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eclipsed Nr. 168 / 3-2015

09. Dezember 2015

LED ZEPPELIN - Der letzte Höhenflug des Zeppelins: die Geschichte von „Physical Graffiti“

Mitte der Siebziger hatten Led Zeppelin ihren zweiten künstlerischen Zenit erreicht und dokumentierten dies auf einzigartige Weise mit „Physical Graffiti“, dem einzigen Doppelalbum der Band. Bis heute ist es Robert Plants Lieblingsplatte mit der Gruppe, wohl auch, weil die Formation davor und danach nie ausdrucksstärker und facettenreicher gewesen ist. Am 24. Februar 1975 erschienen, war „Physical Graffiti“ die erste Platte der Rockgeschichte, die allein durch Vorbestellungen Platinstatus erlangte.

Band im Wandel - PALLAS präsentieren sich nach langer musikalischer Wanderschaft frischer denn je

Als die schottische Neoprogband Pallas 1980 aus der Taufe gehoben wurde, ahnte niemand, dass sie vier Jahre später mit ihrem Debüt „The Sentinel“ ein Werk für die Ewigkeit erschaffen würde. Mit Marillion und IQ gehörte sie zur Speerspitze dieses Genres. Ihre Konzerte waren und sind ein wahrhaft pompöses Vergnügen für die Sinne. Doch ihre Erfolgssträhne war nur von kurzer Dauer. Als der Sänger Euan Lowson die Band 1986 verließ, war zunächst Schluss.

YUSUF/CAT STEVENS - Auf Samtpfoten zum Blues

19. Februar 2015

Acht Jahre nach seinem Comeback hat sich der Mann, der einst Cat Stevens war, mit dem kantigen, in Blues, R&B und Folkrock schwelgenden Album „Tell ’Em I’m Gone“ zurückgemeldet. Der 66-Jährige Engländer mit griechischen und schwedischen Wurzeln will dieses als Hommage an die Musik seiner Jugend verstanden wissen.

Im letzten Jahr wurde Yusuf, der bei Menschen über vierzig eigentlich nur unter seinem alten Künstlernamen Cat Stevens einen Impuls auslöst, in die Rock’n’Roll Hall of Fame aufgenommen. Die überfällige Anerkennung eines Musikers, der den Sound der Siebziger mit seinem einschmeichelnden Folkpop nachhaltig mitgeprägt hat. Mit seiner neuen Platte – der dritten seit seinem Comeback im Jahr 2006 – huldigt er dem Blues. eclipsed hat Yusuf in Berlin getroffen.

YUSUF/CAT STEVENS „Tell ’Em I’m Gone“

28. November 2014

Bei der neuen „Cat Stevens“ - Platte hat es bereits Kritiker - und Fanverrisse zuhauf gehagelt. Unvoreingenommen betrachtet, handelt es sich hier um eine frische, lebendige Einspielung, mit der Yusuf seiner musikalischen Jugendliebe, dem R&B, Tribut zollt. Dabei haben Yusuf und Produzent Rick Rubin allzu typische Klischees und Standards vermieden – auch die Rubinsche Alterswerkvariante, das akustische Gerippe eines Künstlers zu enthäuten, wie bei Johnny Cash und Neil Diamond geschehen.

eclipsed Nr. 112 / 7/8-2009

10. April 2014

SANTANA
Das große Rock-Latinum

Die wenigsten Musiker schaffen es, mit ihrem Sound eine völlig eigenständige Marke zu kreieren – Carlos Santana gehört dazu. Vor 40 Jahren setzten er und seine nach ihm benannte Band mit ihrem Debütwerk den Latin Rock auf die Landkarte. Wir folgen den Spuren, die Santana in den Sechziger- und Siebzigerjahren hinterlassen haben.

DREAM THEATER
„Wir stehen bei jedem neuen Album unter Druck“

Mit „Black Clouds & Silver Linings“ veröffentlichen die New Yorker Progmetal-Könige Dream Theater dieser Tage nicht nur ihr zehntes Studioalbum, sondern vielleicht auch ihr ausgewogenstes der letzten zehn Jahre. Beim Treffen mit Schlagzeuger Mike Portnoy sprachen wir allerdings nicht nur übers neue Album, es ging auch um die Transatlantic-Reunion und die „Progressive Nation“-Tour 2009.