Tags

eclipsed Nr. 181 / 6-2016

31. Dezember 2016

THE BEATLES - Turn off your mind... 50 Jahre „Revolver“

Nicht wenige Fans und Kritiker halten „Revolver“ für die beste aller Beatles-Platten. Zu Recht, denn das epochale Album, das in diesem Sommer seinen fünfzigsten Geburtstag feiert, zählt zu den einflussreichsten der Popgeschichte: Es versammelt vierzehn Songs für die Ewigkeit und gilt als Startschuss für die innovativste Phase im einzigartigen Schaffen der Fab Four. Wir gehen zurück und begleiten die Beatles bei ihren Studioexperimenten, die schließlich zu diesem bahnbrechenden Werk führten.

HAWKWIND - This is your Captain speaking

„The Machine Stops“ ist der Titel der sechsundzwanzigsten Studioplatte der Spacerock-Pioniere Hawkwind. Die Frische und die Kraft dieses Konzeptalbums nach der gleichnamigen Sci-Fi-Novelle von E.M. Forster beweist, dass die Hawkwind-Maschinerie keinesfalls aussetzt, sondern unaufhaltsam weiterfliegt. Bandurgestein Dave Brock sprach mit eclipsed über Karriere und Leben.

Music From Time And Space Vol. 61

22. Juni 2016

RIVAL SONS - Tied Up (3:25)
Album: Hollow Bones (2016)
Label/Vertrieb: Earache/ADA/Warner
www.rivalsons.com

Wenn sich die Kalifornier zu ihren Aufnahmesessions versammeln, muss eine Menge 70er-Jahre-Stoff – rein musikalisch gemeint - durch ihre Hirne rasen; Grooves, Gesang,  Songaufbau scheinen direkt aus jener Zeit zu stammen. Neben Bluesrock finden sich, wie in diesem Song, auch Soul- und Psychedelic-Anteile.

RIVAL SONS „Hollow Bones“

13. Juni 2016

Eine Bluesrockcombo auf einem traditionellen Death-Metal-Label? Die Rival Sons und ihr neues Album sind zweifellos in mehrfacher Hinsicht ungewöhnlich. Die Kalifornier haben sich jahrelang als Support von Acts wie Judas Priest in die Herzen vieler Metal-Fans gespielt. Zurzeit touren sie mit Black Sabbath. Ozzy Osbourne soll die Band als beste Entdeckung der letzten Jahre bezeichnet haben.

Meister und Meisterschüler - Die Retro-Recken RIVAL SONS touren mit Rocklegenden und werden von diesen gepriesen

23. Mai 2016

Die vier Kalifornier begeistern auf ihrem neuen Album „Hollow Bones“ einmal mehr mit ungestümer Energie, wildem Bluesrock und einem Hauch 70er-Nostalgie. Wie beim Vorgänger drängt sich der Vergleich mit Led Zeppelin auf. „Wir hören tatsächlich alle viel Led Zeppelin und werden oft mit ihnen verglichen“, sagt Bassist Dave Beste, der seit 2013 bei den Rival Sons mitmischt. „Ich persönlich finde speziell beim neuen Album nicht, dass wir so klingen. Wir waren dabei auch nicht von anderen Bands beeinflusst, höchstens von uns selbst.“

RIVAL SONS „Great Western Valkyrie“

28. Mai 2014

In die siebziger, stellenweise auch noch ein Jahrzehnt weiter zurück entführt der kalifornische Vierer seine Zuhörer auch mit seinem vierten Album. Jeder einzelne der zehn Songs wurde so liebevoll auf alt getrimmt, dass man sich gern der Illusion hingibt, man hätte eine verschollene Band aus der Hochphase des superlässigen Bluesrock entdeckt. Wer derart auf Retro macht, beschwört natürlich Vergleiche geradezu herauf. „Electric Man“ wartet mit einem Gitarrenriff und -solo auf, das auch Jimi Hendrix hätte einfallen können; auch der Gesang erinnert ein wenig an Hendrix’ Stimme, enthält aber auch Rory-Gallagher-Anteile.