1. MIKE ZITO - Downtown At Midnight (5:59)
Album: Outside Or The Eastside (2026)
Label/Vertrieb: Gulf Coast/Proper/Bertus
www.mikezito.com
MIKE ZITO hat sich in den letzten Jahren durch regelmäßige Veröffentlichungen und Gigs auf der internationalen Bluesszene etabliert. Der Song mit Hit-Potenzial steht für die lyrische Seite eines Bluesrock-Werks, das durch die unterschiedlichsten Stilistiken, die großartige Produktion und ein packendes Spielgefühl wirkt.
2. SMOKEMASTER - Peace Of Mind (4:24)
Album: In The Temple (2026)
Label/Vertrieb: Tonzonen/Cargo
www.smokemaster.rocks
Bei SMOKEMASTER singt auf ihrem dritten Album als Gast Jack McAfee, und statt Stonerwolken gibt es psychoaktive mit Joint, illuminiert von Sixties-Lavalampen-Vibes und derlei Beats. In diesem Tempel lässt es sich aushalten und „Peace Of Mind“ klingt, als ob man den Übergang in eine andere Welt bereits gemacht hätte.
3. SLEEPING PULSE - The Butterfly Collector (4:51)
Album: Dreams & Limitations (2026)
Label/Vertrieb: Prophecy/SPKR
www.sleepingpulse.com
Über die Schönheit und Vergänglichkeit des Lebens philosophieren Mick Moss und Luis Fazendeiro auf ihrem zweiten gemeinsamen Album. Ihre Musik bewegt sich dabei zwischen Prog-Ballade und Gitarrenbrett, vereint wie bei diesem Track beides im meisterhaften Wechsel von ruhigen und explosiven Passagen.
4. ADVENT HORIZON - Patience (4:49)
Album: Falling Together (2026)
Label/Vertrieb: Advent Horizon/Just For Kicks
www.adventhorizonmusic.com
„Patience“ startet mit einem Achtziger-Rush-Touch, besticht durch melodische Wärme, kann aber auch durchaus Zähne zeigen. Das dritte Stück auf dem vierten Album der US-Amerikaner ist nur ein Beispiel dafür, wie gekonnt sich die Band um Rylee McDonald zwischen Modern Prog und Progmetal zu bewegen weiß.
5. SARIS - The Bounty (7:42)
Album: Project: Off World (2026)
Label/Vertrieb: Progressive Promotion
www.saris-music.info
(Fast) alles neu bei Saris: Die Bochumer Progger um Keyboarder und Gitarrist Derk Akkermann haben ihren Sound dank diverser Line-up-Wechsel (neu an den Drums: Jimmy Keegan) auf ein höheres Niveau gehoben. Sänger Henrik Wager hat mehr Einfluss. Und das hört man den Vocal-Arrangements nicht nur auf „The Bounty“ an.
6. SUPERTHOUSAND - Four (6:41)
Album: Four (2025)
Label/Vertrieb: Blauer Salon
www.superthousand.de
Der vielgestaltige Modern Prog der Band aus Deutschland entfaltet sich auf ihrem vierten Album noch epischer und mitreißender als zuvor. Die im Titeltrack sich entfaltenden Stimmungen reichen von zurückhaltenden A-Capella-Passagen bis hin zu Progmetal-Eruptionen und steht stellvertretend für ein faszinierendes Gesamtwerk.
7. GO MAHHH - BBSBBQ (4:31)
Album: Doppelgänger (2026)
Label/Vertrieb: Noisolution/Edel
gomahhh.bandcamp.com
Das Psych-Rock-Quartett GO MAHHH veröffentlicht mit „Doppelgänger“ ihr Debütalbum. Durch seinen eingängigen Rhythmus hebt sich „BBSBBQ“ gut vom Rest des atmosphärisch-dichten, gleichzeitig erdig-groovigen Longplayers ab. Eine düstere Klangwelt auf einem lichtdurchfluteten Album.
8. ANDREAS DIEHLMANN BAND - Long Way Home (4:25)
Album: Cold Wind On A Dark Black Night (2026)
Label/Vertrieb: Mountain Meadow/M2
www.andreasdiehlmann.de
Mit dem neuen Album beweist das Power-Trio sein Standing in der Blues-Szene. Harte Grooves, ein druckvoller Bass und besonders das geschmackvolle Gitarrenspiel von Andreas Diehlmann vereinen sich zu einem kernigen Bluesrocker, der eine Facette in dem stilistisch breit aufgefächerten Album bietet.
9. RYAN MCGARVEY - Back To Life (3:27)
Album: Up From The Ashes (2026)
Label/Vertrieb: Ryan McGarvey/Just For Kicks
www.ryanmcgarvey.com
Bereits mit dem Opener des Albums deutet der in Deutschland bislang eher wenig bekannte Musiker seinen grundsätzlichen Stil an. Es ist moderner Bluesrock mit ansprechenden Melodien, Gitarrensoli, die an die Siebziger erinnern und einer leidenschaftlichen Performance, bei der das Feeling großgeschrieben wird.