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eclipsed Nr. 183 / 9-2016

31. Dezember 2016

Der eclipsed-Check - Die 150 größten Rockhymnen aller Zeiten

Stampfig, kämpferisch, polemisch, ekstatisch – so und noch in ganz anderen Gemütsausformungen können Rockhymnen sich präsentieren. In jedem Fall stehen sie seit jeher für das ganz große Gefühlstheater in der populären Musik. Die eclipsed-Redaktion hat die 150 spannendsten Vertreter des hymnischen Liedguts aus sechs Jahrzehnten zusammengefasst und sich dabei mehrfach Schauer über den Rücken rieseln lassen. Willkommen auf der Bühne der überlebensgroßen Gesten!

Vor 40 Jahren: QUEEN im Hyde Park - Krönung im Park

Von den Millionen Konzerten, die der Rock erlebt hat, haben es einige in den Rang eines historischen Ereignisses geschafft. Darunter das vom 18. September 1976, als Queen Schätzungen zufolge 200.000 Menschen zu einem Free Concert in den Londoner Hyde Park lockten. In der Geschichte von Freddie Mercury & Co. markiert der Tag den endgültigen Durchbruch. Dennoch ist die Megasause Rockfans hierzulande nicht mehr so präsent. Wir erinnern an diesen launigen Tag im Park.

RYLEY WALKER „Golden Sings That Have Been Sung“

15. September 2016

Es wirkt, als würde der kompletten neuen Platte nur ein einziger Ton zugrunde liegen, auf dem sich alle Songs entrollen. Dass es der neuen CD des Chicagoers an jener spontanen Wildheit und unbedarften Unschuld fehlt, die das Vorgängerwerk „Primrose Green“ ausgezeichnet hat, fällt sofort ins Ohr.

RYLEY WALKER - Neue Impulse!

24. August 2016

Chicago war schon immer ein gutes Pflaster für experimentierfreudige Geister in der Musik. Das fing einst mit Sun Ra an und führt bis in die Gegenwart zu so unkonventionellen Projekten wie Tortoise oder Wilco. Der junge Chicagoer Singer-Songwriter Ryley Walker, der mit seiner neuen CD „Golden Sings That Have Been Sung“ eine direkte Verbindungslinie von Tim Buckley zu Alice Coltrane geschaffen hat, ist mit Sicherheit noch nicht der Endpunkt dieser Entwicklung.

eclipsed Nr. 169 / 4-2015

09. Dezember 2015

STEVE HACKETT - Die Stunde des Wolfs

Lange hat Steve Hackett mit seinen Veröffentlichungen die Fahne des Progressive Rock der Siebzigerjahre hochgehalten, um schließlich mit „Genesis Revisited“ diese Hochphase in eigener Sache noch einmal groß abzufeiern und damit zugleich die verdiente Ernte seiner Standfestigkeit einzufahren. Hierzu und vor allem zum neuen Album, dem Konzeptalbum „Wolflight“, steht uns der smarte Brite Rede und Antwort.

TOTO - Vertrag ist Vertrag

Mit ihrem neuen Studioalbum „Toto XIV“, dem ersten seit neun Jahren, wollen Toto an ihre Großtaten in den Achtzigern anknüpfen. Und auf dem Papier stehen die Chancen dafür nicht schlecht, immerhin befinden sich im aktuellen Line-up drei Gründungsmitglieder sowie Sänger Joseph Williams, der einst die Alben „Fahrenheit“ und „The Seventh One“ veredelte. Dennoch verharrt die US-Band mit ihrem Sound nicht in der Vergangenheit, vielmehr hat sie ein vielschichtiges Werk abgeliefert, das dem Vergleich mit jüngeren Gruppen locker standhält. Doch es könnte ihre letzte Platte gewesen sein.

RYLEY WALKER „Primrose Green“

14. April 2015

Es ist, als sei die Zeit 1969/70 stehengeblieben oder besser: als habe sie jemand zurückgedreht. Auf einen Augenblick in der Geschichte, als eine Reihe brillanter Musiker die englische Folkszene neu belebte. Und genau so klingt der 25-jährige US-Amerikaner Ryley Walker: very, very British. Dabei trieb sich der Mann aus dem Mittleren Westen zunächst in der Noise-Szene Chicagos herum.

RYLEY WALKER - Schmelztiegel Chicago

26. März 2015

Es passiert nicht so oft, dass man eine CD einlegt und alles stehen und liegen lässt, mit dem man gerade beschäftigt ist. Ryley Walkers „Primrose Green“ ist ein Kandidat für einen derartigen Kontrollverlust, denn ein solches Album hat es schon lange nicht mehr gegeben. Es baut aus alten Tugenden der freien Improvisation eine völlig neue Variante von Folk. Aber der junge Singer-Songwriter aus Chicago steht mit beiden Beinen auch in ganz unterschiedlichen Traditionen.