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ROBERT PLANT - Der weiße Komantsche

25. Oktober 2017

Led Zeppelin sind für den 69-jährigen Robert Plant endgültig passé. Das Thema Rockmusik ebenso. Der englische Sänger versteht sich als Freigeist, als Weltbürger und Medium. Als jemand, der immer offen für neue Einflüsse bleiben will. Als Grenzgänger zwischen den Kulturen und Vermittler von Mythen, Legenden und Geschichten. Mit seinem neuen Album „Carry Fire“ verfolgt er eine regelrechte Mission. Erklären will er diese freilich nicht.

eclipsed Nr. 184 / 10-2016

31. Dezember 2016

LED ZEPPELIN - Das letzte Remaster?

Von wegen „das war’s“! Zur Neuauflage von „Presence“, „In Through The Out Door“ und „Coda“ hat uns Jimmy Page charmant angeflunkert. Denn mit „The Complete BBC Sessions“ steigt der 72-jährige Engländer erneut in den Remasters-Ring und ergänzt die Live-Aufnahmen aus den späten 60ern und frühen 70ern um acht Songs sowie jede Menge Diskussionsbedarf. Wir berichten, was den Fan erwartet, und diskutieren mit Jimmy Page ausführlich über die neue erweiterte und überarbeitete Wiederveröffentlichung – das womöglich letzte Remaster.

THE BEATLES - Ständig auf Achse

Vor genau 50 Jahren haben die Beatles ihre Tourkarriere beendet. Wie vier junge Burschen aus Liverpool viele Millionen Menschen auf der ganzen Welt mit ihren Konzerten begeisterten und nach über 500 Konzerten das Touren satt hatten, zeigt die Filmdokumentation „The Beatles: Eight Days A Week – The Touring Years“, die am 15. September in die Kinos gekommen ist. Begleitend dazu erschien eine Woche zuvor „The Beatles: Live At The Hollywood Bowl“, eine akustische Zusammenfassung dreier legendärer Konzerte in Los Angeles.

LED ZEPPELIN - Das letzte Remaster?

21. September 2016

Von wegen „das war’s“! Zur Neuauflage von „Presence“, „In Through The Out Door“ und „Coda“ hat uns Jimmy Page charmant angeflunkert. Denn mit „The Complete BBC Sessions“ steigt der 72-jährige Engländer erneut in den Remasters-Ring und ergänzt die Live-Aufnahmen aus den späten 60ern und frühen 70ern um acht Songs sowie jede Menge Diskussionsbedarf. Wir berichten, was den Fan erwartet, und diskutieren mit Jimmy Page ausführlich über die neue erweiterte und überarbeitete Wiederveröffentlichung – das womöglich letzte Remaster.

eclipsed Nr. 173 / 9-2015

09. Dezember 2015

PINK FLOYD - 40 Jahre Wish You Were Here

Vier Bandmitglieder, die sich im Zuge ihres plötzlichen Welterfolges immer mehr voneinander entfremden. Ein seltsamer Besuch aus der Vergangenheit. Lieder über Wahnsinn, Abwesenheit und die Unerbittlichkeit der Musikbranche. Ausgebrannt wie der Mann auf dem berühmten Plattencover fühlten sich auch Pink Floyd, als sie mit der Arbeit am Nachfolger zu „The Dark Side Of The Moon“ begannen. Die Geschichte von „Wish You Were Here“ ist auch die Geschichte einer Gruppe von Musikern, die aus ihrer Verzweiflung große Kunst machte, indem sie diese zum Gegenstand machte. eclipsed begibt sich auf Spurensuche in den Jahren 1974 und 1975.

DAVID GILMOUR - Respektables Alter, respektable Karriere

Vor den Interviews anlässlich der Veröffentlichung seines vierten Soloalbums „Rattle That Lock“, seinem ersten seit neun Jahren, scheint David Gilmour äußerst dünnhäutig: Fragen zu Pink Floyd sind unerwünscht, auf respektvolle Anrede wird Wert gelegt, und mehr als zwanzig Minuten seiner wertvollen Zeit gewährt er niemandem. Das riecht nach Monster-Ego und mürrischem Altrocker. Doch eclipsed ließ sich davon nicht abschrecken.

eclipsed Nr. 168 / 3-2015

09. Dezember 2015

LED ZEPPELIN - Der letzte Höhenflug des Zeppelins: die Geschichte von „Physical Graffiti“

Mitte der Siebziger hatten Led Zeppelin ihren zweiten künstlerischen Zenit erreicht und dokumentierten dies auf einzigartige Weise mit „Physical Graffiti“, dem einzigen Doppelalbum der Band. Bis heute ist es Robert Plants Lieblingsplatte mit der Gruppe, wohl auch, weil die Formation davor und danach nie ausdrucksstärker und facettenreicher gewesen ist. Am 24. Februar 1975 erschienen, war „Physical Graffiti“ die erste Platte der Rockgeschichte, die allein durch Vorbestellungen Platinstatus erlangte.

Band im Wandel - PALLAS präsentieren sich nach langer musikalischer Wanderschaft frischer denn je

Als die schottische Neoprogband Pallas 1980 aus der Taufe gehoben wurde, ahnte niemand, dass sie vier Jahre später mit ihrem Debüt „The Sentinel“ ein Werk für die Ewigkeit erschaffen würde. Mit Marillion und IQ gehörte sie zur Speerspitze dieses Genres. Ihre Konzerte waren und sind ein wahrhaft pompöses Vergnügen für die Sinne. Doch ihre Erfolgssträhne war nur von kurzer Dauer. Als der Sänger Euan Lowson die Band 1986 verließ, war zunächst Schluss.

LED ZEPPELIN - Der krönende Abschluss

26. August 2015

Mit „Presence“, „In Through The Out Door“ und „Coda“ endet eine der erfolgreichsten Remasters-Serien der Rockgeschichte – und die Reihe an quartalsmäßigen Audienzen bei Gitarrengott Jimmy Page in London. Der plaudert zum Abschluss noch einmal aus dem Nähkästchen und verspricht ein baldiges Wiedersehen in einer ganz anderen Mission. Hoffentlich.

LED ZEPPELIN - Der letzte Höhenflug des Zeppelins: die Geschichte von „Physical Graffiti“

19. Februar 2015

Mitte der Siebziger hatten Led Zeppelin ihren zweiten künstlerischen Zenit erreicht und dokumentierten dies auf einzigartige Weise mit „Physical Graffiti“, dem einzigen Doppelalbum der Band. Bis heute ist es Robert Plants Lieblingsplatte mit der Gruppe, wohl auch, weil die Formation davor und danach nie ausdrucksstärker und facettenreicher gewesen ist. Am 24. Februar 1975 erschienen, war „Physical Graffiti“ die erste Platte der Rockgeschichte, die allein durch Vorbestellungen Platinstatus erlangte.

eclipsed Nr. 165 / 11-2014

21. Januar 2015

PINK FLOYD - Let there be more Wright

Die Ankündigung eines neuen Pink-Floyd-Albums – des ersten seit zwanzig Jahren – glich einem Paukenschlag. Die Entscheidung der Herren Gilmour und Mason, für die Ehrbezeugung gegenüber ihrem verstorbenen Bandkollegen Rick Wright wenig bis gar keine Promotion zu machen, allerdings auch. Zumal dieses Vorgehen zahlreiche Fragen aufwirft. Glauben die Altmeister nicht an sich und ihren Output? Erachten sie das Ganze vielleicht schon als Fehler? Oder haben sie lediglich die falsche PR-Agentur engagiert? eclipsed über die Irrungen und Wirrungen rund um „The Endless River“.

LED ZEPPELIN - Der zweite Streich

Jimmy Page ist bester Laune. Kein Wunder: Nach dem Erfolg des ersten Teils der Remasters sind der Druck und die Unsicherheit verflogen, das mediale Interesse ist auf ein gesundes Maß zusammengeschrumpft und – noch viel wichtiger – er ist sich sicher, dass er in Interviews genau den Respekt erfährt, den er sich stets von der schreibenden Zunft gewünscht hat.

LED ZEPPELIN - Der zweite Streich

23. Oktober 2014

Jimmy Page ist bester Laune. Kein Wunder: Nach dem Erfolg des ersten Teils der Remasters sind der Druck und die Unsicherheit verflogen, das mediale Interesse ist auf ein gesundes Maß zusammengeschrumpft und – noch viel wichtiger – er ist sich sicher, dass er in Interviews genau den Respekt erfährt, den er sich stets von der schreibenden Zunft gewünscht hat. Weshalb er beim eclipsed-Termin im Londoner Hotel Gore denn auch wirklich alle Masken fallen lässt und tiefe Einblicke in ein komplexes Innenleben zwischen Stolz, Geltungsbewusstsein, aber auch tiefer zwischenmenschlicher Enttäuschung gewährt –in Bezug auf Ex-Buddy Robert Plant, zu dem der 70-jährige Ausnahmegitarrist inzwischen deutlich auf Distanz geht und ungewohnt starke emotionale Regungen zeigt.

eclipsed: Jimmy, wie empfindest du den Erfolg der bisherigen Remasters und wie gehst du mit dem überwältigenden Medieninteresse um?

eclipsed Nr. 161 / 6-2014

09. September 2014

EWIGES LEBEN
Das Alice-Cooper-Interview

eclipsed-Autor Michael Lorant interviewte Alice Cooper in den letzten drei Jahrzehnten neunmal. Darunter waren Telefonate, aber auch Gespräche, bei denen man sich gegenübersaß. Dazu noch etliche sogenannte Meet and Greet-Treffen am Rande von Konzerten. Das letzte Mal traf er den altgedienten Schockrocker im April in Essen während der „Rock meets Classic“-Konzertreihe.

IQ
Die Entdeckung der Langsamkeit

London, Anfang Mai. IQ sind soeben von einigen umjubelten Konzertstippvisiten auf dem europäischen Festland zurückgekehrt (s. Kasten). Kurz vor der Show anlässlich des Release von „The Road Of Bones“ in der Islington Assembly Hall sprach eclipsed mit Gitarrist Mike Holmes über Selbstkritik, Perfektion und Serienmörder.