Deep Purple

DEEP PURPLE - Reise in die Unendlichkeit

22. März 2017

Deep Purple

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Als Deep Purple 1993 – damals noch mit Ritchie Blackmore und Jon Lord – eines ihrer schwächeren Alben unter dem programmatischen Titel „The Battle Rages On“ veröffentlichten, dachte die ganze Welt, dass sich die alten Herren da verhoben hatten. Vierundzwanzig Jahre später trifft dieses Motto auf die neue Platte „Infinite“ zu wie auf keine andere seitdem. Und ausgerechnet diese soll nun ihre letzte sein. Wir sprachen mit Airey, Glover, Morse und Paice sowie mit Produzent Bob Ezrin über das neue Kapitel – den möglichen Epilog – in der langen Karriere der Hardrockgranden.

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MONSTERS OF ROCK - Ritchie Blackmore zelebriert auf der Loreley seine ureigenen Rock-Klassiker

All der Schlamm und Regen wurden augenblicklich nebensächlich als Ritchie Blackmore mit seinen für drei Konzerte neuformierten Rainbow an der Loreley, nach dieser Sequenz aus "The Wizard of Oz" mit "Highway Star" startet. Zuvor hatten Thin Lizzy und Manfred Mann´s Earth Band die Neuauflage der "Monsters Of Rock" eingeläutet. Blackmore, der 19 Jahre kein Rockkonzert mehr gespielt hatte, war der "Master of Cermony", und führte die gut 15.000 Besucher souverän durch einen 13-Song-Klassiker-Set mit Tracks, die er für Rainbow und Deep Purple schrieb. Der chilenische Sänger Ronnie Romero avancierte zum "besten Ronnie seit Ronnie (Dio)" und die Version von "Stargazer" war atemberaubend.

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Geburtstag in Abwesenheit - Am 19. August ist IAN GILLAN 70 geworden

26. August 2015

Ian Gillan Deep Purple

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„Als Kind hasste ich es, wenn ich an meinem Geburtstag immer von den Tanten abgeküsst wurde. Daraus erklärt sich wohl meine Abneigung, meinen Geburtstag zu feiern“, sinniert Ian Gillan, angesprochen auf sein Jubiläum am 19. August. „Auch den Siebzigsten werde ich nicht feiern.“ Wohl aber seine Fans.

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WHITESNAKE - Purple reloaded

David Coverdale drückt die Reset-Taste und geht zurück zu seinen Anfängen als Shouter von Deep Purple. Doch „The Purple Album“ ist weit mehr als eine weitere Verneigung vor der lorbeerumkränzten Hardrockformation. Es ist sowohl eine Standortbestimmung – und möglicherweise Neuorientierung – von Whitesnake als auch eine Respektbekundung gegenüber Coverdales Mentoren Ritchie Blackmore und Jon Lord.

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RITCHIE BLACKMORE - 70 Jahre - und ein bisschen leise

Er hat das Bild des Gitarrenhelden mitgeschaffen. Seine Riffs kennt die ganze Welt. Seine Genialität ist ebenso unbestritten wie sein Hang zum Despotismus. Ritchie Blackmore steht für eine ganze Ära. Nun wird der Engländer, den seine Frau Candice Night vor wenigen Jahren, noch mal zum Vater gemacht hat, siebzig Jahre alt. Wir würdigen den außergewöhnlichen Musiker mit launigen Versatzstücken aus seinem ereignisreichen Leben.

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JON LORD - The last farewell

23. Oktober 2014

Jon Lord Deep Purple

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„Celebrating Jon Lord At The Albert Hall“ (DVD, Blu-ray, CD) ist eine Würdigung des vielfältigen musikalischen Schaffens von Jon Lord. Ian Paice, der mit der Zwillingsschwester der Witwe seines 2012 an den Folgen einer Krebserkrankung verstorbenen Freundes verheiratet ist, spielte mit dem Hammondorganisten bei Deep Purple und Whitesnake. Bei Whitesnake traf Paice auch Gitarrist Bernie Marsden wieder. Mit beiden hatte er beim spannenden Bandprojekt PAL (Paice, Ashton, Lord) zusammengearbeitet.

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eclipsed Nr. 151 / 6-2013

DEEP PURPLE
JETZT erst recht?!

Acht Jahre haben Deep Purple ins Land ziehen lassen zwischen „Rapture Of The Deep“ und ihrer aktuellen Veröffentlichung „NOW What?!“ – die längste Spanne seit „Come Taste The Band“/„Perfect Strangers“. Die geraume Abstinenz vom Studio hat das britische Hardrock-Flaggschiff aber nicht einrosten lassen. Im Gegenteil: Die dritte Einspielung der Mark-VIII-Besetzung ist ihre stärkste.

OKTA LOGUE
Im Herzen alt geblieben

Sie sind Kinder der Sechziger und Siebziger. Dabei sind die vier Mitglieder von Okta Logue gerade mal Anfang zwanzig. Ihre Musik hat den Spirit einer Ära eingefangen, in der Rock so stark dem Zeitgeist verpflichtet und von einem bestimmten Lebensgefühl geprägt war, wie es seitdem nicht mehr der Fall gewesen ist. Ihr am 17. Mai veröffentlichtes zweites Album „Tales Of Transit City“ könnte für Okta Logue den Durchbruch auf breiterer Ebene bedeuten.

eclipsed Nr. 139 / 4-2012

DEEP PURPLE
Swiss time was running out

Als sie vor vierzig Jahren „Machine Head“ aufnahmen, war dies ein außergewöhnlicher Kraftakt für die britischen Hardrocker. Ihr Management hetzte sie Anfang der Siebziger um den Globus, von Tournee zu Tournee. Auch setzten interne Grabenkämpfe der Band gehörig zu. Zu alldem kam noch ein beispielloses Chaos am Aufnahmeort im schweizerischen Montreux. Doch am Ende stand sie, die legendäre sechste Platte von Deep Purple.

JETHRO TULL
Hochkreativer Zerfallsprozess einer Band

43 Jahre, und das war’s? Offensichtlich wissen die Hauptakteure Ian Anderson und Martin Barre selbst nicht, was aus Jethro Tull wird. Aber die Spekulationen, dass das Konzert am 31. Juli 2011 in München ihr letzter gemeinsamer Auftritt gewesen sein könnte, reißen nicht ab. Tatsache ist: Das neue Album „Thick As A Brick 2“ als auch die im April beginnende Welttournee laufen unter „Jethro Tull’s Ian Anderson“. Derweil hat Barre die Tull-Coverband New Day gegründet.

eclipsed Nr. 123 / 9-2010

DEEP PURPLE IN ROCK
Die Wiedergeburt einer Band

Ein Album wie in Stein gemeißelt! Vor 40 Jahren errichtete sich die englische Band Deep Purple ihr eigenes Denkmal. Selbst eingedenk der Tatsache, dass die einstigen Hardrock-Heroen um Ritchie Blackmore und Jon Lord ab Mitte der Achtzigerjahre ihren Ruf halbwegs ruinierten, gehört die LP immer noch zu den Top-Monumenten der Rockgeschichte. Ein Album, so massiv und monumental wie der Mount Rushmore, auf den sich das Cover bezieht.

SUPERTRAMP
Crisis! Hard Crisis!

Es könnte die Reunion des Jahres sein – wenn es denn eine wäre. Allerdings ist das, was da im Herbst auf „40th Anniversary Tour“ geht, nicht Supertramp, sondern Rick Davies mit Begleitband. Und das, obwohl sich die Ex-Kollegen Roger Hodgson und Dougie Thomson redlich um eine Teilnahme bemüht haben. Im eclipsed-Gespräch finden die beiden denn auch wenig schmeichelhafte Worte.

eclipsed Nr. 105 / 10-2008

DEEP PURPLE
Marksteine der Hardrockgeschichte

Mit Led Zeppelin und Black Sabbath bildeten sie die Troika des britischen 70s Hardrock. Die vor 40 Jahren gegründete Kultband Deep Purple hatte von Anfang an mit personellen Problemen zu kämpfen: Musiker kamen und gingen. Aus Anlass ihres Jubiläums und als Appetizer auf die anstehende Tour nehmen wir die verschiedenen Besetzungen (Marks) unter die Lupe – mit dem Schwerpunkt auf die große Zeit.

YES
Spiel ohne Grenzen Teil II

Mitte der 70er waren Yes die Könige des internationalen Rock: Sensationelle Albumverkäufe und ausverkaufte Tourneen sorgten für ein aufregendes Jetset-Leben. Doch dann kam der Punk und das einstige Prog-Flaggschiff geriet in schweres Fahrwasser. Nach diversen Umbesetzungen landete die Band 1983 dennoch mit dem Song „Owner Of A Lonely Heart“ und dem Album „90125“ ihren größten Hit. Wie es dazu kam, zeigt unseres Jubiläums-Features.