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LONG DISTANCE CALLING - Viel mehr als nur Musik

05. Juli 2020

LONG DISTANCE CALLING - Viel mehr als nur Musik

Long Distance Calling bleiben neugierig. Auf dem neuen Album „How Do We Want To Live?“ erobert das deutsche Quartett neue Klangterritorien und behandelt daneben fast ganz ohne Worte eine Reihe komplexer gesellschaftspolitischer Themen.

Nach zwei Alben mit unterschiedlichen Gesangsstücken sind die Münsteraner Postrocker seit dem recht harten „Boundless“ (2018) wieder hauptsächlich instrumental unterwegs. Ihr neuestes Werk ist eine enorm dichte Soundreise mit einem hohen Anteil an elektronischen Elementen. Darüber hinaus möchte die Gruppe damit, obwohl es bis auf einen Song und diverse Sprachsamples keine Texte enthält, die Aufmerksamkeit der Hörer auch auf gesellschaftlich hochaktuelle Fragen wie das Verhältnis zwischen Mensch und künstlicher Intelligenz, globale Vernetzung, soziale Medien, Überwachung, Ethik, Humanismus und kulturelle Standards lenken. Wir sprachen mit Bassist Jan Hoffmann über ein Album, das vor allem auch zum Nachdenken anregen soll.

LONG DISTANCE CALLING - Stimmlos glücklich

08. März 2018

Long Distance Calling haben sich längst in der deutschen Postrock- und New-Artrock-Szene etabliert. Nach gut zehn Jahren im Geschäft und zuletzt zwei Alben mit Gesang kehrt das Münsteraner Instrumentalrockquartett jetzt zu seinen Ursprüngen zurück und erschafft mit dem neuen Werk „Boundless“ eines seiner stärksten Statements.

Bassist Jan Hoffmann sieht manches kritisch im bisherigen Schaffen seiner Band Long Distance Calling. Mit der aktuellen Situation, die sich die Gruppe über Jahre erarbeitet hat, aber ist er zufrieden. Was nicht nur, aber auch am neuen Album liegt, wie er im Gespräch mit eclipsed betont.

eclipsed: „Out There“, der Opener des neuen Albums, geht sofort in die Vollen.

eclipsed Nr. 180 / 5-2016

31. Dezember 2016

KING CRIMSON - Immer wieder auf Anfang 1969 legten King Crimson ihr bahnbrechendes Debüt vor, das die Koordinaten der Rockmusik neu definierte. Danach brach die Band auseinander. Doch Robert Fripp wollte sein Projekt nicht sterben lassen. Es folgten sechs weitere faszinierende Einspielungen. Jede war Ergebnis eines unglaublichen Kraftakts, da Fripp immer wieder neue Musiker zur Verwirklichung seiner Vision suchen musste. 1974 kam es schließlich zum ersten Split. Aus Anlass von Fripps siebzigstem Geburtstag und der Crimson-Comebacktour besehen wir uns die Frühphase der Gruppe. Garnieren tun wir dies mit einem ungewöhnlichen Interview, das Fripp 1974 wenige Tage nach dem offiziellen Ende gab. KEITH EMERSON - Die letzte Fanfare Es war nur ein kurzer Moment im Jahr 1992, als Keith Emerson bei einem Konzert von Emerson, Lake & Palmer mit schmerzverzerrtem Gesicht die rechte Hand schüttelte. Was erst wie ein Krampf aussah, entpuppte sich als chronische Nervenerkrankung. Ein Jahr später wurde er am rechten Arm operiert, sein Spiel war seitdem nicht mehr dasselbe. Zuletzt waren die Schmerzen offenbar so schlimm geworden, dass dies vermutlich mit dazu führte, dass sich Emerson am 10. März eine Kugel in den Kopf schoss. Damit endeten jäh Leben und Laufbahn eines des innovativsten Musikers der Rockgeschichte.

LONG DISTANCE CALLING „Trips“

20. April 2016

Stillstand war noch nie das Ding von Long Distance Calling. Das hat die Münsteraner Band zu einem der spannendsten deutschen Acts der letzten Jahre heranreifen lassen. Bereits auf dem Vorgänger „The Flood Inside“ hatten die ehemaligen reinen Instrumental-Rocker mit Martin Fischer einen Sänger integriert und waren gut damit gefahren.

LONG DISTANCE CALLING - Münster und die Welt

20. April 2016

Sie gelten als eine der prominentesten Instrumentalbands Deutschlands. Jetzt haben Long Distance Calling einen Sänger in ihren Reihen. Mit diesem begibt sich die progressive Postrock-Formation aus dem westfälischen Münster auf Reisen in unbekannte Gewässer.