FLYING CIRCUS sind auf dem besten Weg zur ultimativen Prog-/Hardrock-Fusion

29. Januar 2026

Flying Circus

FLYING CIRCUS sind auf dem besten Weg zur ultimativen Prog-/Hardrock-Fusion

1990 in Grevenbroich gegründet, boten Flying Circus schon immer einen Mix aus Hardrock und Prog, doch griffen die Rädchen nicht immer passgenau ineinander. Mit dem neuen Werk „The Eternal Moment“ sind diese Zeiten wohl endgültig passé. Das liegt auch an den schon 2012 dem Zirkus beigetretenen Musik-Akrobaten Rüdiger Blömer (Keyboards, Geige) und Ande Roderigo (Drums, Gesang), die dem progressiven Rock weitaus stärker zugetan sind und ihre kompositorischen Fähigkeiten jetzt entsprechend einbringen können.

Auf der EP „Ones And Zeros“ von 2013 und dem Konzeptwerk „Starlight Clearing“ von 2016 waren die beiden zwar auch schon zu hören, doch enthielten die Releases ausschließlich vor ihrem Band-Eintritt geschriebenes Material. Auf dem 2020er Album „1968“ konnten sie sich dann erstmals auch in Sachen Songwriting einbringen. Vorläufiger Höhepunkt dieses Prozesses ist die neue Platte. Sänger Michael Dorp ist aber wichtig, festzuhalten, dass hier nicht nur Prog zelebriert wird: „Ich finde immer noch, dass der Hardrock-Einfluss klar zu spüren ist. Insgesamt gelingt uns eine perfekte Balance. Das parallele Orgel-/Gitarrenriff bei ‚The Time Machine‘ könnte zum Beispiel sowohl von Deep Purple als auch von Yes sein. Und beim böse verzerrten Bass-Intro von ‚A Talk With The Dead‘ kann man sowohl an Black Sabbath denken als auch an King Crimson. Und wir lieben die genannten Bands auch wirklich ALLE.“

 

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