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eclipsed Nr. 169 / 4-2015

09. Dezember 2015

STEVE HACKETT - Die Stunde des Wolfs

Lange hat Steve Hackett mit seinen Veröffentlichungen die Fahne des Progressive Rock der Siebzigerjahre hochgehalten, um schließlich mit „Genesis Revisited“ diese Hochphase in eigener Sache noch einmal groß abzufeiern und damit zugleich die verdiente Ernte seiner Standfestigkeit einzufahren. Hierzu und vor allem zum neuen Album, dem Konzeptalbum „Wolflight“, steht uns der smarte Brite Rede und Antwort.

TOTO - Vertrag ist Vertrag

Mit ihrem neuen Studioalbum „Toto XIV“, dem ersten seit neun Jahren, wollen Toto an ihre Großtaten in den Achtzigern anknüpfen. Und auf dem Papier stehen die Chancen dafür nicht schlecht, immerhin befinden sich im aktuellen Line-up drei Gründungsmitglieder sowie Sänger Joseph Williams, der einst die Alben „Fahrenheit“ und „The Seventh One“ veredelte. Dennoch verharrt die US-Band mit ihrem Sound nicht in der Vergangenheit, vielmehr hat sie ein vielschichtiges Werk abgeliefert, das dem Vergleich mit jüngeren Gruppen locker standhält. Doch es könnte ihre letzte Platte gewesen sein.

All you need is L.O.V.E. - Ex-Panikorchester-Gitarrist PAUL VINCENT ist als Liebesbote unterwegs

26. März 2015

Paul Vincent ist ein deutsches Rockurgestein. Seit den Sechzigerjahren aktiv, hat er den Bogen vom frühen Engagement in Beatkapellen (Park Lane) und Psychedelicbands (Missus Beastly) hin zum professionellen Wirken als Studiomusiker geschlagen. Über Kontakte zu Keith Forsey, Klaus Doldinger und Olaf Kübler war er rasch in den Musikerszenen von München und Hamburg integriert, war von 1975 bis 1980 Mitglied von Udo Lindenbergs Panikorchester. Danach spielte unter anderem auf Meat Loafs „Bad Attitude“ und Freddie Mercurys „Mr. Bad Guy“. Aus der Wolle Kriwanek Band, der er jahrelang angehörte, entwickelte sich nach Kriwaneks Tod 2003 Vincents seine Formation Vincent Rocks. Unter eigenem Namen hat Paul Vincent jetzt die Vier-CD-Box „L.O.V.E.“ vorgelegt.

PAUL VINCENT „L.O.V.E.“

18. März 2015

Meistergitarrist Paul Vincent hat gleich vier randvolle CDs in jeweils anderem Stil aufgenommen. Dass da jemand seinen großen Helden huldigt, liegt auf der Hand. 71 Tracks hat er geschrieben. Hut ab.

eclipsed Nr. 136 / 12-2011 - 1-2012

11. April 2014

KATE BUSH
Willkommene Überproduktion

Zwölf Jahre – sechs Jahre – sechs Monate: Wer hätte gedacht, dass die Pausen zwischen den musikalischen Lebenszeichen der Kate Bush kürzer statt länger werden? Fakt ist, dass Kate Bush endlich unabhängig ist und arbeiten kann, wie sie will. „Fish People“, ihr eigenes Label, macht möglich was bislang unmöglich schien – zwei herausragende Alben der wundersamen Tonkünstlerin in einem Jahr.

JETHRO TULL
40 Jahre „Aqualung“

Vor 40 Jahren veröffentlichten Jethro Tull mit „Aqualung“ ihr aus musikhistorischer Sicht relevantestes Album. Steven Wilson hat jetzt die alten Aufnahmen für die Jubiläumsausgabe auf Vordermann gebracht – wofür ihn Tull-Chef Ian Anderson in den höchsten Tönen lobt.