Swans

eclipsed Nr. 182 / 7/8-2016

RETRO? ROCK! - Blues Pills und die neue Generation Rock

Rock’n’Roll im Konferenzzimmer. Soweit haben es Blues Pills mittlerweile gebracht. Beim ersten persönlichen Gespräch, das eclipsed mit Dorian Sorriaux und Elin Larsson führte, nur wenige Kilometer vom jetzigen Treffpunkt in einem Kölner Nobelhotel entfernt, ging es weit weniger gesittet zu: halbnackig und reichlich verschwitzt nach einem Supportgig für Orchid empfing uns die Band damals im Backstageraum des räudigen, wiewohl charmanten Gebäude 9. Noch keine drei Jahre ist das her, und schon damals war uns klar, dass da ein Rohdiamant zu funkeln begann. Der 2014 veröffentliche erste Longplayer führte zu weiterem Schulterklopfen.

THE BEACH BOYS - Die Kathedrale des Pop

Im Mai 1966 erscheinen 36 Minuten Musik, die die Popwelt für immer verändern: Brian Wilson, Mastermind der Beach Boys, legt das erste Konzeptalbum und zugleich das erste psychedelische Epos der Geschichte vor: „Pet Sounds“. Ein Meilenstein, der die Beatles zu „Sgt. Pepper’s“ inspiriert, seinen Schöpfer an den Rand der Selbstzerstörung führt und heute seinen 50. Geburtstag begeht. Grund genug für eine ausführliche Laudatio.

SWANS „The Glowing Man“

8. Juli 2016

Swans

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Mit dem Doppelalbum „To Be Kind“ lieferten die Swans vor zwei Jahren einen echten Monolithen ab, wobei sie den Blues für sich entdeckten, zu unheimlichen Psychotrips aufbrachen und mit introvertierten Streicherstücken passende Kontrapunkte setzten. Dennoch haben sie es geschafft, sich auf dem als Abschiedsalbum angekündigten „The Glowing Man“ nochmals zu steigern – wohl auch deshalb, weil Michael Gira und seine bewährten Mitstreiter (u. a. Norman Westberg, Christoph Hahn und Bill Rieflin) einen eindrucksvollen Schlusspunkt unter ihre Karriere setzen wollten.

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SWANS - Nun sei bedankt, mein lieber Schwan!

22. Juni 2016

Swans

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Nach 34 Jahren und 14 Alben schickt Michael Gira die Swans in Rente. Was als Nächstes kommt, weiß er noch nicht – der US-Amerikaner muss einige Sachen in seinem Leben sortieren. Aber der Abschied unter dem vielsagenden Titel „The Glowing Man“ gleicht einem Paukenschlag – laut und mächtig. eclipsed traf den 62-Jährigen in Berlin.

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Music From Time And Space Vol. 61

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eclipsed Nr. 161 / 6-2014

EWIGES LEBEN
Das Alice-Cooper-Interview

eclipsed-Autor Michael Lorant interviewte Alice Cooper in den letzten drei Jahrzehnten neunmal. Darunter waren Telefonate, aber auch Gespräche, bei denen man sich gegenübersaß. Dazu noch etliche sogenannte Meet and Greet-Treffen am Rande von Konzerten. Das letzte Mal traf er den altgedienten Schockrocker im April in Essen während der „Rock meets Classic“-Konzertreihe.

IQ
Die Entdeckung der Langsamkeit

London, Anfang Mai. IQ sind soeben von einigen umjubelten Konzertstippvisiten auf dem europäischen Festland zurückgekehrt (s. Kasten). Kurz vor der Show anlässlich des Release von „The Road Of Bones“ in der Islington Assembly Hall sprach eclipsed mit Gitarrist Mike Holmes über Selbstkritik, Perfektion und Serienmörder.

SWANS - Der Marathon-Mann

29. Mai 2014

Swans Michael Gira

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Swans waren immer düster und schwer, setzten sich über alle Trends von Mainstream oder Alternative hinweg. Ihr letztes Album „The Seer“ mochte in seiner Wucht schwer verdaulich gewesen sein, die neue Einspielung „To Be Kind“ schließt wieder an die etwas transparentere Klangästhetik von Alben der frühen Neunziger wie „Love Of Life“ an. Michael Gira, der die Schwäne von Anbeginn an führt, ist kein Mann der Freundlichkeiten, obwohl privat derzeit alles optimal läuft und der Sechzigjährige in diesem Jahr heiratet.

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Swans „To Be Kind“

28. April 2014

Swans

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Das kreative Potenzial, das die Swans seit ihrer Neugründung vor vier Jahren an den Tag legen, ist und bleibt beispiellos. Auf ihrem Album „The Seer“ von 2012 zelebrierten sie in extremen Songlängen eine einmalige orchestrale Symbiose aus Rockriffs, Folkpartikeln, Geräuschcollagen und viel Krach. Man meinte, das Urwesen der Welt zu vernehmen. Wer die Band um Sänger/Gitarrist Michael Gira seitdem auf einem ihrer seltenen Gigs in Europa erlebte, wurde Teil einer beschwörenden Messe für absolute Soundzumutungen, die sich mit dem schönen Schein des Kontemplativen umgeben.

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eclipsed Nr. 145 / 11-2012

JIMI HENDRIX
To everything there is a season

Um ein Haar wäre er im Knast gelandet. Der Eintritt in die Armee bewahrte ihn davor. Dort traf er auf Billy Cox, mit dem er später unter anderem in Woodstock zusammenspielen sollte. Bis es dazu kam, musste der US-Amerikaner Jimi Hendrix jedoch den Weg über England nehmen, um in seinem Heimatland als Star anerkannt zu werden. Wir erinnern an wichtige Stationen im kurzen Leben des unvergänglichen Rockgitarristen, der am 27. November 70 Jahre alt geworden wäre.

STEVE HACKETT
Volle Kraft zurück

Nachdem die Möglichkeit einer Genesis-Reunion in der klassischen Besetzung in weite Ferne gerückt, wenn nicht gar unmöglich geworden ist, springt Steve Hackett mit „Genesis Revisited II“ als rühriger Nachlassverwalter in die Bresche. Überraschend neben der Songauswahl ist gerade auch die Liste der Gastmusiker.

eclipsed Nr. 129 / 4-2011

ROBERT PLANT
The showman must go on

62 Jahre, nominiert für die BRIT Awards – Robert Plant macht nicht den Eindruck, als wollte er das Mikro so schnell an den Nagel hängen. Am 22. Januar, am Rande seiner zwei Auftritte im kanadischen Toronto, sprach der legendäre Shouter darüber, wie er zu dem Musiker wurde, der er heute ist, und warum ihm eine Reunion von Led Zeppelin nichts geben würde.

JOE BONAMASSA
Reisender in Sachen Blues

Scheinbar ruhelos rast Joe Bonamassa von einem Karrierehöhepunkt zum nächsten. Das vergangene Jahr war dabei für ihn das bislang erfolgreichste. Mit dem Album „Black Rock“ und dem noch erfolgreicheren Einstand mit der Supergroup Black Country Communion landete er auch in Deutschland in den Charts. Jetzt ist er wieder in eigener Sache unterwegs. Und auch „Dust Bowl“ ist ein Bluesrock-Leckerbissen geworden.