Oktober 2014

APHODYL „Magnet“

10. Oktober 2014

Aphodyl

Aphodyl sind vielen Fans psychedelischer Musik bisher entgangen – ein sträfliches Versäumnis, legt man den euphorischen Publikumszuspruch zugrunde, den die Drei-Mann-eine-Frau-Band auf Festivals hervorzurufen imstande ist. Auch das eclipsed hat aufgrund ihrer fantastischen Live-Performance auf dem „Psychedelic-Spacerockfestival II“ in Salzkotten die bereits 2012 produzierte Scheibe neu entdeckt.

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BLUENECK „King Nine“

27. Oktober 2014

Blueneck

Vielleicht sollte die instrumentale Zurückhaltung des letzten Blueneck-Werks „Epilogue“ Platz für mehr schaffen. Nach den Wohlfühleskapaden der ersten drei Alben überraschte die Band aus dem britischen North Somerset jedenfalls mit einem Soundtrack-artigen Stillleben.

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CAMERA „Remember I Was Carbon Dioxide“

10. Oktober 2014

Camera

Camera tummeln sich im magischen Dreieck mit den Kanten Spacerock, Krautrock und Psychedelic und schauen über diese hinaus. Das ist auch auf „Remember I Was Carbon Dioxide“ so. Das Berliner Trio weiß dabei um die Fußstapfen, in die es tritt. Kleine Huldigungen an die deutschen Pioniere der 60er und 70er inbegriffen.

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EVERGREY „Hymns For The Broken“

27. Oktober 2014

Evergrey

So schlecht, wie „Torn“ (2008) und „Glorious Collision“ (2011) im Nachhinein von einigen Fans gemacht wurden, waren sie auf keinen Fall. Dennoch: Seit „Monday Morning Apocalypse“ hatte die Band um den charismatischen Gitarristen und Sänger Tom S. Englund deutlich an Relevanz und Identität eingebüßt.

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JPL „MMXIV“

10. Oktober 2014

JPL

Nanu, haben sich hier etwa Lazuli dazu verstiegen, unter falschem Namen eine Gänsehaut erzeugende Ballade zu veröffentlichen? Mitnichten. Zwar ist hier Lazuli-Frontmann Dominique Leonetti auf zwei Stücken zu hören („Le Derniere souffle de Vent“, „L’un Contre L’autre“), doch verfügt der Mann, der für all das hier verantwortlich zeichnet und den Opener singt, eine ähnliche Sangesstimme: Jean Pierre Louveton ist musikalischer Leiter der alteingesessenen Progband Nemo.

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MELVINS „Hold It In“

27. Oktober 2014

Melvins

Buzz Osbourne und Dale Crover, kurz: die unerschütterlichen Melvins, lassen sich immer wieder etwas Neues einfallen, wie und mit wem sie ihre Band komplettieren. Bei ihrem neuesten Streich fraternisieren sie mit Paul Leary und JD Pinkus, die man noch bestens aus den grandiosen Tagen der Butthole Surfers in Erinnerung hat.

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MONO „The Last Dawn“/„Rays Of Darkness“

27. Oktober 2014

Mono

Licht und Schatten liegen ja oft beieinander. Das trifft auch auf diese beiden Alben zu, die dann auch das Yin und Yang im Klangkosmos der japanischen Wall- of-Sound-Künstler Mono sind. Wobei sich Licht und Schatten nur auf die Stimmungen, nicht auf die Qualität der Werke bezieht.

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MONSTER MAGNET „Milking The Stars: A Re-Imagining Of Lost Patrol“

27. Oktober 2014

Monster Magnet

„Lost Patrol“, 2013 erschienen, zeigte Dave Wyndorf in Bestform. Warum also nun eine Neuauflage des doch in sich geschlossenen Werks? Der altgediente Stonerrocker hatte in diversen Interviews bereits angekündigt, dass es noch ein Nachfolgealbum geben werde, mit ungenutztem Material und Neuinterpretationen.

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PHI „Now The Waves Of Sound Remain“

27. Oktober 2014

Phi

Phi gelten seit ihrem selbstveröffentlichten Debüt-Album „Years Of Breathing“ in Insiderkreisen als Österreichs Prog-/New Artrock-Hoffnung Nummer 1. Mit gutem Recht, wie ihr Zweitwerk „Now The Waves Of Sound Remain“ beweist. Denn darauf bieten die drei jungen Männer aus Graz neun sehr reif klingende und erstklassig produzierte Songs, die druckvoll und zugleich subtil in Szene gesetzt wurden.

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PHILIP SELWAY „Weatherhouse“

10. Oktober 2014

Philip Selway

Schlagzeugern gesteht man ja oft nur wenig bis gar kein harmonisches Verständnis zu, geschweige denn Songschreiberqualitäten. Umso spannender, wenn ein Vertreter dieser Zunft ein Soloalbum vorlegt, mit dem er diese Voreingenommenheit ad absurdum führt. So geschehen 2010, als Radiohead-Trommler Philip Selway mit „Familial“ lupenreinen, leidenschaftlichen Akustikpop präsentierte, der allerorten Beachtung fand und mit den musikalischen Experimenten seiner Stammband rein gar nichts zu tun hatte.

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