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eclipsed Nr. 175 / 11-2015

09. Dezember 2015

NEIL YOUNG - Der Unbeugsame

Schon als junger Sänger, als Vertreter der Hippie-Generation, hat Neil Young kein Blatt vor den Mund genommen. Und er ist der streitbarste, manchmal im besten Sinne des Wortes hemmungslose Geist der Rockmusik geblieben: Bei dem Kanadier, der am 12. November siebzig Jahre alt wird, gibt es keine Anzeichen von Altersmilde. Wir zeigen im Folgenden, warum es so wichtig ist, dass „der Alte“ immer noch da ist.

JEFF LYNNE’S ELO - Alte Schule

Es ist eine kleine Sensation: 14 Jahre nach „Zoom“ wagt Jeff Lynne einen neuerlichen Anlauf mit dem Electric Light Orchestra. Das besteht neben ihm zwar nur noch aus Keyboarder Richard Tandy und hat wenig mit dem bombastischen Sound der 70er zu tun, könnte aber, so spekulieren Plattenfirma, Management und Künstler, der ganz große Wurf werden. Schließlich ist Nostalgie das Gebot der Stunde und Lynne selbst so old school, wie man nur sein kann.

KEITH RICHARDS - Frühstück der Götter

22. Oktober 2015

Nach den Feierlichkeiten und Aktivitäten rund um das 50-jährige Bestehen der größten Rock’n’’Roll-Band der Geschichte hat sich deren Gitarrist Keith Richards die Zeit genommen, ein neues Soloalbum zu veröffentlichen. Außerdem präpariert er sich für seinen nächsten Studiogang m it den Stones. Woher nimmt er die Kraft dazu? Unter anderem aus dem täglichen Joint, den er sich zum Aufstehen gönnt.

eclipsed Nr. 156 / 12-2013 - 1-2014

12. April 2014

GOOD TIMES, BAD TIMES
Led Zeppelin im Spiegel der Weltpresse: 1968-1980

Der Nachhall von Led Zeppelin ist gewaltig. Die Band existiert seit über 30 Jahren nicht mehr, dennoch wird – beinahe ungebremst – nach wie vor über sie berichtet. Zu ihrem einmaligen Reunionkonzert im Dezember 2007 war die Berichterstattung tatsächlich genauso hysterisch wie zur Zeit ihrer aktiven Regentschaft. Diese Ära, die Jahre 1968 bis 1980, zeichnen wir auf den folgenden Seiten aus der Perspektive der zeitgenössischen Weltpresse nach und senden damit unsere besten Wünsche an den Jubilar Jimmy Page.

KEITH RICHARDS
Die Seele der Stones

Mick Jagger ist der Geschäftsmann und Gesundheitsfanatiker. Charlie Watts der elitäre Jazzer. Ronnie Wood der ewige Kindskopf. Keith Richards dagegen steht für die Essenz und die Seele der Rolling Stones: Er spielt, was er lebt, hat alles gesehen und probiert und präsentiert sich heute als Elder Statesman des Rock’n’Roll. Marcel Anders erinnert sich anlässlich von Richards’ Siebzigstem am 18. Dezember an seine Begegnungen mit dem Urgestein. Eine Geburtstagslaudatio in 8500 Zeichen.

eclipsed Nr. 76 / 10-2005

09. April 2014

THE ROLLING STONES for the very last time?

25. März 2014

Vermutungen, wonach die Rolling Stones die Lust am Touren verlieren könnten, wurden in den Siebzigerjahren von den Bandmitglieder selbst befeuert. So erklärte ein 27-jähriger Mick Jagger 1975: „Ich kann heute nicht mehr wie ein 21-Jähriger herumhüpfen, und ich würde lieber sterben, als mit 45 noch ,Satisfaction‘ zu singen.“ Äußerungen wie diese führten dazu, dass das deutsche Magazin „Musikexpress“ im Frühjahr 1976 eine Geschichte über den bevorstehenden Europatrip mit der Überschrift „Die letzte Tour der Rolling Stones?“ versah und vom möglichen „letzten großen Coup“ der Gruppe schrieb. Die Veranstalter des Auftritts im Stuttgarter Neckarstadion nahmen den Ball auf: „Branchenkenner sehen die Europatournee bereits als Abschluss der glorreichen Stones-Ära. Sollte sich das bewahrheiten, bekämen die Zuschauer so das große Abschiedskonzert der weltbesten Rhythm-and-Blues-Band mit.“