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Jazzer Tim Sund eifert mit GREEN DESERT TREE seinem Vorbild Keith Emerson nach

10. Mai 2026

Jazzer Tim Sund eifert mit GREEN DESERT TREE seinem Vorbild Keith Emerson nach

Wie weit liegen eigentlich Jazz und Progrock auseinander? Manchmal nur eine Albumlänge: Als der Jazzpianist Tim Sund vor einigen Jahren Steven Wilsons Album „The Raven That Refused To Sing“ hörte, beschloss er spontan, eine Prog-Band zu gründen. So entstanden Green Desert Tree, deren zweites Album „Fighting Dragons“ nun erschienen ist. Auch wenn es lange gedauert hat: Für den inzwischen 55-jährigen Tim Sund, der sich im Jazz längst einen Namen gemacht hatte, war der Schritt hin zum Prog nur folgerichtig: „Ich habe einen Rock-Hintergrund, ich komme aus Hagen, bin als Kind mit Grobschnitt sozialisiert worden und habe mit 13, 14 schon in Rockbands gespielt“, führt der Keyboarder aus. 2016 startete er Green Desert Tree, deren Debütalbum „Progressive Worlds“ 2019 gleich richtig gute Kritiken erhielt.

TIM SUND beschäftigt sich beruflich und musikalisch mit großen Tastenmeistern

23. Februar 2023

TIM SUND beschäftigt sich beruflich und musikalisch mit großen Tastenmeistern

In den letzten Jahren fiel Tim Sund regelmäßig durch interessante und vielschichtige Plattenveröffentlichungen auf. So widmete er sich auf seinen Solo-Alben dem Jazz, wandelte mit dem Fusion-Projekt The Mightiest Ever auf den Spuren der Pat Metheny Group und frönte mit Green Desert Tree seinen Progressive-Rock-Vorlieben. Im Interview mit eclipsed berichtet der 51-Jährige, der seit 1997 in Berlin lebt, dass er nach 20 Jahren, in denen er die Studienvorbereitung Jazz/Pop der größten Musikschule in Berlin aufgebaut und geleitet hat mittlerweile für die Synthesizer-Firma Nonlinear Labs arbeitet, weswegen er nun enge Kontakte zu einigen der berühmtesten Synthesizer-Spieler pflegt.