MICHAEL MONROE will ein Botschafter der Hoffnung sein

21. Februar 2026

Michael Monroe Hanoi Rocks

MICHAEL MONROE will ein Botschafter der Hoffnung sein

Als irgendwann in den Siebzigerjahren aus Matti Fagerholm die Kunstfigur Michael Monroe wurde, stand für den Sänger, Saxofonisten und Songschreiber fest, dass sein Leben dem Rock’n’Roll gehören würde. Zunächst als Frontmann der Band Hanoi Rocks, ab Mitte der Achtziger solo und in den Nullerjahren noch mal mit Hanoi, veröffentlicht der 1963 in Helsinki geborene Musiker konstant starke Rockalben mit prägnanten Melodien und musikalischer Finesse. Über sein 13. Solo-Werk „Outerstellar“ unterhielten wir uns per Video-Call.

eclipsed: Michael, man kann bei dir durchs Fenster einen verschneiten Garten sehen. Wirkt sehr idyllisch bei dir.

Michael Monroe: Das ist es auch. Ich lebe mit meiner Frau in Naantali, etwa eine halbe Stunde von Turku entfernt. Hier ist es sehr grün, im Moment allerdings sehr weiß, und das Meer umgibt uns quasi von allen Seiten. Als Finne mag ich den Winter sehr, insbesondere liebe ich diese Zeit Anfang Februar, wenn es jeden Tag ein bisschen heller wird.

eclipsed: In den Neunzigerjahren hast du in New York gelebt. Kalt ist es dort auch bisweilen. Warum bist du in dein Geburtsland zurückgekehrt?

Monroe: Ich wollte nicht mehr in Amerika leben. Die endlose Weite der Natur hat mir gefehlt. Ich bin heilfroh, dass wir wieder hier sind. Mehr als meine Frau und meine Katze brauche ich nicht.

eclipsed: Wie heißt deine Katze?

Monroe: Lumi. Das bedeutet Schnee. Lustig, denn sie ist überhaupt nicht weiß. Früher hatten wir drei Katzen, die anderen beiden sind verstorben. Mein Liebling war Nupur. Er war für mich wie ein Sohn. Ich finde Katzen großartig. Sie lieben dich bedingungslos, sie betrügen dich nicht, sie haben keine Bosheit in sich.

Lest mehr im aktuellen Heft ...