Tags

WHITESNAKE - Vierzig Jahre durchgeschlängelt

11. Januar 2018

Aus der Asche von Deep Purple entstiegen Mitte bis Ende der Siebzigerjahre einige der spannendsten Bands der Rockgeschichte: nach Rainbow (1975) die Ian Gillan Band (1975), die 1978 zur NWOBHM-Truppe Gillan mutierte, Paice Ashton Lord, kurz PAL, (1976) und schließlich Whitesnake (1978). David Coverdales Truppe sollte die Erfolgsleiter bisweilen höher erklimmen als das Mutterschiff. Die Band des Schlangenbeschwörers hat sich seit ihrer Gründung vor vierzig Jahren etliche Male gehäutet, ist bis heute aber ein gefährliches Rockreptil geblieben.

eclipsed Nr. 171 / 6-2015

09. Dezember 2015

MARILLION - 30 Jahre „Misplaced Childhood“

Marillion hatten 1984 das Vertrauen ihrer Plattenfirma verloren. Trotzdem entschied sich die Band für ein Konzeptalbum, mit dem sie den Spagat zwischen Zugänglichkeit und Komplexität wagten. „Misplaced Childhood“ markiert den Punkt, an dem Marillion zu internationalen Stars wurden. Doch der Erfolg begann rasch, die Band aufzufressen. Zum dreißigsten Jahrestag der Veröffentlichung der Platte sprach eclipsed mit einem von den Nachwehen seines 57. Geburtstags sichtlich mitgenommenen Fish sowie mit Steve Rothery und Mark Kelly über Zukunftsangst, Welterfolg und das Ende einer Freundschaft.

YES - Live 1972

Mit der Box „Progeny – Seven Shows From Seventy-Two“ öffnet sich für alte Yes-Fans eine lange gehütete Schatztruhe aus den Live-Archiven der gefeierten Progband. Die virtuosen Engländer veröffentlichten am 13. September 1972 ihr Opus magnum „Close To The Edge“ und gingen damit sowie mit Alan White als neuem Schlagzeuger auf große Nordamerika-Tour.

WHITESNAKE - Purple reloaded

27. Mai 2015

David Coverdale drückt die Reset-Taste und geht zurück zu seinen Anfängen als Shouter von Deep Purple. Doch „The Purple Album“ ist weit mehr als eine weitere Verneigung vor der lorbeerumkränzten Hardrockformation. Es ist sowohl eine Standortbestimmung – und möglicherweise Neuorientierung – von Whitesnake als auch eine Respektbekundung gegenüber Coverdales Mentoren Ritchie Blackmore und Jon Lord.

WHITESNAKE „The Purple Album“

23. April 2015

Als sich ein angedachtes Projekt mit Ritchie Blackmore nicht auf die Schnelle realisieren ließ, hatte David Coverdale schon längst wieder Geschmack gefunden an den Songs aus seiner Deep-Purple-Phase von 1973 bis 1976, die auf den Alben „Burn“ (1974), „Stormbringer“ (1974) und „Come Taste The Band“ (1975) verewigt wurden. Außerdem hat er immer wieder auch hier enthaltene Songs wie „Might Just Take Your Life“, „Soldier Of Fortune“, „Mistreated“, „Burn“ und „Stormbringer“ live mit Whitesnake gespielt.

BERNIE MARSDEN „Shine“

04. September 2014

Obwohl Gitarrist Bernie Marsden nie von der Bildfläche verschwunden war und stets bei diversen Whitesnake- und Rory Gallagher-Tribute-Bands und -Events mitmischte, hat man von dem Soundarchitekten der frühen Whitesnake lange kein so schlüssiges Album mehr gehört. Man gewinnt bei „Shine“ oft den Eindruck, dass, würde hier David Coverdale singen, das Ganze ein frühes klassisches ‘Snake-Werk sein könnte.

eclipsed Nr. 129 / 4-2011

11. April 2014

ROBERT PLANT
The showman must go on

62 Jahre, nominiert für die BRIT Awards – Robert Plant macht nicht den Eindruck, als wollte er das Mikro so schnell an den Nagel hängen. Am 22. Januar, am Rande seiner zwei Auftritte im kanadischen Toronto, sprach der legendäre Shouter darüber, wie er zu dem Musiker wurde, der er heute ist, und warum ihm eine Reunion von Led Zeppelin nichts geben würde.

JOE BONAMASSA
Reisender in Sachen Blues

Scheinbar ruhelos rast Joe Bonamassa von einem Karrierehöhepunkt zum nächsten. Das vergangene Jahr war dabei für ihn das bislang erfolgreichste. Mit dem Album „Black Rock“ und dem noch erfolgreicheren Einstand mit der Supergroup Black Country Communion landete er auch in Deutschland in den Charts. Jetzt ist er wieder in eigener Sache unterwegs. Und auch „Dust Bowl“ ist ein Bluesrock-Leckerbissen geworden.

eclipsed Nr. 102 / 6-2008

10. April 2014

THE ROLLING STONES
AT THE MOVIES

Von Anfang an war die greatest rock’n’roll band in the world berühmt für ihr einzigartiges Charisma. Kein Wunder also, dass die lange Karriere der Rolling Stones die filmisch bestdokumentierte der Rockgeschichte ist. The Stones at the movies – ein Rückblick auf gelegentlich gar großes Kino...

eclipsed-Einkaufszettel
THE ROLLING STONES

Edelsteine aus der Rock-Schatulle Über 20 Studioalben, wenigstens genau so viele Hitzusammenstellungen, neun offizielle Live-Produktionen – wer einen Rolling-Stones-Einkaufszettel zusammenstellt, kann leicht ins Straucheln geraten…