20. Januar 2016

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David Bowie

Als David Bowie 2013 nach knapp zehnjähriger Pause sein Comebackwerk „The Next Day“ veröffentlichte, war dies eine mittlere Sensation. Der Mann, der wie kein anderer Rockkünstler neue Strömungen aufsaugte und eigene Trends setzte, klang darauf noch mal wie ein Junger. Nur drei Jahre später fabrizierte der britische Wahl-New-Yorker ein weiteres Album, das gleichzeitig sein Abschiedswerk werden sollte. „★“ (gesprochen: Blackstar) wird von einem ebenso minimalistischen wie markanten Cover geziert, dem ersten, auf dem der Künstler nicht selbst zu sehen ist. Unter dem schwarzen Stern tummeln sich fünf kryptische Zeichen – die bei genauem Hinsehen den Namen BOWIE ergeben.

20. Januar 2016

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Dream Theater

Überwältigend! Zwar standen Dream Theater noch nie in dem Ruf zu kleckern, aber was sie mit „The Astonishing“ vorlegen, ist nun wirklich ein gewaltiges Opus, ein Konzeptalbum in zwei Akten. Es ist der Versuch der New Yorker Progressive-Metal-Fürsten, ein Werk zu erschaffen, das die Band und ihre Musiker überdauern wird. Entsprechend motiviert sind die Macher John Petrucci und Jordan Rudess sowie Sänger James LaBrie, ihre neue Platte anzupreisen.

20. Januar 2016

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Witchcraft

Mit ihrem fünften Album „Nucleus“ ist Witchcraft ein erstaunlicher Wurf gelungen, der von uns in der letzten Ausgabe mit dem Titel „Album des Monats“ belohnt wurde. Denn die Band aus dem mittelschwedischen Örebro setzt nicht (mehr) nur auf die Retro-Doom-Keule, sondern sie verwebt Einflüsse von Led Zeppelin über Captain Beyond und Jethro Tull bis zu Witchfinder General oder Pentagram zu einem berauschenden, atmosphärischen Siebzigersound.

20. Januar 2016

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Fleetwood Mac

Es war eine verdammt schwere Geburt: Was sollte auf „Rumours“, das hochgelobte, in astronomischen Stückzahlen verkaufte, Grammy-dekorierte Album aus dem Jahr 1977 noch folgen? Fleetwood Mac gaben die Antwort zwei Jahre später mit der Doppel-LP „Tusk“ – kommerziell nicht so erfolgreich wie der Vorgänger, bot sie eine Reihe experimenteller Ansätze, die überwiegend dem musikalischen Ideenreichtum Lindsey Buckinghams entsprangen.

20. Januar 2016

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Avantasia

Einst von Tobias Sammet als Allstar-Seitenprojekt der Band Edguy ins Leben gerufen, dienen ihm Fantasia seither als Ventil für seine „Metal Opera“-Fantasien. Doch Avantasia sind längst zu einer eigenständigen, festen Größe geworden. „Ghostlights“ heißt ihr jüngstes, rundherum überzeugendes Werk. Es wartet wie gewohnt mit einer Menge illustrer Gastvokalisten auf.

20. Januar 2016

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Syd Barrett , Pink Floyd

Am 6. Januar wäre Syd Barrett 70 Jahre alt geworden. Sein Stern ging kometenhaft auf, glühte einer Supernova gleich und erlosch in Windeseile. Und doch prägte er in kürzester Zeit den Psychedelic Rock – bis heute. Ein Rückblick auf Leben und Werk des Pink-Floyd-Mitbegründers.

20. Januar 2016

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Lemmy , Lemmy Kilmister , Motörhead

Dass seine Beerdigung live im Internet übertragen wird, damit hätte LEMMY KILMISTER bestimmt nie gerechnet – dass er zu diesem Anlass mit Blumen bedacht würde, wohl auch nicht..

20. Januar 2016

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Steven Wilson

Pünktlich zum Start des nächsten Abschnitts der „Hand. Cannot. Erase.“-Tour hat Steven Wilson seine Schatulle geöffnet und sechs bislang unveröffentlichte Songs der letzten Aufnahmesessions veröffentlicht. „4½“ lautet der Titel des offiziell als EP bezeichneten Release.