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AXEL RUDI PELL liefert mal wieder vollumfänglich ab: Standard!

21. Februar 2026

AXEL RUDI PELL liefert mal wieder vollumfänglich ab: Standard!

Der Gitarrenheld aus Bochum veröffentlicht seinen mittlerweile 23. (!) Longplayer „Ghost Town“. Wir sprachen mit ihm über die Arbeit mit Udo Dirkschneider, über künstliche Intelligenz und einen alten Freund, der leider nicht mehr unter uns weilt.

eclipsed: Worin siehst du selbst die größten Unterschiede zum Vorgängerwerk „Risen Symbol“ von vor zwei Jahren?

Axel Rudi Pell: Die neue Platte ist besser (lacht). Irgendwie ist „Ghost Town“ runder geraten. Warum, weiß ich nicht, aber das Ganze funktioniert als Einheit wirklich großartig. Ich finde „Risen Symbol“ weiterhin mega und dachte mir beim Komponieren zuerst: „Uh, das wird schwierig, das noch zu toppen.“ Aber es ist mir gelungen – was mich echt stolz macht. Ich glaube fest, man kann die Scheibe immer wieder am Stück durchhören, ohne dass sie eintönig wird, und so jeden Tag einen anderen Lieblingstitel finden.

AXEL RUDI PELL macht alles wie immer - und klingt dennoch frischer denn je

01. August 2024

AXEL RUDI PELL macht alles wie immer - und klingt dennoch frischer denn je

Gefühlt mutet das gerade veröffentlichte „Risen Symbol“ wie sein 104. Album an, tatsächlich ist es das 20. Studiowerk von Axel Rudi Pell mit vorwiegend eigenen Songs, dazu kommen fünf „Ballads“-Alben, zwei Cover-Alben und diverse Live-Veröffentlichungen. Seit 1989 bringt der 64-jährige Bochumer Alben unter eigener Flagge auf den Markt. Zwar hat er es nie in die oberste Hardrock-Liga wie die Scorpions geschafft, aber er liefert regelmäßig qualitativ hochwertigen Hardrock und melodischen Metal ab, der zielsicher sein großes Stammpublikum begeistert. „Risen Symbol“ ist vor diesem Hintergrund ein Pell-Standardwerk im positiven Sinne, doch es klingt zugleich lebendiger und emotionaler als viele seiner Alben der letzten Jahre.

eclipsed: Bist du anders an dieses Album herangegangen als an die Werke davor?

AXEL RUDI PELL bleibt auch ohne Samstagabend-TV-Show der Hardrocker der Herzen

23. März 2022

AXEL RUDI PELL bleibt auch ohne Samstagabend-TV-Show der Hardrocker der Herzen

„Woanders is auch scheiße!“, titelte der Bochumer Autor Frank Goosen. Nach diesem Motto lebt auch Axel Rudi Pell seit seiner Geburt vor 61 Jahren in der Ruhrgebietsmetropole. Und ähnlich hemdsärmelig geht er auf seinem neuen Album „Lost XXIII“ zu Werke. Allerdings wird auch das nicht dazu führen, dass er außerhalb seiner Fanbase eine feste Größe wird. Diese treue Klientel beschert ihm aber immerhin regelmäßig Top-10-Platzierungen, und die Fans füllen bei Tourneen mit  Besucherzahlen zwischen 700 und 2000 Leuten die Clubs und Hallen. Pell hat sich seit der Veröffentlichung seines ersten Soloalbums „Wild Obsession“ (1989) ein treues Publikum erspielt mit einem Sound, den man immer noch irgendwo zwischen NWOBHM und traditionellem Hardrock à la Rainbow, Dio und UFO verorten kann. ARP-Fans wissen es zu schätzen, dass Pell sie nicht enttäuscht – aber auch nie überfordert mit zu vielen Überraschungen.

Vorzeige-Hardrocker AXEL RUDI PELL beweist, dass er alle Tricks draufhat

19. Mai 2020

Vorzeige-Hardrocker AXEL RUDI PELL beweist, dass er alle Tricks draufhat

Als Gitarrist Axel Rudi Pell im Winter sein 18. Studioalbum aufnahm – wenn man „Diamonds Unlocked“ mit seinen Coverversionen nicht mitzählt –, hätte er sich nicht träumen lassen, dass der Titel „Sign Of The Times“ in diesen Corona-Zeiten besonders bedeutungsschwanger daherkommt. Alle Live-Aktivitäten liegen nun allerdings erst mal auf Eis. „Wenn man ein neues Album am Start hat, will man natürlich raus, um es live zu präsentieren. Im Normalmodus wären wir schon mitten im ersten Teil der Tour. Den haben wir nun um ein Jahr verschoben. Somit wird der geplante zweite Teil im Oktober und November zu Part One. Hoffe ich zumindest ...“