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Die HENRIK FREISCHLADER BAND sucht nach fehlenden Teilen im Spannungsfeld von Blues, Funk, Soul und Rock

01. Dezember 2020

Die HENRIK FREISCHLADER BAND sucht nach fehlenden Teilen im Spannungsfeld von Blues, Funk, Soul und Rock

Der vor allem als Gitarrist und Sänger wahrgenommene Wuppertaler Multiinstrumentalist Henrik Freischlader liebt den musikalischen Perspektivwechsel: mal melodisch pop-rockig mit offenem Visier und ohne Scheuklappen („Still Frame Replay“, 2011), mal die Big-Band-Variante („Who 33“, 2017); aber gern auch als Trio („Openness“, 2016) oder mit Gary-Moore-Brille („Blues For Gary“, 2017) als Hommage an den Musiker, der Freischlader immer schon inspirierte und ihm den Blues nähergebracht hat. „Oldschool-mäßiger“, wie er es selbst gern nennt, ging es dann von der Big-Band-Variante 2018 zurück zum Kern von Blues und Soul: „Hands On The Puzzle“ hieß das Album.

eclipsed Nr. 180 / 5-2016

31. Dezember 2016

KING CRIMSON - Immer wieder auf Anfang 1969 legten King Crimson ihr bahnbrechendes Debüt vor, das die Koordinaten der Rockmusik neu definierte. Danach brach die Band auseinander. Doch Robert Fripp wollte sein Projekt nicht sterben lassen. Es folgten sechs weitere faszinierende Einspielungen. Jede war Ergebnis eines unglaublichen Kraftakts, da Fripp immer wieder neue Musiker zur Verwirklichung seiner Vision suchen musste. 1974 kam es schließlich zum ersten Split. Aus Anlass von Fripps siebzigstem Geburtstag und der Crimson-Comebacktour besehen wir uns die Frühphase der Gruppe. Garnieren tun wir dies mit einem ungewöhnlichen Interview, das Fripp 1974 wenige Tage nach dem offiziellen Ende gab. KEITH EMERSON - Die letzte Fanfare Es war nur ein kurzer Moment im Jahr 1992, als Keith Emerson bei einem Konzert von Emerson, Lake & Palmer mit schmerzverzerrtem Gesicht die rechte Hand schüttelte. Was erst wie ein Krampf aussah, entpuppte sich als chronische Nervenerkrankung. Ein Jahr später wurde er am rechten Arm operiert, sein Spiel war seitdem nicht mehr dasselbe. Zuletzt waren die Schmerzen offenbar so schlimm geworden, dass dies vermutlich mit dazu führte, dass sich Emerson am 10. März eine Kugel in den Kopf schoss. Damit endeten jäh Leben und Laufbahn eines des innovativsten Musikers der Rockgeschichte.