MIDLAKE ergründen Existenzielles und bauen Brücken
Es gibt ein Leben nach dem Tod. Als Frontmann Tim Smith einst Midlake verließ, hatte man die Band bereits abgeschrieben. Aber statt sie aufzugeben, trat Gitarrist Eric Pulido an dessen Stelle und führte sie vom psychedelischen Folk zu neuen – rockigeren – Ufern. Jetzt erscheint mit „A Bridge To Far“ ein neues Album der Texaner.
Als wir Pulido erreichen, sitzt er am Tresen der Paschall Bar. Die Kneipe in Denton, Texas, wirkt wie aus der Zeit gefallen. Fast erwartet man, Sheriffs, Cowboys und Cherokees an seiner Seite zu sehen. Aber die Tage des Wilden Westens sind längst vorbei. Trotzdem bemühen sich Pulido und seine Bandkollegen darum, das historische Flair der Bar zu bewahren, die sie vor einigen Jahren gekauft haben. Eine Philosophie, die auch zur Musik des Sextetts passt, zum rustikalen Folk, der sich einer verspielten Authentizität hingibt. „Wir singen nicht von Handys und solchen Dingen“, sagt Pulido.





