eclipsed: Bei dem Konzertabend für Jon Lord hast du mit Bernie Marsden zwei Tracks vom PAL-Album „Malice In Wonderland“ gespielt. Zeigt das im Nachhinein die Bedeutung, die diese Truppe für dich und Jon hatte?

eclipsed Nr. 151 / 6-2013

12. April 2014

DEEP PURPLE
JETZT erst recht?!

Acht Jahre haben Deep Purple ins Land ziehen lassen zwischen „Rapture Of The Deep“ und ihrer aktuellen Veröffentlichung „NOW What?!“ – die längste Spanne seit „Come Taste The Band“/„Perfect Strangers“. Die geraume Abstinenz vom Studio hat das britische Hardrock-Flaggschiff aber nicht einrosten lassen. Im Gegenteil: Die dritte Einspielung der Mark-VIII-Besetzung ist ihre stärkste.

OKTA LOGUE
Im Herzen alt geblieben

Sie sind Kinder der Sechziger und Siebziger. Dabei sind die vier Mitglieder von Okta Logue gerade mal Anfang zwanzig. Ihre Musik hat den Spirit einer Ära eingefangen, in der Rock so stark dem Zeitgeist verpflichtet und von einem bestimmten Lebensgefühl geprägt war, wie es seitdem nicht mehr der Fall gewesen ist. Ihr am 17. Mai veröffentlichtes zweites Album „Tales Of Transit City“ könnte für Okta Logue den Durchbruch auf breiterer Ebene bedeuten.

eclipsed Nr. 139 / 4-2012

12. April 2014

DEEP PURPLE
Swiss time was running out

Als sie vor vierzig Jahren „Machine Head“ aufnahmen, war dies ein außergewöhnlicher Kraftakt für die britischen Hardrocker. Ihr Management hetzte sie Anfang der Siebziger um den Globus, von Tournee zu Tournee. Auch setzten interne Grabenkämpfe der Band gehörig zu. Zu alldem kam noch ein beispielloses Chaos am Aufnahmeort im schweizerischen Montreux. Doch am Ende stand sie, die legendäre sechste Platte von Deep Purple.

JETHRO TULL
Hochkreativer Zerfallsprozess einer Band

43 Jahre, und das war’s? Offensichtlich wissen die Hauptakteure Ian Anderson und Martin Barre selbst nicht, was aus Jethro Tull wird. Aber die Spekulationen, dass das Konzert am 31. Juli 2011 in München ihr letzter gemeinsamer Auftritt gewesen sein könnte, reißen nicht ab. Tatsache ist: Das neue Album „Thick As A Brick 2“ als auch die im April beginnende Welttournee laufen unter „Jethro Tull’s Ian Anderson“. Derweil hat Barre die Tull-Coverband New Day gegründet.

eclipsed Nr. 123 / 9-2010

11. April 2014

DEEP PURPLE IN ROCK
Die Wiedergeburt einer Band

Ein Album wie in Stein gemeißelt! Vor 40 Jahren errichtete sich die englische Band Deep Purple ihr eigenes Denkmal. Selbst eingedenk der Tatsache, dass die einstigen Hardrock-Heroen um Ritchie Blackmore und Jon Lord ab Mitte der Achtzigerjahre ihren Ruf halbwegs ruinierten, gehört die LP immer noch zu den Top-Monumenten der Rockgeschichte. Ein Album, so massiv und monumental wie der Mount Rushmore, auf den sich das Cover bezieht.

SUPERTRAMP
Crisis! Hard Crisis!

Es könnte die Reunion des Jahres sein – wenn es denn eine wäre. Allerdings ist das, was da im Herbst auf „40th Anniversary Tour“ geht, nicht Supertramp, sondern Rick Davies mit Begleitband. Und das, obwohl sich die Ex-Kollegen Roger Hodgson und Dougie Thomson redlich um eine Teilnahme bemüht haben. Im eclipsed-Gespräch finden die beiden denn auch wenig schmeichelhafte Worte.