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TORI AMOS „Unrepentant Geraldines“

21. Juli 2014

In den letzten zehn Jahren hat es sich Tori Amos in ihrer Nische sehr bequem gemacht: Zwei eher schwache reguläre Alben, die sehr schematisch wirkten, ein gelungener, wenn auch etwas gewöhnungsbedürftiger Ausflug in E-Musik-Gefilde, dazu ein Weihnachtsalbum und zuletzt eine Einspielung alter Songs im Klassik-Gewand. Insofern muss „Unrepentant Geraldines“ als Rückkehr zu alter Klasse gesehen werden.

Hinter den zarten Piano- und Gitarrenballaden von BROKEN TWIN steckt eine starke Frau

29. Mai 2014

Die Dänin Majke Voss Romme ist immer wieder überrascht, mit wem sie so alles verglichen wird. Frau am Klavier – da drängt sich doch Tori Amos als Einfluss auf? „Tatsächlich habe ich zum Beispiel von ihr erst durch Musikjournalisten erfahren. Viel kenne ich nicht von ihr, aber ich mag, was sie macht.“ Stellt sich also die Frage, welche Musikerinnen dann wichtig für sie sind. „Ich liebe die Musik von Stina Nordenstam, einer schwedischen Sängerin und Songwriterin, außerdem von Nina Simone und PJ Harvey. Als Kind habe ich auch gerne Whitney Houston, Toni Braxton und die Spice Girls gehört. Aber inwieweit das mein kreatives Schaffen beeinflusst hat, kann ich nicht sagen.“

eclipsed Nr. 136 / 12-2011 - 1-2012

11. April 2014

KATE BUSH
Willkommene Überproduktion

Zwölf Jahre – sechs Jahre – sechs Monate: Wer hätte gedacht, dass die Pausen zwischen den musikalischen Lebenszeichen der Kate Bush kürzer statt länger werden? Fakt ist, dass Kate Bush endlich unabhängig ist und arbeiten kann, wie sie will. „Fish People“, ihr eigenes Label, macht möglich was bislang unmöglich schien – zwei herausragende Alben der wundersamen Tonkünstlerin in einem Jahr.

JETHRO TULL
40 Jahre „Aqualung“

Vor 40 Jahren veröffentlichten Jethro Tull mit „Aqualung“ ihr aus musikhistorischer Sicht relevantestes Album. Steven Wilson hat jetzt die alten Aufnahmen für die Jubiläumsausgabe auf Vordermann gebracht – wofür ihn Tull-Chef Ian Anderson in den höchsten Tönen lobt.

eclipsed Nr. 112 / 7/8-2009

10. April 2014

SANTANA
Das große Rock-Latinum

Die wenigsten Musiker schaffen es, mit ihrem Sound eine völlig eigenständige Marke zu kreieren – Carlos Santana gehört dazu. Vor 40 Jahren setzten er und seine nach ihm benannte Band mit ihrem Debütwerk den Latin Rock auf die Landkarte. Wir folgen den Spuren, die Santana in den Sechziger- und Siebzigerjahren hinterlassen haben.

DREAM THEATER
„Wir stehen bei jedem neuen Album unter Druck“

Mit „Black Clouds & Silver Linings“ veröffentlichen die New Yorker Progmetal-Könige Dream Theater dieser Tage nicht nur ihr zehntes Studioalbum, sondern vielleicht auch ihr ausgewogenstes der letzten zehn Jahre. Beim Treffen mit Schlagzeuger Mike Portnoy sprachen wir allerdings nicht nur übers neue Album, es ging auch um die Transatlantic-Reunion und die „Progressive Nation“-Tour 2009.

eclipsed Nr. 106 / 11-2008

10. April 2014

RICHARD WRIGHT
28.7.1943 – 15.9.2008

Richard Wright ist überraschend im Alter von 65 Jahren verstorben – nach kurzem Kampf gegen den Krebs. Von vielen als die Seele Pink Floyds bezeichnet, verliehen seine Musikalität und sein beinahe überirdisch schönes Keyboardspiel der Gruppe ihren einzigartigen Sound. Im Folgenden würdigen wir noch einmal die musikalischen Meriten des Ausnahmekönners.

YES
Spiel ohne Grenzen (Teil III)

Nach ihren grandiosen Erfolgen in den beiden Jahrzehnten zuvor durchlebten Yes in den 90ern vergleichsweise schwierige Zeiten: Häufige Besetzungswechsel, juristische Streitigkeiten und ein sich dramatisch verändernder Musikmarkt setzten den Briten gehörig zu. Dennoch: Die Band hat überlebt und plant für 2009 eine große Jubiläumstournee. Teil III unserer großen Retrospektive beschreibt den Weg von Yes von 1988 bis heute.

eclipsed Nr. 93 / 7/8-2007

09. April 2014

DREAM THEATER
Kontrolliertes Chaos

Mit „Systematic Chaos“, dem ersten Album beim neuen Label Roadrunner, ist den New Yorker Prog-Königen Dream Theater wieder einmal ein richtiger Volltreffer gelungen. Vergessen ist die sterile Härte von „Train Of Thought“, hinweggefegt der „Auf Nummer sicher“-Prog von „Octavarium“. „Systematic Chaos“ schafft endlich wieder den optimalen Brückenschlag zwischen aggressiven Metalsounds und atmosphärisch-progressiven Elementen. Anlass genug für ein exklusives Gespräch mit dem Dreigestirn Portnoy/Petrucci/LaBrie in Köln.

THE BEATLES
40 Jahre „Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band“

Kein anderes Album hat die moderne Musik so geprägt wie „Sgt. Pepper’s“ vom Juni 1967: Ein 13-Song-Parcours, der die Gesetze des 60s-Pop gleich mehrfach auf den Kopf stellt. Der mit modernster Studiotechnik, atemberaubendem Instrumentarium, wahnwitziger Vielfalt und nicht zuletzt mit denkwürdigen Texten aufwartet.

eclipsed Berlin Extra

09. April 2014

BERLIN-SPECIAL (über 30 Seiten)

- Musikhauptstadt Berlin
- Denkwürdige Konzerte
- Bill Graham
- David Bowie
- Interviews, Rankings, Meinungen zu Berlin
- Aktuelle Szenen: von Psych bis Indie
- Pop & Politik: Ton Steine Scherben und die Berliner Agitprop-Szene
- Musikszene Ost-Berlin
- Einkaufszettel: Berliner Schule

ROCKMETROPOLE BERLIN
Klang einer Stadt

Berlin, Berlin. Es ist nicht leicht, von der Musik einer Stadt zu erzählen, die über viele Jahrzehnte aus zwei autonomen Komplexen bestand und diese Teilung bis heute noch nicht überwunden hat. Unzählige Legenden ranken sich um den Musikstandort Berlin. Hat der gemeine Berliner je etwas davon mitbekommen? Und ist der Output an Berliner Innovationen gemessen an klingenden Marktplätzen wie New York, London, Paris oder Tokio nicht eher gering? Vorsicht, all diese Vergleiche hinken. Berlin hat eine besondere Geschichte, und mit der Stadt auch ihre Musik.

eclipsed Nr. 87 / 11-2006

09. April 2014