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eclipsed Nr. 181 / 6-2016

31. Dezember 2016

THE BEATLES - Turn off your mind... 50 Jahre „Revolver“ Nicht wenige Fans und Kritiker halten „Revolver“ für die beste aller Beatles-Platten. Zu Recht, denn das epochale Album, das in diesem Sommer seinen fünfzigsten Geburtstag feiert, zählt zu den einflussreichsten der Popgeschichte: Es versammelt vierzehn Songs für die Ewigkeit und gilt als Startschuss für die innovativste Phase im einzigartigen Schaffen der Fab Four. Wir gehen zurück und begleiten die Beatles bei ihren Studioexperimenten, die schließlich zu diesem bahnbrechenden Werk führten. HAWKWIND - This is your Captain speaking „The Machine Stops“ ist der Titel der sechsundzwanzigsten Studioplatte der Spacerock-Pioniere Hawkwind. Die Frische und die Kraft dieses Konzeptalbums nach der gleichnamigen Sci-Fi-Novelle von E.M. Forster beweist, dass die Hawkwind-Maschinerie keinesfalls aussetzt, sondern unaufhaltsam weiterfliegt. Bandurgestein Dave Brock sprach mit eclipsed über Karriere und Leben.

KATATONIA „The Fall Of Hearts“

13. Juni 2016

In Erwartung eines Katatonia-Albums hat Fan sich stets auf ein kompromissloses Leidensklangbad gefreut. Doch irgendwann gibt’s keine neuen Mixturen mehr; die Palette narkotischer, morbid-süßer Badezusätze ist endlich. Die schwedischen Dark-Prog-Metaller müssen das mit ihrem Werk „Dead End Kings“ geahnt haben: Statt eines regulären Nachfolgers schoben sie mit „Dethroned & Uncrowned“ dessen Dekonstruktion nach, gefolgt von einer Tour, auf der weitere Katatonia-Tracks in Light-Versionen erstrahlten.

KATATONIA - Komfort kommt vor dem Fall

25. Mai 2016

Seit fünfzehn Jahren läuft die Maschinerie von Katatonia auf Hochtouren. Kaum eine andere Metalband hat es geschafft, sich über einen solch langen Zeitraum konstant auf einem derart hohen musikalischen Level zu halten. Ein Geheimnis der Stockholmer Gruppe besteht darin, dass sie immer weiter an sich arbeitet und sich Aufenthalte in der Komfortzone untersagt. Daher ist auch ihr elftes Album „The Fall Of Hearts“ ein Sprung ins Ungewisse. Nicht zuletzt wegen des neuen Schlagzeugers, der Katatonias Sound laut Anders Nyström noch einmal entscheidend verändert hat.