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„The Last Great Adventurer“ von GALAHAD versieht ein schweres Thema mit Optimismus

25. November 2022

„The Last Great Adventurer“ von GALAHAD versieht ein schweres Thema mit Optimismus

Manchmal bedarf es großer Emotionen, um ein großes Werk zu schmieden. Beim aktuellen Album des britischen Quintetts Galahad, das den Titel „The Last Great Adventurer“ trägt, steht das Thema des Todes und der Verabschiedung geliebter Menschen im Mittelpunkt. Musikalisch hat sich die Band aus dem englischen Dorset um das 58-jährige Mastermind Stu Nicholson auch bei Produktion Nummer elf ganz dem Neoprog verschrieben, beeinflusst von Aushängeschildern des Genres wie IQ, Pendragon oder Arena. 

eclipsed: Siehst du dich selbst als „Abenteurer“? Oder ist mit dieser Bezeichnung vor allem dein Vater gemeint, den wir auf dem Cover der Platte als Bergsteiger bestaunen dürfen?

GALAHAD reichte der Lockdown gleich für drei Veröffentlichungen

02. November 2020

GALAHAD reichte der Lockdown gleich für drei Veröffentlichungen

Die englischen Progressive-Rocker, seit 1985 aktiv, haben die Zeit der Entschleunigung infolge Coronas gut genutzt: Mit einer fetten 3-CD-Version ihres Album-Klassikers „Following Ghosts“ (1998), der nagelneuen Veröffentlichung „When The Battle Is Over“ vom Nebenprojekt Galahad Electric Company und der aktuellen Solo-CD ihres Gitarristen Lee Abraham, „Harmony/Synchronicity“ betitelt, machen die Briten gegen die Vereinsamung in Zeiten sozialer Distanzierung mobil. Während die Expanded Edition von „Following Ghosts“ schon 2018 zum 20-jährigen Jubiläum hätte erscheinen sollen, sind die beiden anderen Veröffentlichungen direkt unter dem Einfluss des Covid-19-Lockdowns entstanden. 

GALAHAD will auch nach diversen Line-up-Wechseln die in sie gesetzten Erwartungen nicht erfüllen

26. März 2018

Das Wort Beständigkeit hat Stuart Nicholson aus seinem Wortschatz gestrichen. Denn mit ständigen Veränderungen lebt seine Band Galahad seit ihrer Gründung im Jahr 1985. Nicht nur ihre Besetzung hat sich – teils zwangsläufig, teils gewollt – immer wieder geändert. Auch ihr Stil war und ist so wandelbar wie bei kaum einer anderen Formation im Prog. Mit ihrem neuen Studioalbum „Seas Of Change“ setzen die Engländer aus Dorset diese Tradition fort.

Die Zeit der gewöhnungsbedürftigen Discosounds und Dance-/Tranceeinflüsse, die noch auf „Battle Scars“ und „Beyond The Realms Of Euphoria“ zu hören waren, ist für Galahad vorbei. „Wir hatten immer vielfältige Einflüsse, mehr als nur Prog, zum Beispiel auch Folk und harte Sachen wie Rammstein“, sagt Nicholson und fügt erklärend hinzu: „Du musst bedenken: Als wir anfingen, waren viele von uns noch Teenager. Da hat sich vieles erst entwickelt.“