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eclipsed Nr. 138 / 3-2012

12. April 2014

THE DOORS Mr. Mojo risin’ and fallin’ Alles war anders, als die Doors im November 1970 ins Studio gingen, um ihr sechstes Studioalbum „L.A. Woman“ einzuspielen. Die Band war routiniert wie nie zuvor, und doch fühlte sich alles anders an: neuer Produzent, neues Studio, neue Mitglieder und ein neues Gefüge in der Band. Aus Anlass der Wiederveröffentlichung des letzten Albums mit Jim Morrison sprach eclipsed mit Robby Krieger und Ray Manzarek – und ließ sich auch gleich den kompletten Backkatalog kommentieren. AGITATION FREE Hippies forever! Mit dieser Reunion hat niemand gerechnet – am wenigsten die Beteiligten selbst. Gustl Lütjens, Michael Hoenig, Lutz „Lüül“ Graf-Ulbrich, Michael „Fame“ Günther und Burghard Rausch haben die Krautrocklegende Agitation Free wieder ins Leben gerufen. Die Berliner Freaks, alle um die sechzig, werden 2012 nicht nur live spielen, sondern auch ein neues Studioalbum aufnehmen. Eine Betriebsamkeit, als wären seit Erscheinen des Debüts nicht bereits vierzig Jahre ins Land gegangen!

eclipsed Woodstock Extra

10. April 2014

WOODSTOCK Picknick und Revolution Das Hippie-Spektakel in (der Nähe von) Woodstock ist mit keinem anderen Rockfestival zu vergleichen. Trotz Monterey, Isle Of Wight (in den Jahren 1968-70) oder zeitgenössischen Veranstaltungen wie Coachella, Roskilde oder Glastonbury: Woodstock ist und bleibt sagenhaftes Sinnbild für die Verquickung von Engagement und Ekstase, von Protest und Profit. WOODSTOCK: DIE MACHER Zwei Businesstypen und zwei Freaks: Das war die Konstellation des Kernteams, das mit dem Woodstock-Festival einen Popkultur-Mythos aus der Taufe hob. Doch auch noch andere Menschen sorgten dafür, dass Woodstock zu Woodstock wurde.

CRIPPLED BLACK PHOENIX - Gewaltige Musik, von Grund auf ehrlich

26. März 2014

Crippled Black Phoenix haben es geschafft. Sie sind dem Underground entwachsen und haben sich ein Renommee auf breiter Ebene erspielt, das sie weltweit touren und auf den großen Festivals spielen lässt. Und all dies ohne sich zu verbiegen, ohne ihre Vision eines alternativen Artrock aufzugeben. Bandgründer und Gitarrist Justin Greaves plaudert über das Innenleben seiner Band und das neue Album.

eclipsed: „White Light Generator“ klingt ruhiger als seine Vorgänger.

Justin Greaves: Ja, das könnte sein. Es ist kein geeignetes Material für den großen Stadionrock dabei, oder? Auch kein Heavy Rock. Wir überlegen vorher nicht, wie ein neues Album klingen soll. Es gibt nur eine Vorgabe: Es soll nicht klingen wie der Vorgänger. „White Light Generator“ ist in der Tat sehr intim geworden. Es ist sehr emotional und nicht so kraftvoll wie noch „(Mankind) The Crafty Ape“.