27. Mai 2015

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Marillion

Marillion hatten 1984 das Vertrauen ihrer Plattenfirma verloren. Trotzdem entschied sich die Band für ein Konzeptalbum, mit dem sie den Spagat zwischen Zugänglichkeit und Komplexität wagten. „Misplaced Childhood“ markiert den Punkt, an dem Marillion zu internationalen Stars wurden. Doch der Erfolg begann rasch, die Band aufzufressen. Zum dreißigsten Jahrestag der Veröffentlichung der Platte sprach eclipsed mit einem von den Nachwehen seines 57. Geburtstags sichtlich mitgenommenen Fish sowie mit Steve Rothery und Mark Kelly über Zukunftsangst, Welterfolg und das Ende einer Freundschaft.

27. Mai 2015

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Yes

Mit der Box „Progeny – Seven Shows From Seventy-Two“ öffnet sich für alte Yes-Fans eine lange gehütete Schatztruhe aus den Live-Archiven der gefeierten Progband. Die virtuosen Engländer veröffentlichten am 13. September 1972 ihr Opus magnum „Close To The Edge“ und gingen damit sowie mit Alan White als neuem Schlagzeuger auf große Nordamerika-Tour.

27. Mai 2015

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Hamburg

Die Redaktion des freundlichen Musikmagazins eclipsed hatte im Frühjahr Reiselust. Und so begab sie sich erneut auf Städtetour. Nach 2007, als sie sich für mehrere Wochen in Berlin einquartierte, gab sie jetzt ein Gastspiel in der Hansestadt Hamburg. Um neue Eindrücke zu sammeln, Musiker zu treffen, Konzerte zu besuchen und rockhistorischen Ereignisse nachzuspüren, Zeitzeugen zu befragen – und um Kiezluft zu schnuppern.

27. Mai 2015

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Bill Fay

Der britische Künstler Bill Fay ist einer der größten Singer-Songwriter der letzten Jahrzehnte. Nur wussten das bis vor Kurzem nur wenige Eingeweihte. Fays jüngste Veröffentlichung „Who Is The Sender?“ stellt einmal mehr seine grandiosen Qualitäten als Songpsychologe heraus. Doch Bill Fay gehört auch zu den großen Mysterien der aktuellen Musikszene.

27. Mai 2015

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Muse

Auf ihrem siebten Album „Drones“ wettert die englische Alternative-Prog-Formation Muse gegen Hightech-Waffen, staatliche Kontrolle und die zunehmende emotionale Kälte der menschlichen Spezies – nur um gleichzeitig von Malibu und Quadcoptern zu schwärmen. Ein seltsamer Widerspruch, der sich auch im Gespräch mit Mastermind Matt Bellamy nicht gänzlich auflösen ließ.

27. Mai 2015

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Whitesnake , Deep Purple

David Coverdale drückt die Reset-Taste und geht zurück zu seinen Anfängen als Shouter von Deep Purple. Doch „The Purple Album“ ist weit mehr als eine weitere Verneigung vor der lorbeerumkränzten Hardrockformation. Es ist sowohl eine Standortbestimmung – und möglicherweise Neuorientierung – von Whitesnake als auch eine Respektbekundung gegenüber Coverdales Mentoren Ritchie Blackmore und Jon Lord.

27. Mai 2015

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Wolvespirit

Nicht zuletzt aufgrund von Senkrechtstartern wie den Blues Pills ist Roots-Rock wieder en vogue. Da stehen die Chancen der Würzburger Classic- und Hardrocker WolveSpirit gut. Die platzieren sich mit heftigem elektrischen Retro-Sound und Deep-Purple-Orgel nicht nur zwischen Janis Joplin, Uriah Heep und Wolfmother, sondern haben mit der bluesigen Vollröhre von Debby Craft auch ein weibliches Aushängeschild par excellence.

27. Mai 2015

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Vibravoid

Der Prophet gilt nichts im eigenen Land. Diese Erkenntnis trifft in Teilen auch auf die Düsseldorfer Formation Vibravoid zu, die im Ausland als „Europas Psychedelic- und Acidrock-Band Nummer eins“ bezeichnet wird, hierzulande jedoch nicht immer die verdiente Aufmerksamkeit erfährt. Soeben wurden aufwändig gestaltete Jubiläumsversionen des Debütwerks „2001“ auf CD und Vinyl wiederveröffentlicht.