Die englische Band POLY-MATH stößt an die Grenzen der Mathematik

10. Mai 2026

Poly-Math

Die englische Band POLY-MATH stößt mit ihrem neuen Album an die Grenzen der Mathematik

„Something Deeply Hidden“ heißt das neue Opus von Poly-Math, die ihrer namensgebenden Intention, nämlich „Poly“ und „Math“, hier wahrlich freien Lauf lassen. Breitseiten in Math Rock kollidieren auf den durchweg instrumentalen Tracks mit wie aus dem Nichts kommenden Breaks und Taktwechseln – womit sich schon einmal die Chaostheorie zu bestätigen scheint. „Ich denke, der Name Poly-Math ist eher ein Bestreben als alles andere“, lacht Bassist Joe Branton. „Wir versuchen, uns stets auf möglichst viele Aspekte unserer Musik zu konzentrieren. Unser Gitarrist Tim Walters ist ein abstrakter Expressionist. Er hat nicht nur einen Großteil der Musik komponiert, sondern auch das Albumcover gestaltet. Unser Keyboarder Josh Gesner wiederum ist Physiker und hat die Themen und Konzepte für dieses Album entwickelt. Insofern streben wir als Band immer danach, uns weiterzuentwickeln.“

Was uns zu dem neuen und immerhin schon fünften Album der Band aus dem englischen Brighton bringt. „Dies ist unser erstes Album, das wir komplett selbst produziert haben“, erzählt Branton. „Normalerweise verbringen wir viel Zeit in einem Tonstudio und nehmen alles so schnell wie möglich auf, je nach dem, wie es Zeit und Budget zulassen. Diesmal haben wir jedoch jedes Instrument einzeln in unseren eigenen Heimstudios aufgenommen. Das gab uns viel mehr Freiheit für improvisierte Passagen und Klanggestaltung.“ Was man „Something Deeply Hidden“ durchaus anhört, legen Poly-Math doch überall noch eine Schippe drauf, lassen sich Nuancen im Sound-Bild nun deutlich erkennen, die vorher so nur zu erahnen waren, wobei auch hier das Hauptinteresse wieder aufs Instrumentale ausgerichtet ist. „Wir sind eben eine Instrumentalband“, bestätigt der Tieftöner.

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