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eclipsed Nr. 173 / 9-2015

09. Dezember 2015

PINK FLOYD - 40 Jahre Wish You Were Here Vier Bandmitglieder, die sich im Zuge ihres plötzlichen Welterfolges immer mehr voneinander entfremden. Ein seltsamer Besuch aus der Vergangenheit. Lieder über Wahnsinn, Abwesenheit und die Unerbittlichkeit der Musikbranche. Ausgebrannt wie der Mann auf dem berühmten Plattencover fühlten sich auch Pink Floyd, als sie mit der Arbeit am Nachfolger zu „The Dark Side Of The Moon“ begannen. Die Geschichte von „Wish You Were Here“ ist auch die Geschichte einer Gruppe von Musikern, die aus ihrer Verzweiflung große Kunst machte, indem sie diese zum Gegenstand machte. eclipsed begibt sich auf Spurensuche in den Jahren 1974 und 1975. DAVID GILMOUR - Respektables Alter, respektable Karriere Vor den Interviews anlässlich der Veröffentlichung seines vierten Soloalbums „Rattle That Lock“, seinem ersten seit neun Jahren, scheint David Gilmour äußerst dünnhäutig: Fragen zu Pink Floyd sind unerwünscht, auf respektvolle Anrede wird Wert gelegt, und mehr als zwanzig Minuten seiner wertvollen Zeit gewährt er niemandem. Das riecht nach Monster-Ego und mürrischem Altrocker. Doch eclipsed ließ sich davon nicht abschrecken.

eclipsed Nr. 171 / 6-2015

09. Dezember 2015

MARILLION - 30 Jahre „Misplaced Childhood“ Marillion hatten 1984 das Vertrauen ihrer Plattenfirma verloren. Trotzdem entschied sich die Band für ein Konzeptalbum, mit dem sie den Spagat zwischen Zugänglichkeit und Komplexität wagten. „Misplaced Childhood“ markiert den Punkt, an dem Marillion zu internationalen Stars wurden. Doch der Erfolg begann rasch, die Band aufzufressen. Zum dreißigsten Jahrestag der Veröffentlichung der Platte sprach eclipsed mit einem von den Nachwehen seines 57. Geburtstags sichtlich mitgenommenen Fish sowie mit Steve Rothery und Mark Kelly über Zukunftsangst, Welterfolg und das Ende einer Freundschaft. YES - Live 1972 Mit der Box „Progeny – Seven Shows From Seventy-Two“ öffnet sich für alte Yes-Fans eine lange gehütete Schatztruhe aus den Live-Archiven der gefeierten Progband. Die virtuosen Engländer veröffentlichten am 13. September 1972 ihr Opus magnum „Close To The Edge“ und gingen damit sowie mit Alan White als neuem Schlagzeuger auf große Nordamerika-Tour.

CHRIS SQUIRE - Das Fundament von Yes

26. August 2015

Ein Vollblutmusiker, ein Arbeitstier, ein lockerer, sympathischer Kerl, ein sensibler Riese – so erinnern sich Wegbegleiter, Freunde und Journalisten an Chris Squire. Der Mitbegründer von Yes war nicht nur ein formidabler Bassist, sondern auch menschlich ein ganz Großer. Squire ließ nie den Rockstar raushängen. Er war nie abweisend, selten schlecht drauf. Als im Mai bekannt wurde, dass er an Leukämie erkrankt war, trudelten von allen Seiten und über alle Kanäle Genesungswünsche ein. Doch bereits am 27. Juni erlag Squire im Alter von 67 Jahren der Krankheit.

YES - Live 1972

27. Mai 2015

Mit der Box „Progeny – Seven Shows From Seventy-Two“ öffnet sich für alte Yes-Fans eine lange gehütete Schatztruhe aus den Live-Archiven der gefeierten Progband. Die virtuosen Engländer veröffentlichten am 13. September 1972 ihr Opus magnum „Close To The Edge“ und gingen damit sowie mit Alan White als neuem Schlagzeuger auf große Nordamerika-Tour.

eclipsed Nr. 162 / 7/8-2014

09. September 2014

THE WHO Die Geschichte von „Quadrophenia“ „‚Tommy‘ hat alles verändert und uns gerettet“, erinnert sich Pete Townshend im einführenden Essay zur 2011 erfolgten Wiederveröffentlichung von „Quadrophenia“. Im Grunde waren The Who in den Sechzigern eine Singles-Band gewesen; die plötzliche Intellektualisierung der Popmusik hatte ihren Vordenker vor eine neue, unerwartete Herausforderung gestellt. „Die Menschen wollten plötzlich ‚ernsthafte‘ Musik von Popgruppen hören. YES Zwischen Himmel und Erde Wir erinnern uns: Am 4. Juni 2008 wurde die Comebacktournee mit Yes-Ursänger Jon Anderson aufgrund von dessen gesundheitlichen Problemen abgesagt. Anderson war nur wenige Wochen zuvor wegen eines Asthmaanfalls in ein Krankenhaus eingeliefert worden. Die Ärzte hatten ihm daraufhin dringend von Konzerten in nächster Zeit abgeraten.

eclipsed Nr. 157 / 2-2014

09. September 2014

YES Bühne frei für drei Yes wieder auf großer Tour! Im Mai wird die unverwüstliche Rockgruppe für drei Konzerte nach Deutschland kommen. Im Gepäck: gleich drei Klassiker ihrer wechselhaften Geschichte, die sie in vollem Umfang zum Besten gibt: „The Yes Album“, „Close To The Edge“ und „Going For The One“. Ob sie da noch Zeit für ein neues Album findet und wie sich ihr neuer Sänger Jon Davison schlägt, hat die britische Formation am runden Tisch beantwortet. Der eclipsed-Jahresrückblick 2013 Same procedure as every year – der Blick zurück beweist: Es gibt eine musikalische Welt außerhalb von eclipsed. Aber ist sie auch erstrebenswert?

RICK WAKEMAN - Wenn einer eine Reise tut...

29. August 2014

Mangelnde Produktivität kann man Rick Wakeman wahrlich nicht vorwerfen. Der blonde Keyboarder, der den Sound von Yes entscheidend prägte, hat inzwischen mehr als hundert Soloalben eingespielt. Eines seiner musikalischen Lieblingskinder ist dabei immer noch die Vertonung von Jules Vernes Roman „Reise zum Mittelpunkt der Erde“, die nun in einer runderneuerten und erweiterten Version vorliegt. Im Gespräch mit eclipsed verriet Wakeman, wie es zu dieser Neueinspielung kam.

eclipsed: Bei der jetzt vorliegenden Aufnahme von „Journey“ handelt es sich um eine erweiterte Version der Neueinspielung von 2012, richtig?

YES - Zwischen Himmel und Erde

27. Juni 2014

Wir erinnern uns: Am 4. Juni 2008 wurde die Comebacktournee mit Yes-Ursänger Jon Anderson aufgrund von dessen gesundheitlichen Problemen abgesagt. Anderson war nur wenige Wochen zuvor wegen eines Asthmaanfalls in ein Krankenhaus eingeliefert worden. Die Ärzte hatten ihm daraufhin dringend von Konzerten in nächster Zeit abgeraten. Nur drei Monate später wurde bekannt, dass der in der Prog-Szene bis dato unbekannte Kanadier Benoît David, Sänger der Yes-Coverband Close To The Edge und der Melodic-Prog-Band Mystery, Anderson künftig bei Shows vertreten würde. Und nicht nur das: David spielte mit Yes 2011 das überraschend solide Studiowerk „Fly From Here“ ein.

eclipsed Nr. 133 / 9-2011

11. April 2014

YES We’re gonna party like it’s 1980 Sie sind eine der letzten Überlenden der goldenen Prog-Ära. Sie sind eine Band für die Ewigkeit. Und sie waren schon immer eine echte „Drama-Queen“, wenn es um personelle Veränderungen ging. Doch dass Yes nach zehn Jahren Studiopause mit dem ursprünglich als vorübergehenden Ersatz eingesprungenen Sänger Benoît David praktisch im alten „Drama“-Line-up ein neues Album auf den Markt schmeißen würden, konnte niemand vorhersehen. David, Steve Howe, Geoff Downes und Jon Anderson verraten ihre Sicht auf die umwälzenden Veränderungen bei Yes. DIE GESCHICHTE DES PROGRESSIVE ROCK, TEIL 4 SKANDINAVIEN & RETROPROG Trolle, Pippi Langstrumpf, Ikea, H&M oder Niels Bohr sind Schlagworte, die einem schnell zu Skandinavien einfallen. Popfans denken an Abba, a-ha und Gitte Hænning. Der Kenner aber weiß, dass es jenseits des Skagerraks neben Vertretern der leichten Muse auch progressive Schwergewichte gibt. Doch wie entstand der Progressive Rock in Skandinavien? Was sind seine Merkmale? Wie entwickelte er sich? ROINE STOLT, Sänger und Gitarrist bei KAIPA und den FLOWER KINGS, ging mit eclipsed auf Spurensuche.

eclipsed Nr. 120 / 5-2010

11. April 2014

YES eclipsed-Einkaufszettel SPEZIAL Die Gerüchte schießen nach wie vor ins Kraut: Yes gehen 2010 auf Tour – in zwei voneinander unabhängigen Bands!? Yes gehen 2010 ins Studio – mit Anderson-Ersatz Benoît David!? Klar ist, dass in diesem Jahr bei der ruhmreichen Prog-Institution etwas passiert. Wir erbaten Auskunft bei Yes-Urgestein Chris Squire und liefern gleich noch einen eclipsed-Einkaufszettel SPEZIAL mit. Das Drama um „Let It Be“: THE BEATLES und ihr letztes Studioalbum Es war die schwerste Geburt in der knapp acht Jahre währenden Studioära der Beatles. Zwischen den ersten Aufnahmen und der Veröffentlichung am 8. Mai 1970, vor nunmehr vierzig Jahren, lagen immerhin vierzehn Monate und zwei fertige, aber durch den Rost gefallene Versionen. Und selbst in der Gruppe fand das Album „Let It Be“ nicht nur Freunde. Beatles-Fans mussten bis 2003 warten, bis mit „Let It Be… Naked“ eine Fassung ohne Phil Spectors Orchestersoße auf den Markt kam.